Pläne für draußen während einer Hitzewelle | Lerne Englisch auf Deutsch

English lesson set in a contemporary everyday setting in the United States: During a heatwave, two adults plan a market visit for a cooler, quieter time with shade, water, and flexibility..

DE → EN / Stufe: B1

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Über diese Lektion

Mit Pläne für draußen während einer Hitzewelle übst du Gesprächsausdrücke, Aussprache, Wortschatz, Grammatik und Quizfragen auf Englisch.

Dialog

A

The heatwave is expected to continue.

De Hietwäiw is iksspektid te kentínju. Die Hitzewelle wird voraussichtlich anhalten.
B

Then we should plan anything outside for the cooler part of the day.

Den uí schud plän enising autsaid fer de kuuler paart ev de dei. Dann sollten wir alles, was wir draußen vorhaben, für die kühlere Tageszeit planen.
A

I wanted to visit the market, but the crowds might make it harder.

Ai uóntid te vísit de maarkit, bet de kraudz mait meik it haarder. Ich wollte den Markt besuchen, aber die Menschenmengen könnten es schwieriger machen.
B

In that heat, we should choose a quieter time and avoid standing around.

In dät hiit, uí schud tsch uus e kwaieter taim end evóid ständing eraund. Bei dieser Hitze sollten wir eine ruhigere Zeit wählen und nicht herumstehen.
A

We can take shaded streets and rest indoors when needed.

Uí ken teik scheidid striits end rest indórs uen niidid. Wir können schattige Straßen nehmen und uns bei Bedarf drinnen ausruhen.
B

That gives us more flexibility if the heat gets worse.

Dät givs es mor fleksibiliti if de hiit gets uörs. Das gibt uns mehr Flexibilität, falls die Hitze schlimmer wird.
A

Would a hat and extra water help?

Uud e hät end ekstra uóter help? Würden ein Hut und zusätzliches Wasser helfen?
B

A hat will help, and light clothing would make the walk easier.

E hät uil help, end lait klóuding uud meik de uók ísier. Ein Hut wird helfen, und leichte Kleidung würde den Weg einfacher machen.
A

Then we can change the plan if it feels too hot.

Den uí ken tscheindsch de plän if it fiils tuu hot. Dann können wir den Plan ändern, wenn es sich zu heiß anfühlt.
B

That sounds flexible enough for a hot day.

Dät saundz fleksibel ináf fer e hot dei. Das klingt flexibel genug für einen heißen Tag.

Satzerklärungen

  1. The heatwave is expected to continue.

    Die Hitzewelle wird voraussichtlich anhalten.

    heatwave
    Hitzewelle
    is expected to
    voraussichtlich …; es wird erwartet, dass …
    continue
    anhalten; fortdauern
    Ausführliche Erklärung

    heatwave bezeichnet hier eine längere ungewöhnliche Hitzeperiode. Das zusammengesetzte Substantiv besteht aus heat („Hitze“) und wave („Welle“); als Ganzes meint es nicht einfach eine einzelne heiße Stunde. Beispiel: The heatwave ended yesterday. – „Die Hitzewelle endete gestern.“ is expected to verbindet hier eine Form von be mit expected und to plus Verb. Die Konstruktion drückt eine Erwartung oder Prognose aus: Nach der Einschätzung ist es wahrscheinlich, dass etwas geschieht. is steht bei dem Singular-Subjekt The heatwave; bei einem Plural-Subjekt steht beispielsweise are expected to. Beispiel: The rain is expected to stop soon. – „Es wird erwartet, dass der Regen bald aufhört.“ Diese Konstruktion behauptet eine Erwartung, nicht absolute Gewissheit. continue bedeutet hier, dass etwas bereits Bestehendes weitergeht. Die Grundform steht nach to; ohne diese Konstruktion kann das Verb je nach Satzumgebung andere Formen haben, etwa continues bei einem Singular-Subjekt im Präsens oder continued für die Vergangenheit. Beispiel: The meeting continued after lunch. – „Die Besprechung ging nach dem Mittagessen weiter.“ Zusammen ergeben die Teile: The heatwave ist das Thema, is expected to kennzeichnet eine Prognose, und continue bezeichnet das erwartete Weitergehen. Der ganze Satz bedeutet daher: „Die Hitzewelle wird voraussichtlich anhalten.“

  2. Then we should plan anything outside for the cooler part of the day.

    Dann sollten wir alles, was wir draußen vorhaben, für die kühlere Tageszeit planen.

    Then
    Dann
    we should
    wir sollten
    plan
    planen
    anything
    alles
    outside
    draußen
    cooler
    kühler
    part
    Teil
    day
    Tag
    Ausführliche Erklärung

    Then bedeutet hier „dann“ und knüpft den Vorschlag an die zuvor genannte Hitzewelle an. Als Zeitadverb steht es am Satzanfang. Beispiel: Then we can leave. – „Dann können wir gehen.“ we should verbindet das Pronomen we („wir“) mit should. Should ist ein Modalverb; hier drückt es eine Empfehlung oder einen sinnvollen Plan aus, nicht eine sichere Zukunft. Nach should steht das Verb ohne to: we should plan, nicht we should to plan. We bezeichnet die sprechende Person zusammen mit mindestens einer weiteren Person. plan ist hier das Verb „planen“. Nach should bleibt es in der Grundform; in we plan ist dieselbe Grundform auch das Präsens. Als Nomen kann plan dagegen „Plan“ bedeuten. Beispiel: We should plan the trip. – „Wir sollten die Reise planen.“ anything bedeutet in dieser bejahenden Konstruktion sinngemäß „alles, was [infrage kommt]“. Das Wort ist ein unbestimmtes Pronomen und nennt keine konkrete Anzahl. In Fragen und Verneinungen ist ebenfalls anything üblich, zum Beispiel Do you need anything? – „Brauchst du etwas?“ outside bedeutet hier „draußen“ beziehungsweise „im Freien“. Es beschreibt den Ort der geplanten Aktivität und ist kein Teil des Verbs plan. Als Gegensatz kann inside („drinnen“) dienen: We can eat outside. – „Wir können draußen essen.“ cooler ist die Vergleichsform von cool, also „kühler“. Die Endung -er gehört zu diesem Adjektiv; sie gehört nicht zu part oder day. Die Grundform ist cool, die Vergleichsformen sind cool – cooler – coolest („kühl – kühler – am kühlsten“). Der Vergleich bezieht sich hier auf eine andere, wärmere Tageszeit, die aus dem Kontext der Hitzewelle verständlich ist. part bedeutet „Teil“ oder „Abschnitt“. In part of the day bezeichnet es einen Zeitabschnitt. Das Muster part of + Nomen bedeutet „Teil von + Nomen“: part of the week – „ein Teil der Woche“. day bedeutet „Tag“. In the day macht der bestimmte Artikel den Tag als bekannte allgemeine Zeiteinheit beziehungsweise den Tagesverlauf zugänglich; part of the day heißt daher „Teil des Tages“. Der Plural ist days. Zusammen ergibt Then we should plan den Vorschlag „Dann sollten wir planen“. anything outside bezieht sich auf alles, was draußen vorgesehen ist. for the cooler part of the day gibt den vorgesehenen Zeitpunkt an: für den kühleren Teil des Tages. Der ganze Satz bedeutet deshalb: „Dann sollten wir alles, was wir draußen vorhaben, für die kühlere Tageszeit planen.“

  3. I wanted to visit the market, but the crowds might make it harder.

    Ich wollte den Markt besuchen, aber die Menschenmengen könnten es schwieriger machen.

    wanted
    wollte; beabsichtigte
    visit
    besuchen
    market
    Markt
    crowds
    Menschenmengen
    make
    machen; bewirken
    harder
    schwieriger
    Ausführliche Erklärung

    wanted ist die Vergangenheitsform von want („wollen“). Hier bezeichnet es einen Wunsch oder eine Absicht in der Vergangenheit: I wanted ... = „Ich wollte …“. Auf want folgt für diese Bedeutung typischerweise to + Grundform: I want to visit the market. = „Ich möchte den Markt besuchen.“ visit bedeutet hier „besuchen“. Nach to bleibt das Verb in der Grundform; es heißt also to visit, nicht etwa to visited. Beispiel: They want to visit the museum. = „Sie wollen das Museum besuchen.“ market ist ein zählbares Substantiv und bedeutet „Markt“. Im festen Satz steht davor the, weil ein bestimmter, im Kontext gemeinter Markt bezeichnet wird. Beispiel: The market is busy. = „Der Markt ist belebt.“ crowds ist der Plural von crowd („Menschenmenge“). Die Pluralform bezeichnet hier mehrere oder allgemein vorhandene Menschenmengen; zusammen mit the in the crowds sind die gemeinten Menschenmengen als bestimmte relevante Menge eingeführt. Beispiel: Crowds filled the square. = „Menschenmengen füllten den Platz.“ make bedeutet hier „machen“ beziehungsweise „bewirken“. In make it harder verursacht es eine Veränderung: Etwas wird schwieriger. make kann dabei ein Objekt mit einer Zustands- oder Eigenschaftsangabe verbinden, etwa make the task easier = „die Aufgabe leichter machen“. harder ist die Vergleichsform von hard („schwierig“ in diesem Zusammenhang): hard – harder – the hardest. Die Form harder stellt einen höheren Schwierigkeitsgrad als bei einem unausgedrückten Vergleichspunkt dar. In make it harder bedeutet sie, dass das bereits durch it bezeichnete Vorhaben schwieriger wird; it bezieht sich hier auf den Besuch des Marktes beziehungsweise dieses Vorhaben. Zusammenbau: I wanted to visit the market bedeutet „Ich wollte den Markt besuchen“. but leitet den Gegensatz ein. In the crowds might make it harder sagt might, dass es möglich ist, dass die Menschenmengen das Vorhaben schwieriger machen. Insgesamt heißt der Satz: „Ich wollte den Markt besuchen, aber die Menschenmengen könnten es schwieriger machen.“

  4. In that heat, we should choose a quieter time and avoid standing around.

    Bei dieser Hitze sollten wir eine ruhigere Zeit wählen und nicht herumstehen.

    that
    dieser
    heat
    Hitze
    we should
    wir sollten
    choose
    wählen; aussuchen
    quieter
    ruhiger
    time
    Zeit
    avoid
    vermeiden
    standing around
    herumstehen
    Ausführliche Erklärung

    that: In that heat bestimmt that das folgende Substantiv. Hier verweist es auf die betreffende Hitze; die deutsche Übersetzung gibt dies als „dieser“ wieder. Im Englischen hat that als Determinierer keine Genusmarkierung und steht hier bei einem Singularwort. Der Gegensatz im Nahbereich ist oft this; im Plural stehen those beziehungsweise these. heat: heat bedeutet hier Hitze als allgemeine Bedingung. Das Wort ist in dieser Bedeutung gewöhnlich nicht zählbar; für eine bestimmte Situation kann es wie hier durch einen Determinierer näher bestimmt werden. Beispiel: The heat is exhausting. – „Die Hitze ist anstrengend.“ we should: we bezeichnet die sprechende Person zusammen mit mindestens einer weiteren Person; should fügt eine Empfehlung oder einen vernünftigen Rat hinzu. Das Modalverb bleibt bei allen Personen gleich, und danach folgt der Verbstamm: we should choose, nicht eine gebeugte Form von choose. Beispiel: We should leave early. – „Wir sollten früh losgehen.“ choose: choose bedeutet hier, eine Option auszuwählen. Nach should steht die Grundform. Die wichtige Zeitformenreihe ist choose – chose – chosen (Grundform – einfache Vergangenheit – Partizip). Beispiel: They chose a different route. – „Sie wählten eine andere Route.“ quieter: quieter ist die Steigerungsform von quiet: quiet – quieter – quietest. Es beschreibt die gewählte Zeit als ruhiger im Vergleich zu einem situationsabhängigen Maßstab; dieser Maßstab wird nicht genau benannt. Englische Adjektive verändern sich dabei nicht nach dem Substantiv. Beispiel: This room is quieter in the morning. – „Dieser Raum ist morgens ruhiger.“ time: time bezeichnet hier eine passende Zeit beziehungsweise einen Zeitraum, nicht notwendig eine genaue Uhrzeit. In a quieter time macht a die Wahl zu einer nicht näher bestimmten Möglichkeit; der Artikel behauptet für sich allein keine ausdrücklich gezählte Menge. Beispiel: What time works for you? – „Welche Zeit passt dir?“ avoid: avoid bedeutet, etwas nicht zu tun oder einer Situation aus dem Weg zu gehen. Es kann ein Substantiv oder eine -ing-Form folgen; hier folgt standing around. Nach avoid verwendet man in diesem Muster nicht das einfache to-Infinitivmuster. Beispiel: Avoid driving when you are tired. – „Vermeide es, zu fahren, wenn du müde bist.“ standing around: standing ist die -ing-Form von stand, und around vervollständigt hier die Wendung stand around: ohne bestimmtes Ziel herumstehen oder untätig an einem Ort bleiben. In avoid standing around ist dieses Verhalten das, was vermieden werden soll; der mitgedachte Handelnde ist durch den Satzkontext we. Beispiel: Don't stand around; come inside. – „Steh nicht herum; komm herein.“ Zusammen ergeben die Bausteine eine Empfehlung für we: Unter der genannten Hitze soll die Gruppe eine im Vergleich ruhigere Zeit auswählen und vermeiden, ohne bestimmtes Ziel herumzustehen. Die Verbindung choose ... and avoid ... stellt die positive Wahl und das zu vermeidende Verhalten parallel nebeneinander. Die Formulierung ist im normalen, neutralen Englisch verwendbar.

  5. We can take shaded streets and rest indoors when needed.

    Wir können schattige Straßen nehmen und uns bei Bedarf drinnen ausruhen.

    We can
    Wir können
    take
    nehmen
    shaded
    schattig
    streets
    Straßen
    rest
    sich ausruhen
    indoors
    drinnen
    when needed
    bei Bedarf
    Ausführliche Erklärung

    We can verbindet das Subjekt we („wir“) mit can („können“). Can drückt hier eine mögliche oder verfügbare Handlung aus; es legt nicht fest, dass die Handlung tatsächlich ausgeführt wird. Im Präsens bleibt can bei allen Personen gleich: I can, she can, we can. Beispiel: We can leave now. – „Wir können jetzt gehen.“ take bedeutet hier nicht „tragen“, sondern „nehmen“ im Sinn von „einen Weg benutzen oder auswählen“. Die Grundform steht nach dem Modalverb can: can take, nicht can takes. Beispiel: We can take the bus. – „Wir können den Bus nehmen.“ shaded beschreibt die Straßen als vor direkter Sonne geschützt. Es ist hier ein beschreibendes Wort vor dem Nomen streets; seine Form bleibt in dieser englischen Verwendung unverändert. Es ist die Form von shade, die hier als Adjektiv beziehungsweise als Partizip verwendet wird. Beispiel: We walked along a shaded path. – „Wir gingen an einem schattigen Weg entlang.“ streets ist der Plural von street („Straße“). Die Endung -s zeigt hier mehrere Straßen an; der Singular lautet street. Beispiel: This street is quiet. – „Diese Straße ist ruhig.“ rest bedeutet hier „sich ausruhen“ und wird in diesem Satz ohne Objekt verwendet. Nach and folgt wieder die Grundform, weil sie ebenfalls von can abhängt: can take ... and rest .... Beispiel: We can rest here. – „Wir können uns hier ausruhen.“ indoors ist ein Adverb und bedeutet „drinnen“, also innerhalb eines Gebäudes oder eines anderen Innenraums. Es beschreibt den Ort der Erholung, ohne selbst ein Nomen zu sein. Das übliche Gegenwort ist outdoors („draußen“). Beispiel: They are waiting indoors. – „Sie warten drinnen.“ when needed ist eine verkürzte Angabe mit der Bedeutung „wenn nötig“ beziehungsweise „bei Bedarf“. Das ausgelassene Subjekt oder die ausgelassene passive Struktur wird aus dem Zusammenhang verstanden; die Wendung legt keinen bestimmten Gegenstand und keine konkrete Anzahl fest. Eine mögliche ausgeschriebene Variante ist when it is needed. Beispiel: Use the shelter when needed. – „Benutze den Unterstand bei Bedarf.“ Zusammengenommen bedeutet We can take shaded streets „Wir können schattige Straßen nehmen“: can stellt die Möglichkeit bereit, und take bezeichnet die Wahl oder Nutzung dieser Straßen. and rest indoors when needed fügt eine zweite mögliche Handlung hinzu: „und uns bei Bedarf drinnen ausruhen“. Die ganze Äußerung sagt somit, dass diese beiden Möglichkeiten zur Verfügung stehen, ohne zu behaupten, dass sie bereits umgesetzt wurden.

  6. That gives us more flexibility if the heat gets worse.

    Das gibt uns mehr Flexibilität, falls die Hitze schlimmer wird.

    That
    Das
    gives
    gibt
    us
    uns
    more
    mehr
    flexibility
    Flexibilität
    if
    falls
    heat
    Hitze
    gets
    wird
    worse
    schlimmer
    Ausführliche Erklärung

    That bedeutet hier „das“ und verweist auf einen bereits verstandenen Sachverhalt oder eine Handlung. Aus dem Satz allein lässt sich nicht eindeutig bestimmen, welcher konkrete Sachverhalt gemeint ist. Als Demonstrativpronomen kann that auch auf einen Sachverhalt und nicht nur auf einen einzelnen Gegenstand verweisen. Beispiel: “That sounds useful.” – „Das klingt nützlich.“ gives ist die dritte Person Singular im Präsens von give („geben“): give – gives. Das Subjekt ist That, daher steht im Präsens die Form mit -s. Hier bedeutet gives nicht unbedingt eine körperliche Übergabe, sondern „verschafft“ oder „ermöglicht“ etwas. Beispiel: “This gives me time.” – „Das verschafft mir Zeit.“ us ist das Objektpronomen für „uns“. Die Subjektform dazu ist we („wir“): We handeln, etwas hilft us oder gibt us etwas. more bedeutet hier „mehr“ im Sinn eines höheren Grades oder Umfangs. Es steht vor dem Nomen flexibility. Bei nicht zählbaren Nomen bildet more den Vergleich zu much: much – more – most. Beispiel: “We need more time.” – „Wir brauchen mehr Zeit.“ flexibility ist ein Nomen und bedeutet „Flexibilität“, also die Möglichkeit, sich anzupassen oder zwischen Optionen zu wählen. Es ist hier nicht als einzelne zählbare Einheit gemeint; deshalb steht kein Plural. Die Verbindung give us more flexibility bedeutet „uns mehr Spielraum verschaffen“. if leitet eine Bedingung ein: „falls“ oder „wenn“. Die Bedingung steht hier nach der Hauptaussage. Im Englischen kann nach if bei einer möglichen zukünftigen Bedingung das Präsens stehen: if + Präsens. Das stellt die Bedingung dar, ohne sie als sicher zu behaupten. Beispiel: “We will stop if it rains.” – „Wir werden anhalten, falls es regnet.“ heat ist ein Nomen und bedeutet hier „Hitze“. Es bezeichnet intensive Wärme als nicht zählbaren Sachverhalt. Beispiel: “The heat is intense today.” – „Die Hitze ist heute sehr stark.“ gets ist die dritte Person Singular im Präsens von get: get – gets. In der Verbindung mit einem Adjektiv kann get eine Veränderung ausdrücken, also „werden“ oder „sich entwickeln zu“. Das -s steht hier, weil heat das Singularsubjekt ist. worse ist der Komparativ von bad: bad – worse – worst. Es bedeutet „schlimmer“ oder „schlechter“ und vergleicht einen Zustand mit einem weniger schlechten Ausgangszustand. Zusammen bedeutet gets worse hier „wird schlimmer“. Beispiel: “The weather gets worse.” – „Das Wetter wird schlechter.“ Zusammengesetzt ist That gives us more flexibility die Aussage „Das verschafft uns mehr Flexibilität“. if the heat gets worse nennt die Bedingung „falls die Hitze schlimmer wird“. Der ganze Satz bedeutet daher: „Das gibt uns mehr Flexibilität, falls die Hitze schlimmer wird.“

  7. Would a hat and extra water help?

    Würden ein Hut und zusätzliches Wasser helfen?

    Would
    würde ...?
    a hat
    ein Hut
    extra
    zusätzlich
    water
    Wasser
    help
    helfen
    Ausführliche Erklärung

    Would steht hier am Anfang einer Ja-nein-Frage und macht die Frage hypothetisch: Es geht darum, ob etwas unter den gegebenen Umständen hilfreich wäre. Nach would folgt das Verb in der Grundform, also help, nicht eine gebeugte Form. Vergleich: Would this help? = „Würde das helfen?“; Will this help? fragt dagegen eher nach einer erwarteten zukünftigen Wirkung. a hat bezeichnet einen einzelnen, nicht näher bestimmten Hut. a ist hier ein unbestimmter Artikel; allein behauptet er nicht ausdrücklich eine bestimmte Anzahl, sondern führt den Hut als eine mögliche Sache ein. Das Nomen hat bedeutet „Hut“. Der Artikel richtet sich im Englischen nicht nach grammatischem Geschlecht; die Form bleibt bei einem singularischen zählbaren Nomen a. extra beschreibt hier water: Gemeint ist Wasser zusätzlich zu dem, was bereits vorhanden oder eingeplant ist. Es steht vor dem Nomen und funktioniert in dieser Verwendung als beschreibendes Wort. Beispiel: We need extra time. = „Wir brauchen zusätzliche Zeit.“ water ist hier eine Stoffbezeichnung und wird ohne Artikel verwendet. In extra water bedeutet es „zusätzliches Wasser“, nicht eine einzelne abgegrenzte Portion. Für eine abgegrenzte Menge kann man je nach gemeinter Einheit zum Beispiel a bottle of water sagen. help bedeutet hier „nützlich sein“ oder „eine Situation verbessern“. Es steht nach would in der Grundform. Das Verb kann auch ein Objekt haben: This helps me. = „Das hilft mir.“ In der festen Frage ist jedoch offen, ob die beiden genannten Dinge insgesamt hilfreich wären. Zusammen ergeben a hat and extra water das gemeinsame Subjekt der Frage. and verbindet den Hut mit dem zusätzlichen Wasser; would help fragt nach der hypothetischen hilfreichen Wirkung dieser Kombination. Die ganze Äußerung bedeutet daher: „Würden ein Hut und zusätzliches Wasser helfen?“

  8. A hat will help, and light clothing would make the walk easier.

    Ein Hut wird helfen, und leichte Kleidung würde den Weg einfacher machen.

    hat
    Hut
    will help
    wird helfen
    light
    leicht
    clothing
    Kleidung
    would make
    würde ... machen
    walk
    Weg
    easier
    einfacher
    Ausführliche Erklärung

    hat bezeichnet hier eine Kopfbedeckung. Das Wort ist ein zählbares Substantiv: Im Singular steht typischerweise ein Artikel, zum Beispiel a hat = „ein Hut“. Der unbestimmte Artikel a nennt dabei nicht ausdrücklich eine Zahl, sondern führt einen nicht näher bestimmten einzelnen Gegenstand ein. will help besteht aus will und dem Grundform-Verb help. will stellt hier eine Erwartung oder Vorhersage für die Zukunft dar; help bedeutet „helfen“. Nach will bleibt das Verb in der Grundform: will help, nicht will helps. Beispiel: This will help. = „Das wird helfen.“ light bedeutet hier „leicht“ im Sinn von Kleidung mit geringem Gewicht oder für warme Bedingungen, nicht „hell“. Als Adjektiv steht es vor dem Substantiv: light clothing. clothing ist ein nicht zählbares Sammelwort für Kleidung. Deshalb sagt man für diese allgemeine Bedeutung clothing, nicht normalerweise a clothing. Für einzelne Stücke kann man zum Beispiel a piece of clothing = „ein Kleidungsstück“ sagen. would make verwendet would mit der Grundform make. In diesem Satz beschreibt would eine angenommene Folge: Leichte Kleidung hätte unter den gemeinten Bedingungen den Effekt, den Weg leichter zu machen. make kann hier die Struktur make + Objekt + Adjektiv bilden: Etwas makes the walk easier = „macht den Weg leichter“. walk ist hier ein Substantiv und bezeichnet den Spaziergang beziehungsweise das Gehen als Unternehmung. Als Verb hat walk eine andere Funktion, zum Beispiel We walk. = „Wir gehen zu Fuß.“ Der Artikel in the walk macht den gemeinten Spaziergang als bestimmtes Vorhaben kenntlich. easier ist die Vergleichsform von easy: easy – easier – easiest. Sie vergleicht den Weg mit einem weniger leichten Ausgangszustand; easier bedeutet hier also „leichter“, nicht einfach nur „leicht“. Nach make beschreibt das Adjektiv den Zustand des Objekts the walk. Zusammengenommen führt A hat einen nicht näher bestimmten Hut als Thema ein. will help sagt voraus, dass er helfen wird. Nach and folgt mit light clothing eine weitere Maßnahme. would make the walk easier beschreibt deren angenommene Wirkung: Sie würde den bestimmten Spaziergang beziehungsweise das Gehen leichter machen. Die gesamte Aussage bedeutet daher: „Ein Hut wird helfen, und leichte Kleidung würde den Weg einfacher machen.“

  9. Then we can change the plan if it feels too hot.

    Dann können wir den Plan ändern, wenn es sich zu heiß anfühlt.

    Then
    dann
    we can
    wir können
    change
    ändern
    plan
    Plan
    if
    wenn
    feels
    sich anfühlt
    too hot
    zu heiß
    Ausführliche Erklärung

    Then steht hier am Satzanfang und knüpft den Vorschlag an den vorherigen Zusammenhang an: „dann“ beziehungsweise „daraufhin“. Als Zeit- oder Folgemarker kann then auch an anderen Stellen stehen, zum Beispiel: “We can decide then.” – „Wir können dann entscheiden.“ we can verbindet das Subjekt we („wir“) mit dem Modalverb can. we bezeichnet die Sprechergruppe; can drückt hier Möglichkeit oder die gemeinsame Fähigkeit aus, den Plan zu ändern. Auf can folgt das Verb in der Grundform: can change, nicht can changes. Zum Vergleich: “They can change the plan.” – „Sie können den Plan ändern.“ change bedeutet hier „ändern“: Etwas wird anders gemacht oder angepasst. Die Grundform ist change; nach can bleibt sie unverändert. Ohne Objekt kann change auch „sich verändern“ bedeuten, aber hier ist the plan das direkt betroffene Objekt: “We changed the schedule.” – „Wir haben den Zeitplan geändert.“ plan ist ein zählbares Substantiv für einen Plan beziehungsweise ein Vorhaben. In der festen Äußerung steht the plan, also ein durch den Kontext bestimmter Plan; der bestimmte Artikel behauptet keine Anzahl. Der Plural ist plans: “We have two plans.” – „Wir haben zwei Pläne.“ if leitet die Bedingung ein, unter der die mögliche Änderung gilt: „wenn/falls“. Die Bedingung folgt hier nach dem Hauptsatz. Dieselbe Beziehung kann auch umgestellt werden: “If it feels too hot, we can change the plan.” – „Wenn es sich zu heiß anfühlt, können wir den Plan ändern.“ feels ist die dritte Person Singular im Präsens von feel. Das Subjekt dieses Verbs ist im festen Satz it; deshalb steht feel als feels. feel kann eine körperliche Wahrnehmung oder einen empfundenen Zustand ausdrücken. In it feels too hot beschreibt es, wie die Situation empfunden wird, nicht eine absichtliche Handlung. Beispiel: “The room feels cold.” – „Der Raum fühlt sich kalt an.“ too hot besteht aus hot, „heiß“, und dem Verstärker too, „zu; übermäßig“. Zusammen bedeutet es hier „zu heiß“ beziehungsweise „so heiß, dass es problematisch ist“. hot ist ein beschreibendes Adjektiv; seine Vergleichsformen sind hotter („heißer“) und hottest („am heißesten“). too hot ist nicht dasselbe wie very hot: very hot bedeutet „sehr heiß“, während too hot eine übermäßige, für den betreffenden Zweck ungünstige Wärme ausdrückt. Beispiel: “The tea is too hot to drink.” – „Der Tee ist zu heiß zum Trinken.“ Zusammen ergibt Then we can change the plan den Vorschlag, dass die Sprechergruppe den Plan ändern kann. if it feels too hot nennt die Bedingung dafür: Falls die Situation als zu heiß empfunden wird, ist diese Änderung möglich. Die vollständige Bedeutung lautet: „Dann können wir den Plan ändern, wenn es sich zu heiß anfühlt.“

  10. That sounds flexible enough for a hot day.

    Das klingt flexibel genug für einen heißen Tag.

    That
    das
    sounds
    klingt
    flexible
    flexibel
    enough
    genug
    hot
    heiß
    day
    Tag
    Ausführliche Erklärung

    That steht hier als Demonstrativpronomen am Satzanfang. In der festen Übersetzung entspricht es das; es verweist auf etwas, das im Kontext als Ganzes beurteilt wird, ohne dass der konkrete Bezug in diesem Satz eindeutig benannt wird. Als Kontrast zeigt this meist größere Nähe, während that auf etwas weniger Nahes oder bereits Erwähntes verweisen kann. Beispiel: That looks useful. – „Das sieht nützlich aus.“ sounds ist die dritte Person Singular im Präsens von sound. Nach that erhält das Verb hier die Endung -s: I sound, aber it sounds. In diesem Satz bedeutet sound nicht „ein Geräusch machen“, sondern „einen Eindruck vermitteln“; danach steht das Adjektiv flexible. Beispiel: The idea sounds good. – „Die Idee klingt gut.“ flexible ist ein beschreibendes Adjektiv und bedeutet hier, dass etwas anpassbar oder veränderbar ist. Das Adjektiv bleibt in dieser Form unverändert; es hat hier keine eigene Endung für Person oder Zahl. Eine nützliche Steigerung ist more flexible – „flexibler“ und the most flexible – „am flexibelsten“. enough bedeutet hier „genug“ im Sinn eines ausreichenden Grades. Bei einem Adjektiv steht es im Englischen normalerweise danach: flexible enough = „flexibel genug“. Das wiederverwendbare Muster lautet adjective + enough + for ..., zum Beispiel: This coat is warm enough for winter. – „Dieser Mantel ist warm genug für den Winter.“ hot ist ein Adjektiv und bedeutet hier „heiß“. Es beschreibt day, also den Tag, und steht deshalb vor dem Nomen in der Wortgruppe a hot day. Das Gegenwort ist cold: a cold day – „ein kalter Tag“. In hot enough würde hot dagegen mit enough den ausreichenden Grad ausdrücken. day ist ein Nomen für einen Tag. In a hot day bezeichnet der unbestimmte Artikel a einen einzelnen, nicht näher bestimmten Tag; die konkrete Zahl wird durch den Artikel allein nicht weiter erläutert. Der Plural ist days: three hot days – „drei heiße Tage“. Zusammen ergibt That sounds die Einschätzung „Das klingt“, flexible enough „flexibel genug“ und for a hot day „für einen heißen Tag“. Der ganze Satz bedeutet daher: „Das klingt flexibel genug für einen heißen Tag.“

Grammatikpunkte

Comparative adjectives: cooler, harder, quieter, easier, worse

The market is quieter outside.

De maarkit is kwaieter autsaid.

Der Markt ist draußen ruhiger.

Steigerungsformen wie „quieter“ beschreiben einen Unterschied zwischen Personen, Orten oder Dingen.

adjective + enough

The plan is flexible enough.

De plän is fleksibel ináf.

Der Plan ist flexibel genug.

„Adjektiv + enough“ bedeutet, dass etwas ausreichend stark oder passend ist.

Englisch Vokabeln

avoid Verb
evóid vermeiden
continue Verb
kentínju anhalten; fortdauern
cooler Adjektiv
kuuler kühler
crowds Substantiv
kraudz Menschenmengen
expected Adjektiv
iksspektid voraussichtlich; erwartet
harder Adjektiv
haarder schwieriger
heatwave Substantiv
Hietwäiw Hitzewelle
market Substantiv
maarkit Markt
outside Adverb
autsaid draußen; im Freien
part of the day Phrase
paart ev de dei Tageszeit; Teil des Tages
quieter Adjektiv
kwaieter ruhiger
standing around Phrase
ständing eraund herumstehen

Quiz

Wörter ordnen

Ordne die Wörter in der richtigen Reihenfolge.

Die Hitzewelle wird voraussichtlich anhalten.

Antwort zeigenThe heatwave is expected to continue.

Rechtschreibung

Tippe auf die Buchstaben, um das Wort zu buchstabieren.

kühler

Antwort zeigencooler

Markt

Antwort zeigenmarket

Hitzewelle

Antwort zeigenheatwave

draußen; im Freien

Antwort zeigenoutside