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Über diese Lektion
Mit Höflich auf Lärm im Ruhebereich reagieren übst du Gesprächsausdrücke, Aussprache, Wortschatz, Grammatik und Quizfragen auf Englisch.
Dialog
The people behind us are talking in the silent area.
Dhe piipl biháind ass ar tóking in dhe sáilent ériä. Die Leute hinter uns unterhalten sich im Ruhebereich.It's distracting, but we can handle it politely.
Its disträkting, bat ui ken händel it peláitli. Das lenkt ab, aber wir können höflich damit umgehen.Should I speak to them or ask the librarian?
Schud ai spiik te dhem or äsk dhe laibrérien? Soll ich mit ihnen sprechen oder die Bibliothekarin fragen?Try a quiet reminder first, unless that feels uncomfortable.
Trai e kuáiet rimáinder först, anlés dhät fiils ankámftabel. Versuch es zuerst mit einem leisen Hinweis, es sei denn, das ist dir unangenehm.I could ask them to take the conversation outside.
Ai kud äsk dhem te teik dhe konverséischen autsáid. Ich könnte sie bitten, das Gespräch nach draußen zu verlegen.That keeps it clear without sounding rude.
Dhät kiips it klir uidhaút sáunding ruud. So bleibt es klar, ohne unhöflich zu klingen.If they keep talking, we can ask the librarian to step in.
If dhei kiip tóking, ui ken äsk dhe laibrérien te step in. Wenn sie weiterreden, können wir die Bibliothekarin bitten, einzugreifen.That way, it doesn't turn into a scene.
Dhät uei, it dasent törn intu e siin. So wird daraus keine Szene.I'd rather do that than complain loudly.
Aid rädher duu dhät dhen kempléin láudli. Ich würde das lieber tun, als mich laut zu beschweren.Let's ask quietly, then get back to studying.
Lets äsk kuáietli, dhen get bäk te stadi-ing. Lass uns leise fragen und dann wieder lernen.Satzerklärungen
The people behind us are talking in the silent area.
Die Leute hinter uns unterhalten sich im Ruhebereich.
- people
- Leute
- behind us
- hinter uns
- are talking
- unterhalten sich
- silent
- still
- area
- Bereich
Ausführliche Erklärung
people bezeichnet hier mehrere Personen. Das Wort ist eine Pluralform; die Singularform ist person. Beispiel: “Many people are waiting.” – „Viele Leute warten.“ behind us beschreibt die Position relativ zu den Sprechenden: Die Leute befinden sich hinter ihnen. us ist die Objektform des Personalpronomens nach behind; als Subjekt steht we, zum Beispiel: “We are behind them.” – „Wir sind hinter ihnen.“ Welche Personen mit us gemeint sind, ergibt sich aus dem jeweiligen Kontext. are talking besteht aus are und der -ing-Form talking. Zusammen bildet dies hier das Present Progressive und beschreibt eine gerade stattfindende Handlung. are passt zum Pluralsubjekt people; die Grundform des Verbs ist talk. Beispiel: “The children are talking.” – „Die Kinder unterhalten sich.“ silent ist ein beschreibendes Adjektiv und bedeutet hier „still“ beziehungsweise „ohne störende Geräusche“. Es beschreibt das folgende Nomen area. Für Vergleiche verwendet man normalerweise more silent und most silent; die Formen silenter und silentest sind hier keine geeignete Standardangabe. Beispiel: “This room is silent.” – „Dieser Raum ist still.“ area bezeichnet einen abgegrenzten Bereich oder Ort. In the silent area macht the den Bereich zu einem bestimmten, im Kontext identifizierbaren Bereich. Beispiel: “Please wait in this area.” – „Bitte warten Sie in diesem Bereich.“ Zusammen setzt sich der Satz so zusammen: The people bezeichnet bestimmte Leute, behind us gibt ihre Position an, und are talking sagt, dass sie gerade sprechen. in the silent area nennt den Bereich, in dem das geschieht. Die gesamte Bedeutung ist: „Die Leute hinter uns unterhalten sich im Ruhebereich.“
It's distracting, but we can handle it politely.
Das lenkt ab, aber wir können höflich damit umgehen.
- distracting
- ablenkend
- but
- aber
- we can
- wir können
- handle
- bewältigen; damit umgehen
- politely
- höflich
Ausführliche Erklärung
It's ist die Kurzform von it is. Hier steht it als Subjekt für die erwähnte störende Sache oder Situation; der genaue Referent wird nicht näher benannt. distracting beschreibt, dass diese Sache Aufmerksamkeit abzieht. Es ist ein Adjektiv in Partizipform und bezeichnet hier die Wirkung auf andere: The noise is distracting. – „Der Lärm lenkt ab.“ Dagegen bezeichnet distracted die betroffene Person: I am distracted. – „Ich bin abgelenkt.“ but verbindet zwei gegensätzliche Aussagen. Es räumt das Problem ein und leitet danach die einschränkende oder ausgleichende Information ein: „..., aber ...“. we can besteht aus dem Subjektpronomen we („wir“) und dem Modalverb can („können“). We umfasst die sprechende Person und mindestens eine weitere Person; wer genau zur Gruppe gehört, wird hier nicht festgelegt. Nach can steht das folgende Verb in der Grundform ohne to: We can help. – „Wir können helfen.“ handle bedeutet hier „mit etwas umgehen“ oder „etwas bewältigen“. Nach can steht es in der Grundform. Häufige Muster sind handle something und handle a situation: She can handle the problem. – „Sie kann mit dem Problem umgehen.“ Das folgende it ist hier das direkte Objekt von handle. it erscheint damit zweimal, aber mit unterschiedlichen grammatischen Rollen: In It's distracting ist es das Subjekt, in handle it ist es das Objekt. Im Sinn der festen Übersetzung beziehen sich beide Vorkommen auf die störende Sache oder Situation; ein genauer einzelner Referent wird nicht genannt. politely sagt, auf welche Weise man damit umgeht: höflich. Es ist das Adverb zu polite („höflich“) und beschreibt die Ausführung von handle, nicht die Ablenkung. Please answer politely. – „Bitte antworte höflich.“ Zusammen ergibt It's distracting die Aussage, dass etwas ablenkt. but stellt dem die Möglichkeit gegenüber, dass we damit umgehen können; politely beschreibt dabei die Art und Weise. Die vollständige Bedeutung lautet: „Das lenkt ab, aber wir können höflich damit umgehen.“
Should I speak to them or ask the librarian?
Soll ich mit ihnen sprechen oder die Bibliothekarin fragen?
- Should I
- Soll ich …?
- speak
- sprechen
- to them
- mit ihnen
- or
- oder
- ask
- fragen
- librarian
- Bibliothekarin
Ausführliche Erklärung
Should I eröffnet eine Entscheidungsfrage: Die sprechende Person fragt, welche der folgenden Handlungen sie ausführen soll. Should ist hier ein Modalverb, das unter anderem Rat, Erwartung oder Angemessenheit ausdrücken kann. Das Muster Should I + Verb ...? ist wiederverwendbar: “Should I wait?” – „Soll ich warten?“ speak bedeutet hier „sprechen“ und steht nach Should in der Grundform. Nach einem Modalverb verwendet man kein to und keine gebeugte Verbform: Should I speak ...?, nicht Should I to speak ...? oder Should I speaks ...?. Speak to someone bezeichnet das Sprechen mit einer Person. Je nach Ergänzung kann speak auch das Sprechen einer Sprache oder das Halten einer Rede bezeichnen. to them bezeichnet die Personen, mit denen gesprochen werden soll. Them ist die Objektform von they. Aus der englischen Form allein lässt sich hier nicht sicher ableiten, ob them mehrere Personen oder eine einzelne Person mit singularischem they bezeichnet; die feste Übersetzung gibt die passende Bedeutung „ihnen“ wieder. Die Präposition to gehört hier zur Verbindung speak to someone. Beispiel: “I spoke to them yesterday.” – „Ich habe gestern mit ihnen gesprochen.“ or verbindet zwei Alternativen. Es stellt die Handlung des Sprechens der zweiten Möglichkeit gegenüber, ohne selbst anzugeben, welche gewählt wird. Das wiederverwendbare Muster ist A or B?: “Should we call or write?” – „Sollen wir anrufen oder schreiben?“ ask bedeutet hier „fragen“ beziehungsweise jemanden um Auskunft bitten. Es steht ebenfalls in der Grundform, weil es von Should abhängt. Bei ask someone folgt die befragte Person direkt; mit ask someone about something wird zusätzlich das Thema genannt. Beispiel: “Ask her about the schedule.” – „Frag sie nach dem Zeitplan.“ librarian bezeichnet eine Person, die in einer Bibliothek arbeitet. Die englische Form markiert das Geschlecht nicht; sie kann sich auf eine männliche, weibliche oder nicht näher bestimmte Person beziehen. In der festen Übersetzung ist die gemeinte Person als „die Bibliothekarin“ wiedergegeben. Das vorangestellte the macht die Person als bestimmte, im Kontext identifizierte Person kenntlich. Beispiel: “The librarian can help.” – „Die Bibliothekarin kann helfen.“ Zusammen ergeben die Teile: Should I speak to them fragt, ob die sprechende Person mit ihnen sprechen soll; or ask the librarian fügt die alternative Handlung hinzu, die Bibliothekarin zu fragen. Die ganze Äußerung bedeutet daher: „Soll ich mit ihnen sprechen oder die Bibliothekarin fragen?“
Try a quiet reminder first, unless that feels uncomfortable.
Versuch es zuerst mit einem leisen Hinweis, es sei denn, das ist dir unangenehm.
- Try
- Versuch
- quiet
- leise
- reminder
- Hinweis
- first
- zuerst
- unless
- es sei denn
- that
- das
- feels
- sich anfühlt
- uncomfortable
- unangenehm
Ausführliche Erklärung
Try steht hier als Imperativ: Die angesprochene Person soll etwas tun. Die Grundform ist try; im Präsens heißt es bei I/you/we/they ebenfalls try, bei he/she/it dagegen tries. Beispiel: Try again. – „Versuch es noch einmal.“ quiet beschreibt hier den reminder: Der Hinweis soll zurückhaltend bzw. mit geringer Lautstärke gegeben werden. Als Adjektiv steht es vor dem Nomen. Die Steigerung lautet quiet – quieter – quietest; quiet ist dabei nicht dasselbe wie silent, denn ein leiser Hinweis kann hörbar sein. reminder ist ein Nomen für etwas, das jemanden an etwas erinnert oder auf etwas aufmerksam macht. Es gehört zu remind „jemanden erinnern“; a reminder bezeichnet ein einzelnes solches Signal oder einen Hinweis, ohne dass der Artikel allein eine bestimmte Anzahl ausdrücklich festlegt. Beispiel: Set a reminder for tomorrow. – „Stell eine Erinnerung für morgen ein.“ first ist hier ein Adverb und legt die Reihenfolge fest: Der leise Hinweis soll als erster Schritt versucht werden. Es bezieht sich auf die Handlung Try a quiet reminder, nicht auf das Nomen reminder. Beispiel: Read the instructions first. – „Lies zuerst die Anweisungen.“ unless leitet eine Ausnahmebedingung ein. Das Muster A, unless B bedeutet hier: A gilt als Vorschlag, außer wenn B der Fall ist. Nach unless steht in diesem Satz ein vollständiger Nebensatz. Beispiel: We will walk unless it rains. – „Wir gehen zu Fuß, außer wenn es regnet.“ that ist hier ein Pronomen im Nebensatz. Es nimmt die durch den Kontext unterstützte Situation bzw. den vorgeschlagenen Vorgang auf; die Form selbst markiert dabei keine bestimmte Person. Als Demonstrativpronomen kann that auch auf ein einzelnes weiter entferntes Ding oder eine Situation verweisen, aber die konkrete Bezugnahme ergibt sich aus dem Kontext. feels ist die Präsensform von feel in der dritten Person Singular: I/you/we/they feel, aber he/she/it feels. In that feels uncomfortable beschreibt feels den Eindruck oder die Wirkung der genannten Situation; es bedeutet hier nicht einfach eine absichtliche Handlung. Beispiel: This feels strange. – „Das fühlt sich seltsam an.“ uncomfortable ist ein Adjektiv und bedeutet hier „unangenehm“ oder „unbehaglich“. Es beschreibt, wie sich die Situation für die angesprochene Person anfühlt. Das Wort kann körperliches oder soziales Unbehagen bezeichnen; in diesem Satz wird nur das unangenehme Empfinden der vorgeschlagenen Vorgehensweise ausgedrückt. Beispiel: The chair is uncomfortable. – „Der Stuhl ist unbequem.“ Zusammen ergibt Try a quiet reminder first die Aufforderung, zunächst einen zurückhaltenden Hinweis zu geben. unless that feels uncomfortable fügt die Ausnahme hinzu: Dieser erste Vorschlag gilt nicht, falls sich die betreffende Situation für die angesprochene Person unangenehm anfühlt. Die vollständige Bedeutung ist daher: „Versuch es zuerst mit einem leisen Hinweis, es sei denn, das ist dir unangenehm.“
I could ask them to take the conversation outside.
Ich könnte sie bitten, das Gespräch nach draußen zu verlegen.
- I could
- ich könnte
- ask
- bitten
- them
- sie
- take
- nehmen
- conversation
- Gespräch
- outside
- nach draußen
Ausführliche Erklärung
I could verbindet das Pronomen I mit dem Modalverb could. Hier bezeichnet could eine mögliche oder erwogene Handlung, nicht notwendig eine vergangene Fähigkeit. Das Muster ist I could + Grundform: „Ich könnte …“. Beispiel: I could call tomorrow. – „Ich könnte morgen anrufen.“ ask steht nach could in der unveränderten Grundform. In dieser Verwendung bedeutet es „jemanden bitten“; ein nützliches Muster ist ask someone to do something. Beispiel: She asked me to wait. – „Sie bat mich zu warten.“ them ist das Objektpronomen für die gebetene Person oder die gebetenen Personen. Die Form unterscheidet im Englischen nicht zwischen männlich und weiblich und zeigt auch keine unterschiedliche Singular- oder Pluralform; der Kontext bestimmt, auf wen es sich bezieht. Es steht hier nach ask, weil diese Person oder Personengruppe um etwas gebeten wird. take steht nach to in der Grundform. Als einzelnes Verb kann es unter anderem „nehmen“ bedeuten. In der Verbindung take something outside erhält es hier zusammen mit outside die Bedeutung „etwas nach draußen verlegen“; bei the conversation geht es also darum, das Gespräch an einen Ort im Freien zu verlegen. Beispiel: We took the chairs outside. – „Wir stellten die Stühle nach draußen.“ conversation ist ein zählbares Substantiv und bezeichnet ein Gespräch oder einen Austausch. Die Form ist hier Singular; conversations ist der Plural. Beispiel: The conversation was short. – „Das Gespräch war kurz.“ outside wird hier adverbial gebraucht und bedeutet „nach draußen“. Zusammen mit take ... outside bezeichnet es das Ziel der Verlegung. Als Gegensatz kann in einem passenden räumlichen Zusammenhang inside („nach drinnen“) stehen. Zusammen ergeben die Bausteine: Die sprechende Person nennt als mögliche Handlung, die betreffende Person oder die betreffenden Personen zu bitten, das Gespräch nach draußen zu verlegen. Daher bedeutet der ganze Satz: „Ich könnte sie bitten, das Gespräch nach draußen zu verlegen.“ Die Formulierung ist eine vorsichtige Möglichkeit beziehungsweise ein Vorschlag, keine Aussage, dass die Bitte bereits ausgesprochen wurde.
That keeps it clear without sounding rude.
So bleibt es klar, ohne unhöflich zu klingen.
- That
- das; so
- keeps
- hält; bewahrt
- it
- es
- clear
- klar
- without
- ohne
- sounding
- klingen
- rude
- unhöflich
Ausführliche Erklärung
That ist hier ein Demonstrativpronomen und steht als Subjekt. Es bezeichnet eine bereits bekannte Handlung, Formulierung oder Vorgehensweise; die Übersetzung „So“ gibt in diesem Satz den gemeinten Bezug passend wieder. Als Muster ist nützlich: That/This + Verb ... = „Das/So ...“. Beispiel: That helps. – „Das hilft.“ keeps ist die dritte Person Singular von keep im Präsens: keep – keeps. In keep + Objekt + Adjektiv bedeutet keep, dass jemand oder etwas einen Zustand aufrechterhält oder bewirkt: This keeps the door open. – „Das hält die Tür offen.“ Die Endung -s gehört zu keep, nicht zu einem benachbarten Wort. it ist ein Pronomen in der Objektposition. Es bezeichnet hier etwas, das durch den Kontext als „es“ gegeben ist; der feste Text legt keinen genaueren eigenständigen Referenten fest. Zusammen mit keeps entsteht das Muster keep it + Adjektiv, also „es ... halten“ beziehungsweise „dafür sorgen, dass es ... bleibt“. clear ist ein Adjektiv und beschreibt den Zustand von it: etwas bleibt verständlich, eindeutig oder nicht verwirrend. Nach keep steht es als Zustandsbeschreibung des Objekts. Beispiel: Please keep your answer clear. – „Halte deine Antwort bitte klar und verständlich.“ without leitet eine Angabe ein, die ausdrückt, dass etwas nicht geschieht. Danach kann Englisch eine -ing-Form verwenden: without + Verb-ing = „ohne zu ...“. Beispiel: She left without saying goodbye. – „Sie ging, ohne sich zu verabschieden.“ sounding ist die -ing-Form von sound. In sound + Adjektiv bedeutet sound, dass etwas einen bestimmten Eindruck macht oder auf eine bestimmte Weise klingt; hier steht die Form nach without. Beispiel: That sounds helpful. – „Das klingt hilfreich.“ rude ist ein Adjektiv mit der Bedeutung „unhöflich“. Es beschreibt hier den Eindruck, den die gemeinte Äußerung oder Vorgehensweise machen könnte. Die Verbindung sound rude bedeutet „unhöflich klingen“; das ist nicht dasselbe wie tatsächlich unhöflich handeln. Ein nützlicher Gegensatz ist polite – „höflich“. Zusammen ergibt That keeps it clear die Aussage, dass die gemeinte Vorgehensweise etwas klar oder verständlich hält. without sounding rude ergänzt die Art und Weise: Das geschieht, ohne dass die gemeinte Äußerung oder Vorgehensweise unhöflich klingt. Der ganze Satz bedeutet daher: „So bleibt es klar, ohne unhöflich zu klingen.“
If they keep talking, we can ask the librarian to step in.
Wenn sie weiterreden, können wir die Bibliothekarin bitten, einzugreifen.
- keep talking
- weiterreden
- we can
- wir können
- ask
- bitten
- librarian
- Bibliothekarin
- step in
- eingreifen
Ausführliche Erklärung
keep talking bedeutet hier „weiterreden“. keep + Verbform auf -ing beschreibt, dass eine Handlung fortgesetzt wird: They keep talking. – „Sie reden weiter.“ Das Subjekt steht vor dieser Konstruktion; talking ist hier die -ing-Form von talk, nicht ein eigenständiges Nomen. we can bedeutet hier „wir können“ im Sinn einer verfügbaren Möglichkeit oder Handlungsoption. can ist ein Modalverb und bleibt bei allen Personen gleich: I can, she can, we can. Danach steht das Verb ohne to: We can ask, nicht We can to ask. ask heißt hier „bitten“ und nimmt in dieser Verwendung die Struktur ask + Person + to + Verb an. We can ask the librarian to step in. bedeutet also, dass wir die Bibliothekarin darum bitten können, einzugreifen. Das Muster lässt sich verallgemeinern: I asked him to wait. – „Ich bat ihn zu warten.“ librarian bezeichnet eine Person, die in einer Bibliothek arbeitet. Das englische Wort selbst markiert kein grammatisches Geschlecht; die feste deutsche Übersetzung legt hier die gemeinte Person als Bibliothekarin fest. the zeigt, dass eine bestimmte, im Zusammenhang identifizierbare Person gemeint ist. Beispiel: The librarian helped me. – „Die Bibliothekarin half mir.“ step in ist ein trennbares Verbgefüge mit der Bedeutung „eingreifen“ oder „sich einschalten“, meist um eine Situation zu beeinflussen oder zu entschärfen. In der Struktur to step in steht es nach to in der Grundform. Beispiel: A teacher stepped in. – „Eine Lehrkraft griff ein.“ If leitet die Bedingung ein: If they keep talking heißt „Wenn sie weiterreden“. Das anschließende we can ask ... beschreibt die mögliche Handlung unter dieser Bedingung. Zusammengesetzt ergibt der Satz: „Wenn sie weiterreden, können wir die Bibliothekarin bitten, einzugreifen.“
That way, it doesn't turn into a scene.
So wird daraus keine Szene.
- That way
- auf diese Weise
- turn into
- zu etwas werden
- scene
- Szene
Ausführliche Erklärung
That way steht am Anfang und bedeutet „auf diese Weise“ oder kurz „so“. that verweist hier auf eine bereits besprochene Vorgehensweise; der Ausdruck nennt diese Handlung nicht selbst. Als wiederverwendbares Muster kann man sagen: That way, .... doesn't ist die Kurzform von does not. Zusammen mit dem Grundform-Verb turn bildet es im Präsens die Verneinung bei einem Subjekt in der dritten Person Singular: it doesn't turn. Nach doesn't steht turn, nicht turns; die Endung der dritten Person steckt bereits in does. Beispiel: It doesn't become a problem. – „Es wird kein Problem.“ turn into bedeutet hier „zu etwas werden“ oder „sich in etwas verwandeln“. into hebt das Ergebnis der Veränderung hervor: turn into + Nomen. turn allein kann je nach Zusammenhang auch „sich drehen“ oder „abbiegen“ bedeuten. Ein verwandtes Verb ist become („werden“). Beispiel: The discussion turned into an argument. – „Die Diskussion wurde zu einem Streit.“ scene bedeutet hier „Szene“, genauer eine auffällige oder unangenehme öffentliche Auseinandersetzung. Das zählbare Nomen steht hier mit dem unbestimmten Artikel: a scene. Dieser Artikel führt eine mögliche Situation oder ein Ereignis dieser Art ein; er nennt nicht für sich allein eine bestimmte Anzahl. Zusammengesetzt bedeutet der Satz: „Auf diese Weise wird daraus keine Szene.“ That way nennt die Vorgehensweise, it bezieht sich auf die besprochene Situation, und doesn't turn into a scene verneint, dass daraus eine solche Szene entsteht.
I'd rather do that than complain loudly.
Ich würde das lieber tun, als mich laut zu beschweren.
- I'd rather
- ich würde lieber
- do
- tun
- that
- das
- than
- als
- complain
- sich beschweren
- loudly
- laut
Ausführliche Erklärung
I'd rather ist hier die feste Präferenzkonstruktion I would rather + Grundform: „ich würde lieber …“. I'd ist die Kurzform von I would; rather bedeutet in dieser Verbindung nicht einfach „eher“ als selbstständige Vergleichsangabe, sondern kennzeichnet die bevorzugte Möglichkeit. Beispiel: I'd rather wait. – „Ich würde lieber warten.“ do ist hier die Grundform des Verbs „tun“. Nach would rather steht das anschließende Verb ohne to: I would rather do, nicht I would rather to do. Die Form do kann je nach Kontext auch als Hilfsverb vorkommen; hier ist sie das eigenständige Vollverb „tun“. that bedeutet hier „das“ und verweist auf die gemeinte Handlung oder Möglichkeit. Die genaue Handlung wird durch den festen Input nicht näher benannt; deshalb lässt sich kein bestimmtes Bezugswort sicher festlegen. Als Demonstrativpronomen steht that selbstständig und übernimmt nicht die Handlung von do. than leitet bei diesem Muster die nicht bevorzugte Alternative ein: would rather do X than do Y – „lieber X tun, als Y zu tun“. Nach than kann in dieser Konstruktion wieder die Grundform stehen. Beispiel: I'd rather walk than drive. – „Ich würde lieber zu Fuß gehen, als zu fahren.“ complain ist die Grundform mit der Bedeutung „sich beschweren“ oder „klagen“. In diesem Satz steht sie nach than ohne to. Das englische Verb ist hier nicht reflexiv markiert; das deutsche sich gehört zur üblichen deutschen Konstruktion sich beschweren und ist keine zusätzliche englische Wortform. Beispiel: They complain about the noise. – „Sie beschweren sich über den Lärm.“ loudly bedeutet „laut“ beziehungsweise „auf laute Weise“. Es ist ein Adverb und beschreibt, wie das Beschweren geschieht; es beschreibt nicht die Lautstärke einer Person als Eigenschaft. Das Adjektiv dazu ist loud – „laut“; loudly ist die adverbiale Form. Beispiel: Please speak quietly. – „Bitte sprich leise.“ Zusammengesetzt bedeutet I'd rather do that „Ich würde das lieber tun“. than complain loudly stellt die Alternative gegenüber: „als mich laut zu beschweren“. Die ganze Äußerung lautet daher: „Ich würde das lieber tun, als mich laut zu beschweren.“
Let's ask quietly, then get back to studying.
Lass uns leise fragen und dann wieder lernen.
- Let's
- Lass uns
- ask
- fragen
- quietly
- leise
- then
- dann
- get back to studying
- wieder lernen
Ausführliche Erklärung
Let's ist die Kurzform von let us. In diesem Satz ist es ein Vorschlag an die sprechende Person und mindestens eine weitere Person: „Lass uns …“. Das folgende Verb steht in der Grundform. Zum Beispiel: Let's wait. = „Warten wir.“ ask bedeutet hier „fragen“. Nach Let's bleibt ask unverändert; es steht nicht etwa als asks oder asked. Als allgemeines Muster kann man ask someone a question („jemanden etwas fragen“) oder ask about something („nach etwas fragen“) verwenden. Beispiel: Let's ask her. = „Lass uns sie fragen.“ quietly bedeutet hier „leise“. Es ist ein Adverb und beschreibt, wie die Handlung ausgeführt wird; es bezieht sich auf ask, nicht auf eine Person oder ein Nomen. Das Adjektiv dazu ist quiet („leise“), während quietly die Art und Weise ausdrückt. Beispiel: Please speak quietly. = „Bitte sprich leise.“ then bedeutet „dann“. Es ordnet den nächsten Handlungsschritt zeitlich nach dem Fragen ein. Im Satz verbindet es also zwei Schritte: zuerst fragen, danach wieder lernen. get back to studying bedeutet hier „wieder zum Lernen zurückkehren“, sinngemäß einfach „wieder lernen“. Das Muster get back to + -ing-Form bezeichnet die Wiederaufnahme einer Tätigkeit. studying ist die -ing-Form von study; nach to in diesem Muster steht sie als Tätigkeit, nicht als einfache Grundform. Beispiel: I got back to studying after lunch. = „Nach dem Mittagessen lernte ich wieder.“ Zusammen ergibt der Satz: „Lass uns leise fragen und dann wieder lernen.“ Let's macht daraus einen gemeinsamen Vorschlag; ask quietly bezeichnet den ersten Schritt, then setzt den zweiten Schritt danach, und get back to studying zeigt, dass das Lernen wieder aufgenommen wird.
Grammatikpunkte
unless + Satz
Unless people speak to the librarian politely, they complain loudly.
Anléss piipl spiik te dhe laibrérien peláitli, dhei kempléin láudli.Wenn die Leute nicht höflich mit der Bibliothekarin sprechen, beschweren sie sich laut.
„Unless“ leitet eine Bedingung ein und bedeutet „wenn nicht“ oder „es sei denn“.
keep + Verb-ing
People keep talking loudly.
Piipl kiip tóking láudli.Die Leute reden weiter laut.
Nach „keep“ steht die -ing-Form, um eine fortgesetzte Handlung auszudrücken.
Englisch Vokabeln
the silent area
behind us
It's distracting
we can handle it
ask the librarian
The people behind us
handle it politely
a quiet reminder
the silent area
speak to them
feels uncomfortable
unless that feels uncomfortable
Quiz
Rechtschreibung
Tippe auf die Buchstaben, um das Wort zu buchstabieren.
ruhig; still
Antwort zeigen
silenthöflich
Antwort zeigen
politelyablenkend
Antwort zeigen
distractinghinter