실례합니다
„실례합니다“ ist hier eine höfliche Entschuldigung, mit der man eine fremde Person anspricht. Die Form passt zu einer höflichen Bitte oder einem Hinweis im öffentlichen Raum. Man verwendet sie, bevor man jemanden respektvoll anspricht.
줄
„줄“ bedeutet hier Warteschlange. Zusammen mit „끝“ bezeichnet es in „줄 끝이“ das Ende der Schlange. Das Wort ist nützlich, wenn man über eine Warteschlange oder deren Position spricht.
끝이
„끝이“ bedeutet hier, dass das Ende der Schlange das Satzsubjekt ist. Es besteht aus „끝“ für Ende und „이“ als Subjektmarkierung. In „줄 끝이“ wird so das Ende der Warteschlange bezeichnet.
우리
„우리“ bedeutet hier wir beziehungsweise uns und bezeichnet die Gruppe, zu der die sprechende Person gehört. In „우리 뒤에“ dient es als Bezugspunkt für die Ortsangabe. Die Form wird verwendet, wenn man eine gemeinsame Position oder Gruppe beschreibt.
뒤에
„뒤에“ bedeutet hier hinter oder hinter uns und beschreibt einen Ort. In „우리 뒤에 있는“ liegt das Ende hinter der sprechenden Person und der angesprochenen Person. Eine gebräuchliche Verbindung ist ein Nomen mit „뒤에“, um die Position hinter diesem Nomen anzugeben.
있는
„있는“ beschreibt hier, dass sich etwas an einem bestimmten Ort befindet. In „우리 뒤에 있는 것 같아요“ bezieht es sich darauf, dass das Ende hinter uns liegt. Die Form steht nach einer Ortsangabe und beschreibt das dort befindliche Nomen.
것
„것“ macht hier den vorher beschriebenen Zustand zum Inhalt einer Vermutung. In „있는 것 같아요“ bezieht sich „것“ auf das Sich-Befinden hinter uns. Es verbindet die beschriebene Situation mit „같아요“.
같아요
„같아요“ bedeutet hier ich glaube oder es scheint, weil die sprechende Person nicht völlig sicher ist. Zusammen mit „있는 것“ bildet es die vorsichtige Aussage über die Position des Schlangedendes. Die Form eignet sich für eine höfliche Vermutung.
죄송해요
„죄송해요“ ist hier eine höfliche Entschuldigung für ein Versehen. Die sprechende Person entschuldigt sich dafür, dass sie das Ende der Schlange nicht bemerkt hat. Man verwendet die Form, wenn man sich bei jemandem höflich für ein Fehlverhalten oder eine Unannehmlichkeit entschuldigt.
줄이
„줄이“ bedeutet hier die Schlange als Satzsubjekt. Es besteht aus „줄“ für Warteschlange und „이“ als Subjektmarkierung. In „줄이 어디에서 끝나는지“ ist die Schlange das, was an einer bestimmten Stelle endet.
어디에서
„어디에서“ fragt hier nach dem Ort, an dem etwas geschieht oder endet. Zusammen mit „끝나는지“ bezeichnet es die Stelle, an der die Schlange endet. Die Form wird verwendet, wenn man nach dem Ort eines Vorgangs fragt.
끝나는지
„끝나는지“ bedeutet hier, wo die Schlange endet, und macht diese Information zum Inhalt des Nichtsehens. Zusammen mit „어디에서“ fragt die Form nach der Endstelle der Schlange. Sie kann in einer eingebetteten Frage stehen, wenn man eine Information nicht weiß oder nicht bemerkt hat.
못
„못“ zeigt hier an, dass die sprechende Person etwas nicht geschafft hat: Sie konnte das Ende nicht sehen. Es steht direkt vor „봤어요“ und verändert dessen Bedeutung zu nicht sehen können oder nicht bemerken können. Die Form steht typischerweise vor einem Verb, wenn eine Handlung nicht möglich war oder nicht ausgeführt werden konnte.
봤어요
„봤어요“ bedeutet hier gesehen beziehungsweise bemerkt haben. Zusammen mit „못“ erklärt es, dass die sprechende Person das Ende der Schlange nicht wahrgenommen hat. Die Form wird für eine höfliche Aussage über das Sehen oder Anschauen verwendet.
여기서는
„여기서는“ bedeutet hier beziehungsweise von hier aus und markiert diesen Ort als Betrachtungsperspektive. In „여기서는 표지판이 잘 안 보여요“ geht es darum, dass die Schilder von diesem Standort aus schlecht sichtbar sind. Die Form eignet sich, wenn ein Ort als Ausgangspunkt oder Gegensatz betrachtet wird.
표지판이
„표지판이“ bezeichnet das Schild oder die Schilder als Satzsubjekt. In „표지판이 잘 안 보여요“ sind die Schilder das, was nicht deutlich sichtbar ist. Die Form wird verwendet, wenn man beschreibt, ob ein Schild gesehen werden kann.
잘
„잘“ bedeutet hier deutlich oder gut und beschreibt die Qualität der Sichtbarkeit. In „잘 안 보여요“ macht es klar, dass die Schilder nicht gut zu erkennen sind. Die Form steht häufig vor einem Verb, um auszudrücken, wie gut eine Handlung oder Wahrnehmung gelingt.
안
„안“ verneint hier „보여요“ und bedeutet nicht. In „잘 안 보여요“ wird damit gesagt, dass die Schilder nicht gut sichtbar sind. Die kurze Verneinung steht direkt vor dem Verb.
보여요
„보여요“ bedeutet hier sichtbar sein oder gesehen werden. Zusammen mit „잘 안“ beschreibt es, dass die Schilder von hier aus nicht deutlich zu erkennen sind. Ein gebräuchliches Muster ist ein Nomen mit „이“ vor „보여요“, wenn dieses Nomen sichtbar ist.
회색
„회색“ bedeutet grau und beschreibt in diesem Dialog die Farbe des Mantels. Zusammen mit „코트를 입은 사람“ hilft es, eine bestimmte Person in der Schlange zu identifizieren. Die Form steht vor einem Nomen, wenn dessen Farbe angegeben wird.
코트를
„코트를“ bezeichnet den Mantel als das Kleidungsstück, das die Person trägt. Es besteht aus „코트“ für Mantel und „를“ als Objektmarkierung zu „입은“. Die Form steht in „코트를 입은 사람“ innerhalb der Beschreibung der Person.
입은
„입은“ bedeutet hier trägt oder angezogen hat und beschreibt den Mantel tragenden Zustand der Person. In „코트를 입은 사람“ modifiziert es „사람“ und identifiziert die Person durch ihre Kleidung. Die Form wird verwendet, um eine Person oder Sache anhand eines getragenen Kleidungsstücks zu beschreiben.
사람
„사람“ bedeutet Person. In „회색 코트를 입은 사람“ ist es das zentrale Nomen für die beschriebene Person. Solche Beschreibungen stehen vor „사람“, wenn man jemanden anhand eines Merkmals identifiziert.
서면
„서면“ bedeutet hier wenn ich mich hinstelle oder wenn ich dort stehe. Zusammen mit „될까요“ fragt die sprechende Person, ob es in Ordnung ist, sich hinter diese Person zu stellen. Die Endung „면“ verbindet eine Handlung mit einer Bedingung.
될까요
„될까요“ bedeutet hier wird das gehen oder ist das in Ordnung. In „서면 될까요“ bittet die sprechende Person höflich um Bestätigung für die vorgeschlagene Position. Das Muster eignet sich, um höflich zu fragen, ob eine Handlung oder Lösung akzeptabel ist.
네
„네“ bedeutet ja und bestätigt hier den Vorschlag der anderen Person. Die Antwort bezieht sich auf das Sichhinterstellen in „서면 될까요“. Man verwendet die Form, um höflich zuzustimmen oder eine Frage zu bejahen.
그렇게
„그렇게“ bedeutet hier so oder auf diese Weise und verweist auf die unmittelbar zuvor vorgeschlagene Handlung. In „그렇게 해 주세요“ bezieht es sich darauf, sich hinter die Person im grauen Mantel zu stellen. Die Form wird verwendet, wenn eine bereits genannte Handlung oder Weise bestätigt wird.
해
„해“ bedeutet hier tun oder machen und steht in „그렇게 해 주세요“ für die vorgeschlagene Handlung. Zusammen mit „주세요“ wird daraus eine höfliche Bitte, es so zu machen. Die Form steht vor „주세요“, wenn man jemanden höflich um eine Handlung bittet.
주세요
„주세요“ macht die Bitte in „그렇게 해 주세요“ höflich und bedeutet hier bitte tun Sie das. Es folgt auf „해“ und richtet die Bitte an die angesprochene Person. Ein gebräuchliches höfliches Bittenmuster ist ein Verb vor „주세요“.
다들
„다들“ bedeutet hier alle beziehungsweise alle hier Anwesenden. In „다들 한참 기다리고 있어요“ bezieht es sich auf die wartenden Personen in der Schlange. Die Form steht vor dem Prädikat, wenn man die ganze Gruppe hervorheben möchte.
한참
„한참“ bedeutet hier eine ganze Weile oder schon ziemlich lange. In „한참 기다리고 있어요“ beschreibt es die spürbare Dauer des Wartens. Die Form kann vor einem Verb stehen, wenn eine Handlung bereits längere Zeit andauert.
기다리고
„기다리고“ trägt hier die Bedeutung warten und verbindet diese Handlung mit „있어요“. In „기다리고 있어요“ wird dadurch das andauernde Warten der Personen beschrieben. Das Muster „기다리고 있어요“ zeigt eine Handlung, die gerade im Gang ist.
있어요
„있어요“ dient hier zusammen mit „기다리고“ dazu, eine andauernde Handlung auszudrücken. In „기다리고 있어요“ bedeutet es nicht einfach existieren, sondern dass das Warten fortbesteht. Die Form folgt auf eine mit „고“ verbundene Handlung.
새치기하려던
„새치기하려던“ bedeutet hier sich vordrängeln wollen oder vorgehabt haben, sich vorzudrängeln. In „새치기하려던 건 아니에요“ beschreibt es die angebliche Absicht, die anschließend verneint wird. Die Form kann eine beabsichtigte Handlung vor dem Inhalt verwenden, der danach bestätigt oder verneint wird.
건
„건“ bezieht sich hier auf die zuvor genannte Absicht, sich vorzudrängeln. In „새치기하려던 건 아니에요“ wird diese Absicht als der betreffende Inhalt zum Thema gemacht. Die Form fasst den vorangehenden beschriebenen Sachverhalt zusammen.
아니에요
„아니에요“ bedeutet hier ist nicht beziehungsweise war nicht und verneint die zuvor genannte Absicht. Zusammen mit „새치기하려던 건“ sagt die sprechende Person, dass sie sich nicht vordrängeln wollte. Die Form wird verwendet, um eine Aussage oder Zuordnung höflich zurückzuweisen.
여기가
„여기가“ bezeichnet diesen Ort als Satzsubjekt. In „여기가 이렇게 붐비면“ geht es darum, dass es hier in diesem Ausmaß voll wird. Die Form besteht aus „여기“ für hier und „가“ als Subjektmarkierung.
이렇게
„이렇게“ bedeutet hier so oder derart und verweist auf das beobachtete Ausmaß der Enge. In „이렇게 붐비면“ beschreibt es, wie voll dieser Ort wird. Die Form steht vor einer Beschreibung, wenn deren Art oder Grad hervorgehoben wird.
붐비면
„붐비면“ bedeutet hier wenn es voll oder überfüllt wird. Zusammen mit „이렇게“ beschreibt es die Bedingung, unter der solche Vorfälle passieren. Die Endung „면“ bildet eine Bedingung oder einen zeitlichen Fall wie wenn dieser Zustand eintritt.
그런
„그런“ bedeutet hier solch ein und verweist auf den zuvor erwähnten Vorfall, sich wegen der Enge versehentlich vorzudrängeln. In „그런 일이“ beschreibt es die Art des Vorfalls. Die Form steht vor einem Nomen, auf das man mit Bezug auf eine vorherige Situation zeigt.
일이
„일이“ bedeutet hier ein solcher Vorfall oder eine solche Angelegenheit als Satzsubjekt. In „그런 일이 생겨요“ ist der Vorfall das, was entsteht oder passiert. Es besteht aus „일“ für Angelegenheit oder Vorfall und „이“ als Subjektmarkierung.
생겨요
„생겨요“ bedeutet hier passiert oder kommt zustande. In „그런 일이 생겨요“ wird gesagt, dass ein solcher Vorfall unter diesen Umständen vorkommt. Ein gebräuchliches Muster ist ein Nomen mit „이“ vor „생겨요“, wenn etwas entsteht oder sich ereignet.
이제
„이제“ bedeutet hier jetzt oder nun und markiert den Wechsel zur nächsten Handlung. In „이제 줄 맨 뒤로 갈게요“ kündigt die sprechende Person an, nun zum Ende der Schlange zu gehen. Die Form steht häufig vor einer Handlung, die ab diesem Zeitpunkt ausgeführt wird.
맨
„맨“ verstärkt hier „뒤“ und bedeutet ganz beziehungsweise am äußersten Ende. In „맨 뒤로“ bezeichnet es die hinterste Position der Schlange. Die Form steht vor einer Positionsangabe, wenn deren äußerster oder direktester Punkt gemeint ist.
뒤로
„뒤로“ bedeutet hier nach hinten oder zum hinteren Ende. Zusammen mit „맨“ bezeichnet es die Richtung zum äußersten Ende der Schlange. Mit „가다“ wird die Form verwendet, um eine Bewegung nach hinten oder zu diesem Bereich auszudrücken.
갈게요
„갈게요“ bedeutet hier ich gehe jetzt beziehungsweise ich werde dorthin gehen und kündigt eine Entscheidung gegenüber der angesprochenen Person an. In „줄 맨 뒤로 갈게요“ verspricht die sprechende Person, zum Ende der Schlange zu gehen. Die Form eignet sich, um höflich eine eigene Handlung anzukündigen, die für das Gespräch relevant ist.