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Über diese Lektion
Mit Über das Lesen sprechen übst du Gesprächsausdrücke, Aussprache, Wortschatz, Grammatik und Quizfragen auf Englisch.
Dialog
What are you reading?
Wott ar ju ri-ding? Was liest du?I am reading a short book.
Ai äm ri-ding e schort buk. Ich lese ein kurzes Buch.Do you like the story?
Də ju laik dhe stori? Gefällt dir die Geschichte?It is easy to follow.
It is iisi te follou. Sie ist leicht zu verstehen.Where do you usually read?
Währ də ju juuschuali riid? Wo liest du normalerweise?I usually read in a quiet room at home.
Ai juuschuali riid in e kuai-et ruum et houm. Ich lese normalerweise in einem ruhigen Zimmer zu Hause.That sounds calm.
Dhät saundz kaam. Das klingt ruhig.It helps me enjoy my free time.
It helps mi en-dschoi mai frii taim. Es hilft mir, meine Freizeit zu genießen.Satzerklärungen
What are you reading?
Was liest du?
- What
- was
- are you
- bist du
- reading
- lesen
Ausführliche Erklärung
What fragt hier nach dem Gegenstand der Handlung: „was“. Als Fragewort steht es in dieser direkten Frage am Anfang. Zum Vergleich: Who are you reading? fragt nach einer Person, während What are you reading? nach einer Sache oder einem Inhalt fragt. are you bildet zusammen mit reading die Frage im englischen Present Progressive. are ist die Form von be für you; you bezeichnet die angesprochene Person oder die angesprochenen Personen. In einer Aussage steht die Reihenfolge you are reading; in der Frage werden Hilfsverb und Subjekt zu are you vorangestellt. Das are bedeutet hier nicht allein „bist“, sondern hilft, die gerade ablaufende Handlung zu bilden. reading ist die -ing-Form des Verbs read und bedeutet hier „lesen“. Die Form read kann die Grundform und auch die einfache Vergangenheitsform sein; die Aussprache unterscheidet sich dabei, obwohl die Schreibweise gleich bleibt. Für eine Handlung, die gerade stattfindet, verwendet man be + reading: I am reading a short book. – „Ich lese gerade ein kurzes Buch.“ Die dritte Person Singular im einfachen Präsens lautet reads, zum Beispiel: She reads every day. – „Sie liest jeden Tag.“ Zusammen ergeben die Teile What + are you + reading die direkte Frage „Was liest du?“. Das Fragewort erfragt den gelesenen Gegenstand oder Inhalt, are you reading bezeichnet die Handlung als gerade ablaufend. Die vollständige wiederverwendbare Struktur ist What are you + -ing?, zum Beispiel: What are you writing? – „Was schreibst du gerade?“
I am reading a short book.
Ich lese ein kurzes Buch.
- I
- ich
- am reading
- lese gerade
- short
- kurz
- book
- Buch
Ausführliche Erklärung
I bezeichnet hier die sprechende Person und steht als Subjekt. Im Englischen wird dieses Pronomen immer großgeschrieben. Als Kontrast steht you für die angesprochene Person, zum Beispiel: “I read, and you listen.” – „Ich lese, und du hörst zu.“ am reading besteht aus der Form am von be und der Verlaufsform reading des Verbs read. am passt hier zur ersten Person Singular I; die Verlaufsform beschreibt eine Handlung, die gerade stattfindet oder als aktuell verstanden wird. Die Grundform ist read, die Verlaufsform wird reading geschrieben. Beispiel: “I am writing an email.” – „Ich schreibe gerade eine E-Mail.“ short ist ein beschreibendes Adjektiv und bedeutet hier, dass das Buch von geringer Länge oder geringem Umfang ist. Das Adjektiv steht vor dem Substantiv: a short book. Für einen Vergleich lautet die Steigerung shorter: “This book is shorter.” – „Dieses Buch ist kürzer.“ book ist das Substantiv für ein Buch. Die Form ist hier Singular; der Plural lautet books. Das unbestimmte a vor short book führt ein nicht näher bestimmtes Buch im Singular ein; der Artikel selbst ist dabei keine ausdrückliche Mengenangabe wie „eins“. Zusammen ergeben I + am reading das Subjekt und die aktuell dargestellte Handlung. a short book bezeichnet den Gegenstand dieser Handlung; short beschreibt book, und a markiert den unbestimmten Singular. Der vollständige Sinn ist daher: „Ich lese gerade ein kurzes Buch.“
Do you like the story?
Gefällt dir die Geschichte?
- Do you
- du …? (Frageanfang)
- like
- mögen
- the story
- die Geschichte
Ausführliche Erklärung
Do you Im Englischen bildet do zusammen mit dem Subjekt you eine Frage im Simple Present. you bezeichnet hier die angesprochene Person; die feste Übersetzung verwendet dafür das Singularpronomen dir. Die englische Form you selbst unterscheidet Singular und Plural nicht, aber hier ist durch die Übersetzung die Singular-Anrede gemeint. Bei einer normalen Frage steht das Hilfsverb vor dem Subjekt: Do you ...? Bei you bleibt do unverändert. Beispiel: Do you work here? – „Arbeitest du hier?“ like Hier bedeutet like „mögen“ oder „gefallen“. Nach dem Hilfsverb do steht das Vollverb in seiner Grundform: Do you like ...? Nicht Do you likes ...? Die Form likes gehört zu einem Subjekt der dritten Person Singular, zum Beispiel: She likes stories. – „Sie mag Geschichten.“ the story story ist ein zählbares Substantiv und bedeutet „Geschichte“. Die Form story ist hier Singular; der Plural lautet stories. Der bestimmte Artikel the zeigt, dass eine bestimmte, im Zusammenhang identifizierbare Geschichte gemeint ist. Er bezeichnet nicht von sich aus eine Anzahl. Zusammensetzung Do you like ...? ist ein wiederverwendbares Fragemuster für die Frage, ob jemand etwas mag oder an etwas Gefallen findet. Das Objekt kann ausgetauscht werden: Do you like the book? – „Gefällt dir das Buch?“ In Do you like the story? fragt die sprechende Person die angesprochene Person, ob ihr die bestimmte Geschichte gefällt. Die feste Übersetzung „Gefällt dir die Geschichte?“ gibt diese beabsichtigte Bedeutung wieder.
It is easy to follow.
Sie ist leicht zu verstehen.
- It is
- Sie ist
- easy
- leicht
- to follow
- zu verstehen
Ausführliche Erklärung
It is: it ist hier das unpersönliche? Nein: Im gegebenen Zusammenhang bezieht sich it auf die zuvor genannte Geschichte. Als englisches Pronomen steht it für einen einzelnen sächlichen Gegenstand oder, wie hier, für einen bereits erwähnten Inhalt. is ist die Präsensform von be für die dritte Person Singular: it is. Beispiel: It is interesting. – „Sie ist interessant.“ easy: Das Adjektiv bedeutet hier „leicht“ im Sinn von „ohne große Schwierigkeit“. Die Grundform ist easy; die Vergleichsformen sind easier („leichter“) und easiest („am leichtesten“). Beispiel: This exercise is easy. – „Diese Übung ist leicht.“ to follow: follow ist hier ein regelmäßiges Verb; die Form mit to ist der Infinitiv. In diesem Satz bedeutet follow nicht „jemandem physisch folgen“, sondern „etwas verstehen bzw. gedanklich verfolgen“. Nach einem Adjektiv kann ein solcher Infinitiv angeben, welche Handlung leicht oder schwierig ist: easy to follow – „leicht zu verstehen“. Beispiel: The instructions are easy to follow. – „Die Anweisungen sind leicht zu verstehen.“ Zusammen ergibt It is easy to follow wörtlich die Struktur „Es/Sie ist leicht, zu folgen“, idiomatisch hier aber „Sie ist leicht zu verstehen“. Das Subjekt it verweist auf die Geschichte; is verbindet dieses Subjekt mit dem Adjektiv easy, und to follow bezeichnet die Handlung, deren Ausführung leicht ist. Der Satz beschreibt somit die Verständlichkeit der Geschichte.
Where do you usually read?
Wo liest du normalerweise?
- Where
- wo
- do you
- du ...?
- usually
- normalerweise
- read
- lesen
Ausführliche Erklärung
Where fragt hier nach dem Ort: „wo“. Es steht am Anfang der englischen Frage. Wiederverwendbares Muster: Where + do/does + Subjekt + Grundform ...? — zum Beispiel: Where do you work? = „Wo arbeitest du?“ do you besteht aus dem Hilfsverb do und dem Subjekt you („du“). Im Simple Present bildet do mit I, you, we und they eine Frage; bei he, she und it steht normalerweise does. Das folgende Vollverb bleibt dabei in der Grundform: Where does she read? = „Wo liest sie?“ do bedeutet in dieser Konstruktion nicht zusätzlich „tun“. usually bedeutet „normalerweise“ und beschreibt, was regelmäßig, aber nicht jedes Mal geschieht. Es steht hier zwischen Subjekt und Vollverb: I usually read. = „Ich lese normalerweise.“ read bedeutet hier „lesen“. In dieser Form steht das Verb im Simple Present und beschreibt eine gegenwärtige Gewohnheit. Die Grundform lautet ebenfalls read; in der dritten Person Singular heißt es reads: He usually reads at home. = „Er liest normalerweise zu Hause.“ Zusammen ergibt Where do you usually read? die Frage „Wo liest du normalerweise?“. Where fragt nach dem Ort, do you bildet die Frage, usually markiert die Gewohnheit, und read bezeichnet die Tätigkeit. Das Muster lässt sich mit anderen Vollverben wiederverwenden, zum Beispiel: Where do you usually study? = „Wo lernst du normalerweise?“
I usually read in a quiet room at home.
Ich lese normalerweise in einem ruhigen Zimmer zu Hause.
- I
- ich
- usually
- normalerweise
- read
- lesen
- quiet
- ruhig
- room
- Zimmer
- at home
- zu Hause
Ausführliche Erklärung
I bedeutet hier „ich“ und bezeichnet die sprechende Person. Im Englischen steht dieses Personalpronomen als Subjekt; seine Form bleibt unabhängig davon gleich, ob die sprechende Person männlich oder weiblich ist. usually bedeutet „normalerweise“ und beschreibt eine häufige, aber nicht ausnahmslose Gewohnheit. Es steht hier vor dem Vollverb. Beispiel: I usually walk. – „Ich gehe normalerweise zu Fuß.“ read ist hier die Grundform des Verbs „lesen“. Nach I verwendet das Englische im Präsens die Grundform: I read. Bei he, she oder it steht dagegen gewöhnlich reads: She reads. – „Sie liest.“ Die Schreibung read ist im Präsens und in der Grundform gleich; die Aussprache kann in anderen Zeitformen abweichen. quiet bedeutet hier „ruhig“ beziehungsweise „still“ und beschreibt room. Das Adjektiv steht im Englischen normalerweise vor dem Nomen: a quiet room – „ein ruhiges Zimmer“. Der Komparativ ist quieter: a quieter room – „ein ruhigeres Zimmer“. room bedeutet „Zimmer“ beziehungsweise „Raum“. Der Ausdruck a quiet room bezeichnet hier ein einzelnes, nicht näher bestimmtes Zimmer; der Artikel a legt dabei nicht als eigenständige Aussage eine bestimmte Anzahl fest, sondern markiert ein nicht bestimmtes zählbares Nomen im Singular. Beispiel: I work in a quiet room. – „Ich arbeite in einem ruhigen Zimmer.“ at home bedeutet „zu Hause“ und bezeichnet den Ort, an dem die Handlung stattfindet. home wird in dieser festen Ortsangabe ohne Artikel verwendet. Zum Vergleich: I read at home. – „Ich lese zu Hause.“ Zusammen ergeben die Teile: I usually read = „Ich lese normalerweise“, in a quiet room = „in einem ruhigen Zimmer“ und at home = „zu Hause“. Der vollständige Satz sagt aus, dass die sprechende Person normalerweise zu Hause in einem ruhigen Zimmer liest. Die Ortsangaben nennen den Lesensort; usually macht daraus eine gewöhnliche, aber nicht notwendigerweise jedes Mal geltende Handlung.
That sounds calm.
Das klingt ruhig.
- That
- das
- sounds
- klingt
- calm
- ruhig
Ausführliche Erklärung
That steht hier als Demonstrativpronomen und bedeutet „das“. Es verweist auf etwas bereits Erwähntes oder Wahrgenommenes; der genaue Referent wird in diesem Satz nicht benannt. Im Gegensatz dazu steht this typischerweise für etwas, das der Sprecher als näher oder gegenwärtig auffasst. sounds ist die Präsensform der dritten Person Singular von sound; die Grundform ist sound. Hier beschreibt das Verb nicht unbedingt ein Geräusch, sondern einen Eindruck, den etwas beim Hören oder Einschätzen vermittelt. Beispiel: That sounds good. – „Das klingt gut.“ calm ist ein beschreibendes Adjektiv und bedeutet hier „ruhig“. Es steht nach sounds als prädikatives Adjektiv und beschreibt den Eindruck von That. Das Adjektiv bleibt in dieser Verwendung unverändert; es gibt keine Übereinstimmungsform wie *calms*. Zusammen bildet That sounds calm. die Struktur That + sound in der passenden Präsensform + Adjektiv: „Das klingt ruhig.“ Die Aussage beschreibt, wie etwas wirkt oder sich anhört, und behauptet nicht unbedingt eine dauerhaft feststehende Eigenschaft.
It helps me enjoy my free time.
Es hilft mir, meine Freizeit zu genießen.
- helps
- hilft
- enjoy
- genießen
- free time
- Freizeit
Ausführliche Erklärung
helps bedeutet hier „hilft“. Die Grundform ist help; helps ist die Präsensform für die dritte Person Singular, weil das Subjekt It ist. Bei den meisten anderen Subjekten steht im Präsens die Grundform: They help me. – „Sie helfen mir.“ enjoy bedeutet „genießen“ und steht hier in der Grundform. Nach help kann im Englischen ein Verb ohne to folgen: help someone enjoy something. Auch help someone to enjoy something ist möglich; im festen Satz steht jedoch die Form ohne to. Beispiel: Music helps me relax. – „Musik hilft mir, mich zu entspannen.“ free time bedeutet „Freizeit“. free beschreibt dabei time; gemeint ist Zeit, in der man nicht arbeitet oder anderen festen Pflichten nachgeht. Beispiel: I read in my free time. – „Ich lese in meiner Freizeit.“ It ist hier ein Pronomen der dritten Person Singular und steht als Subjekt zu helps. Die festen Daten legen nicht eindeutig fest, worauf It verweist; die Übersetzung bestätigt jedoch die Bedeutung „Es“. me bezeichnet die Person, der geholfen wird, und my ordnet die Freizeit dieser Person zu. Die Struktur It helps me enjoy ... bedeutet, dass etwas der sprechenden Person dabei hilft, etwas zu genießen. Zusammen bedeutet der Satz: „Es hilft mir, meine Freizeit zu genießen.“
Grammatikpunkte
usually + main verb
I usually enjoy reading.
Ai juuschuali en-dschoi ri-ding.Ich lese normalerweise gern.
Das Häufigkeitsadverb usually steht im Englischen normalerweise vor dem Vollverb.
enjoy + verb-ing
I enjoy reading.
Ai en-dschoi ri-ding.Ich lese gern.
Nach enjoy folgt ein Verb mit -ing, nicht der Infinitiv mit to.
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