Eine einfache Aktivität auswählen | Lerne Englisch auf Deutsch

English lesson set in a contemporary everyday setting in the United States: In a shared space, two adults choose between walking outside and reading inside in a quiet room..

DE → EN / Stufe: A1

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Über diese Lektion

Mit Eine einfache Aktivität auswählen übst du Gesprächsausdrücke, Aussprache, Wortschatz, Grammatik und Quizfragen auf Englisch.

Dialog

A

What activity should we do?

Uott äk-TI-wi-ti schud ui du? Welche Aktivität sollen wir machen?
B

We could walk outside.

Ui kudd uok aut-ßait. Wir könnten draußen spazieren gehen.
A

It may be cold out there.

It mei bii kould aut där. Draußen könnte es kalt sein.
B

Then we can read inside.

Dän ui kän riid in-ßait. Dann können wir drinnen lesen.
A

Reading sounds better today.

Rii-ding saunds bätter te-dei. Lesen klingt heute besser.
B

Let's choose a quiet room.

Lets tschus e kuai-et ruum. Lass uns einen ruhigen Raum auswählen.
A

I'll bring my book.

Ail bring mai buk. Ich bringe mein Buch mit.
B

I'll find a spot for us.

Ail faind e spot for as. Ich finde einen Platz für uns.

Satzerklärungen

  1. What activity should we do?

    Welche Aktivität sollen wir machen?

    What
    welche
    activity
    Aktivität
    should we
    sollen wir
    do
    machen
    Ausführliche Erklärung

    What steht hier als Fragebegleiter vor activity und fragt, welche Tätigkeit gemeint oder ausgewählt ist. In dieser Verwendung bedeutet es „welche“; als selbstständiges Fragewort kann what auch „was“ bedeuten, zum Beispiel: “What do you want?” – „Was möchtest du?“ activity ist ein zählbares Substantiv für eine Tätigkeit oder Beschäftigung. Der Plural lautet activities: Das auslautende y wird zu ie, anschließend kommt -s hinzu. Beispiel: “Outdoor activities are fun.” – „Aktivitäten im Freien machen Spaß.“ should we bildet hier den Teil „sollen wir …?“. should ist ein Modalverb; danach steht das Subjekt we, und nach dem Subjekt folgt das Verb in der Grundform. Die Konstruktion fragt nach einem möglichen gemeinsamen Vorschlag. Beispiel: “Should we start now?” – „Sollen wir jetzt anfangen?“ do bedeutet hier „machen“ oder „tun“ und steht nach dem Modalverb in der Grundform. Das Modalverb trägt die Modalkennzeichnung; deshalb steht nach should nicht does. Beispiel: “What should we do next?” – „Was sollen wir als Nächstes machen?“ Zusammen fragt What activity nach der konkreten Tätigkeit, should we formuliert den gemeinsamen Vorschlag und do bezeichnet die Handlung. Die ganze Äußerung bedeutet: „Welche Aktivität sollen wir machen?“

  2. We could walk outside.

    Wir könnten draußen spazieren gehen.

    We
    wir
    could
    könnten
    walk
    spazieren gehen
    outside
    draußen
    Ausführliche Erklärung

    We bedeutet hier „wir“: Die sprechende Person bezieht sich selbst und mindestens eine weitere Person ein. Als Subjekt steht we vor dem Verb. Zum Vergleich: I bedeutet „ich“, wenn nur die sprechende Person gemeint ist. Could ist hier die Vergangenheitsform von can, wird aber in diesem Satz nicht als vergangene Zeit verwendet. Es drückt eine Möglichkeit oder einen vorsichtigen Vorschlag aus: „könnten“. Nach dem Modalverb steht das Vollverb in der Grundform ohne to. Beispiel: “We could stay.” – „Wir könnten bleiben.“ Could kann je nach Kontext auch eine frühere Fähigkeit oder eine höfliche Bitte ausdrücken; hier passt die Möglichkeit beziehungsweise der Vorschlag. Walk ist hier die Grundform des Verbs und bedeutet „zu Fuß gehen“ beziehungsweise „spazieren gehen“. Nach could bleibt diese Form unverändert: could walk, nicht could walks oder could to walk. Als einfache Gegenüberstellung: “We walk outside.” – „Wir gehen draußen zu Fuß.“ Outside bezeichnet hier den Ort „draußen“ und steht als Ortsangabe nach walk. Als Adverb beschreibt es, wo die Handlung stattfindet. Das verwandte Wort inside bedeutet „drinnen“: “We could walk inside.” – „Wir könnten drinnen spazieren gehen.“ Zusammen ergeben die Teile We could walk outside die Bedeutung: „Wir könnten draußen spazieren gehen.“ Das Subjekt we nennt die handelnden Personen, could walk formuliert die Handlung als Möglichkeit oder Vorschlag, und outside gibt den Ort an.

  3. It may be cold out there.

    Draußen könnte es kalt sein.

    It
    es
    may
    könnte
    be
    sein
    cold
    kalt
    out there
    dort draußen
    Ausführliche Erklärung

    It steht hier als unpersönliches Pronomen in einer Wetter- und Ortsaussage. Es bezeichnet keine bestimmte Person oder Sache; im Deutschen wird diese Stelle in „Draußen könnte es kalt sein“ mit „es“ wiedergegeben. Dasselbe Muster sieht man in It is warm. – „Es ist warm.“ may drückt hier eine Möglichkeit aus: „könnte“ oder „möglicherweise“. Es geht in diesem Satz nicht um Erlaubnis. Nach einem Modalverb wie may steht das folgende Verb in der Grundform: may be, nicht etwa eine gebeugte Form. Beispiel: It may rain. – „Es könnte regnen.“ be ist die Grundform von be und steht hier nach may. Zusammen mit cold bildet es die Aussage über den Zustand: „kalt sein“. In anderen Zeiten oder ohne Modalverb kann sich die Form ändern, etwa is in It is cold. – „Es ist kalt.“ cold ist ein beschreibendes Adjektiv und bedeutet hier „kalt“. Es steht nach be als prädikatives Adjektiv und beschreibt den Zustand, nicht ein bestimmtes Substantiv. Für Vergleiche gilt: cold – colder – the coldest („kalt“ – „kälter“ – „am kältesten“). out there bezeichnet den gemeinten Ort draußen, also „draußen“ oder „da draußen“. out allein kann ebenfalls „draußen“ bedeuten; there macht den Ortsbezug deiktischer und betont den Bereich außerhalb des aktuellen Innenraums. Beispiel: It is warmer in here than out there. – „Hier drinnen ist es wärmer als dort draußen.“ Zusammen ergibt It may be cold out there. eine vorsichtige Wetter- oder Ortsaussage: An dem draußen gemeinten Ort könnte es kalt sein. Die Aussage behauptet nicht sicher, dass es kalt ist; may markiert die Unsicherheit, be cold den Zustand und out there den Ort. Die feste Gesamtübersetzung lautet daher: „Draußen könnte es kalt sein.“

  4. Then we can read inside.

    Dann können wir drinnen lesen.

    Then
    dann
    we can
    wir können
    read
    lesen
    inside
    drinnen
    Ausführliche Erklärung

    Then bedeutet hier „dann“ und knüpft an eine vorher genannte oder gedachte Situation an. Es bezeichnet in diesem Satz die Folge: Wenn es draußen kalt sein kann, können wir dann drinnen lesen. Beispiel: Then we can start. – „Dann können wir anfangen.“ we can besteht aus dem Pronomen we („wir“) und dem Modalverb can („können“). We bezeichnet die sprechende Person zusammen mit mindestens einer weiteren Person. Can drückt hier die Möglichkeit aus. Nach can folgt das Verb ohne to: we can read, nicht we can to read. Die Form can verändert sich im Präsens nicht nach der Person: I can, she can, they can. read ist nach can die Grundform und bedeutet hier „lesen“. Im einfachen Präsens steht bei I, we, you und they die Form read; bei he, she und it steht normalerweise reads: I read, we read, she reads. Nach can bleibt auch bei einer dritten Person die Grundform erhalten: She can read. – „Sie kann lesen.“ inside bedeutet hier „drinnen“ und bezeichnet den Ort des Lesens. Als Ortsadverb steht es ohne Präposition: We can eat inside. – „Wir können drinnen essen.“ Das Gegenstück ist häufig outside („draußen“), wie im vorherigen Satz. Zusammen ergeben die Teile: Then setzt die Handlung als Folge ein; we can read sagt, dass die Gruppe dazu die Möglichkeit hat; inside nennt den Ort. Die vollständige Bedeutung lautet: „Dann können wir drinnen lesen.“

  5. Reading sounds better today.

    Lesen klingt heute besser.

    Reading
    Lesen
    sounds
    klingt
    better
    besser
    today
    heute
    Ausführliche Erklärung

    Reading bezeichnet hier die Tätigkeit des Lesens und steht als gerundische Form an der Stelle des Satzsubjekts. Das Verb read hat im Präsens die Form read; reading wird mit -ing gebildet und kann wie ein Nomen eine Tätigkeit benennen. Beispiel: Reading helps me relax. – „Lesen hilft mir, mich zu entspannen.“ sounds ist die dritte Person Singular im Präsens von sound. Hier bedeutet es nicht einfach, dass ein Geräusch hörbar ist, sondern dass etwas einen bestimmten Eindruck vermittelt oder auf eine bestimmte Weise wirkt. Das Subjekt ist Reading, also eine einzelne Tätigkeit; deshalb steht sound als sounds. Beispiel: That sounds useful. – „Das klingt nützlich.“ better ist die Vergleichsform von good: good – better – best. Es vergleicht den heutigen Eindruck mit einem anderen oder früheren Eindruck, ohne hier ausdrücklich zu sagen, womit verglichen wird. Better gehört zu good, nicht zu sounds. Beispiel: This idea sounds better. – „Diese Idee klingt besser.“ today ist ein Zeitadverb und grenzt die Aussage auf den heutigen Tag ein. Es beschreibt, wann der Eindruck gilt, nicht die Art des Lesens. Zusammen bildet Reading sounds better today ein Satzmuster mit einer Tätigkeit als Subjekt, dem Verb sounds, der Vergleichsform better und der Zeitangabe today: „Lesen klingt heute besser.“

  6. Let's choose a quiet room.

    Lass uns einen ruhigen Raum auswählen.

    Let's
    Lass uns
    choose
    auswählen
    quiet
    ruhig
    room
    Raum
    Ausführliche Erklärung

    Let's ist die Kurzform von let us. In diesem Satz leitet sie einen gemeinsamen Vorschlag ein: „Lass uns …“. Danach steht das Verb in seiner Grundform: Let's choose, nicht etwa eine gebeugte Form. Das Subjekt des Vorschlags ist dabei „wir“, also die sprechende Person zusammen mit mindestens einer weiteren Person. choose bedeutet hier „auswählen“ oder „sich für etwas entscheiden“. Die Grundformen lauten choose – chose – chosen; chose ist die Vergangenheitsform und chosen wird als Partizip verwendet. Nach let's bleibt jedoch die Grundform choose stehen. Beispiel: Let's choose a date. – „Lass uns ein Datum auswählen.“ quiet beschreibt den Raum als ruhig beziehungsweise wenig geräuschvoll. Es ist ein Adjektiv und steht hier vor dem Nomen room. Für Vergleiche lautet die Reihe quiet – quieter – quietest: a quieter room bedeutet „ein ruhigerer Raum“. room ist ein zählbares Nomen und bedeutet hier „Raum“. Der Ausdruck a quiet room bezeichnet einen einzelnen, nicht näher bestimmten Raum; der Artikel a wird in der Phrase nicht als eigenständige Mengenangabe erklärt. Das Nomen kann auch in anderen Mustern stehen, zum Beispiel: The room is quiet. – „Der Raum ist ruhig.“ Zusammen ergeben Let's choose („Lass uns auswählen“), a quiet („einen ruhigen“) und room („Raum“) die Aufforderung beziehungsweise den gemeinsamen Vorschlag: „Lass uns einen ruhigen Raum auswählen.“

  7. I'll bring my book.

    Ich bringe mein Buch mit.

    I'll
    ich werde / ich ...
    bring
    bringen; mitbringen
    my
    mein / meine
    book
    Buch
    Ausführliche Erklärung

    I'll ist die Kurzform von I will: I bezeichnet den Sprecher, und will stellt hier eine zukünftige Handlung bzw. eine Absicht dar. In dieser Form steht will vor der Grundform des Verbs: I'll bring ... = „Ich werde ... bringen/mitbringen“. Die Kurzform ist im normalen Gespräch sehr üblich; in betonter oder formeller Sprache kann auch I will stehen. bring ist hier die Grundform nach will. Die Grundformenreihe lautet bring – brought – brought; die Vergangenheits- und Partizipform sind also unregelmäßig. bring bezeichnet das Bringen zu einem Bezugspunkt oder zu den beteiligten Personen. In der festen Übersetzung wird die Richtung als mitbringen wiedergegeben. Beispiel: I’ll bring some water. – „Ich bringe etwas Wasser mit.“ my ist ein Possessivbegleiter: Es zeigt an, dass das folgende Buch dem Sprecher zugeordnet ist. Anders als deutsche Formen wie mein und meine verändert sich my im Englischen nicht nach Genus oder Zahl des Nomens: my book, my books. book ist ein zählbares Nomen für ein Buch. Die Form im Satz ist der Singular; der Plural lautet books. Mit einem Possessivbegleiter braucht das Nomen hier keinen zusätzlichen unbestimmten Artikel: my book, nicht a my book. Zusammen bilden I'll bring und my book die Aussage, dass der Sprecher sein Buch künftig mitbringen wird. Die vollständige Bedeutung ist daher: „Ich bringe mein Buch mit.“

  8. I'll find a spot for us.

    Ich finde einen Platz für uns.

    I'll
    ich werde
    find
    finden
    spot
    Platz, Ort
    for us
    für uns
    Ausführliche Erklärung

    I'll ist die Kurzform von I will: I ist das Subjekt „ich“, will markiert hier eine künftige Handlung oder die Absicht dazu. In gesprochener und informeller Sprache ist die Kurzform sehr häufig. Beispiel: I'll call you tomorrow. – „Ich rufe dich morgen an.“ find ist die Grundform von „finden“. Nach will steht das Vollverb in der Grundform: I will find, nicht eine Vergangenheitsform. Die Form find kann außerdem im Präsens mit I, you, we und they stehen; bei he, she und it heißt es im Präsens finds. Beispiel: I find my keys. – „Ich finde meine Schlüssel.“ spot ist hier ein zählbares Substantiv und bedeutet „Platz“ oder „Stelle“, an der man sich aufhalten kann. Mit a bezeichnet a spot einen nicht näher bestimmten Platz. Der Plural ist spots. Beispiel: We found a quiet spot. – „Wir haben einen ruhigen Platz gefunden.“ for us besteht aus for („für“) und us, der Objektform von we („wir“). us bezeichnet die Gruppe als Empfänger oder Nutznießer; die genaue Zusammensetzung dieser Gruppe wird durch den festen Satz nicht weiter bestimmt. Zum Vergleich: we steht als Subjekt, us nach einer Präposition oder als Objekt. Beispiel: She saved a seat for us. – „Sie hat einen Platz für uns freigehalten.“ Zusammengesetzt bezeichnet I'll find a spot for us die Absicht beziehungsweise Ankündigung des Sprechers, einen Platz zu finden, der für den Sprecher und die mit us bezeichnete Gruppe gedacht ist. Die natürliche Gesamtbedeutung lautet: „Ich finde einen Platz für uns.“

Grammatikpunkte

Reading inside sounds better today.

Reading inside sounds better today.

Rii-ding in-ßait saunds bätter te-dei.

Lesen drinnen klingt heute besser.

„Reading“ steht hier als Subjekt. Nach dem Singular folgt „sounds“ mit -s; „better“ ist die Vergleichsform von „good“.

Choose a quiet room.

Choose a quiet room.

Tschus e kuai-et ruum.

Wähle einen ruhigen Raum.

Der Imperativ beginnt mit der Grundform des Verbs: „Choose …“. Das Subjekt „you“ wird normalerweise nicht genannt.

Englisch Vokabeln

activity Substantiv
äk-TI-wi-ti Aktivität
better Adjektiv
bätter besser
cold Adjektiv
kould kalt
do Verb
duu machen
inside Adverb
in-ßait drinnen
out there Phrase
aut där dort draußen
outside Adverb
aut-ßait draußen
read Verb
riid lesen
reading Substantiv
rii-ding Lesen
sound Verb
ßaund klingen sounds
then Adverb
dän dann
walk Verb
uok gehen; spazieren gehen

Quiz

Wörter ordnen

Ordne die Wörter in der richtigen Reihenfolge.

Welche Aktivität sollen wir machen?

Antwort zeigenWhat activity should we do?

Wir könnten draußen spazieren gehen.

Antwort zeigenWe could walk outside.

Draußen könnte es kalt sein.

Antwort zeigenIt may be cold out there.

Rechtschreibung

Tippe auf die Buchstaben, um das Wort zu buchstabieren.

draußen

Antwort zeigenoutside

drinnen

Antwort zeigeninside

kalt

Antwort zeigencold

Aktivität

Antwort zeigenactivity