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Über diese Lektion
Mit Motivation beim Gitarrelernen bewahren übst du Gesprächsausdrücke, Aussprache, Wortschatz, Grammatik und Quizfragen auf Englisch.
Dialog
I enjoy learning guitar, but I get frustrated with rhythm practice.
Ai indschói lörning gitaar, bat ai get frastreitid widh riddem präktiss. Ich lerne gerne Gitarre, aber das Üben von Rhythmen frustriert mich.That is normal. Your sense of rhythm often improves slowly at first.
Dhät is normel. Jor sens av riddem offən impruuws slouli et först. Das ist normal. Dein Rhythmusgefühl verbessert sich am Anfang oft nur langsam.I practice songs, but I skip exercises because they feel boring.
Ai präktiss song(s), bat ai skip eksersaisis bikos dhei fiil boring. Ich übe Lieder, aber ich lasse Übungen aus, weil sie langweilig wirken.A short practice routine can balance fun and progress.
E schort präktiss ruutiin ken bälens fan end progres. Eine kurze Übungsroutine kann Spaß und Fortschritt miteinander verbinden.Maybe a short rhythm exercise before playing songs would help.
Meibi e schort riddem eksersais bifor pleiing songs wud help. Vielleicht würde eine kurze Rhythmusübung vor dem Spielen von Liedern helfen.Recording yourself can also help you notice improvement.
Rikording jorself ken olso help ju noutiss impruuwment. Wenn du dich aufnimmst, kannst du Verbesserungen auch leichter bemerken.I need to be more patient instead of expecting quick results.
Ai niid tu bi mor peischent insted av ekspekting kwik risalts. Ich muss geduldiger sein, statt schnelle Ergebnisse zu erwarten.Seeing small progress regularly is what keeps motivation steady.
Siiing smol progres regjulärli is wot kiips motiveischən stedi. Regelmäßig kleine Fortschritte zu sehen, hält die Motivation stabil.Choosing one simple song and focusing on timing sounds more manageable.
Tschuusing wan simpl song end foukəssing on taiming saundz mor mänidschəbəl. Ein einfaches Lied auszuwählen und sich auf das Timing zu konzentrieren, klingt machbarer.Clear goals make practice feel less random.
Klir gols meik präktiss fiil les rändem. Klare Ziele lassen das Üben weniger zufällig wirken.Satzerklärungen
I enjoy learning guitar, but I get frustrated with rhythm practice.
Ich lerne gerne Gitarre, aber das Üben von Rhythmen frustriert mich.
- enjoy
- genießen
- learning
- Lernen
- guitar
- Gitarre
- get frustrated
- frustriert werden
- rhythm
- Rhythmus
- practice
- Üben
Ausführliche Erklärung
enjoy bedeutet hier „gern haben“ oder „Freude an etwas haben“. Danach steht für eine Tätigkeit sehr häufig die -ing-Form: I enjoy reading. – „Ich lese gern.“ Das ist eine andere Konstruktion als I enjoy to read, die im Standardenglisch nicht verwendet wird. learning ist hier die -ing-Form von learn und bezeichnet die Tätigkeit des Lernens. Nach enjoy funktioniert sie als Verbform für eine Tätigkeit: She enjoys cooking. – „Sie kocht gern.“ learn kann auch eine einzelne Vergangenheitsform haben: learned beziehungsweise in manchen Varietäten learnt. guitar bedeutet „Gitarre“. Bei learning guitar steht hier kein Artikel, weil es um das Erlernen des Instruments als Tätigkeit geht. Das ist ein häufiges Muster bei Instrumentenaktivitäten: He is learning piano. – „Er lernt Klavier.“ In anderen Zusammenhängen kann ein Artikel nötig sein, etwa I bought a guitar. – „Ich habe eine Gitarre gekauft.“ get frustrated beschreibt, dass jemand frustriert wird oder Frustration empfindet. get steht hier nicht einfach für „bekommen“, sondern markiert eine Veränderung in einen Zustand; frustrated ist die entsprechende Zustandsbeschreibung. Vergleiche I get tired. – „Ich werde müde.“ Das Subjekt von get ist hier I, also die Person, die frustriert wird. rhythm bedeutet „Rhythmus“. In rhythm practice bestimmt das Nomen rhythm die Art der Übung näher. Die Form bleibt hier Singular; daraus folgt nicht, dass nur ein einzelner Rhythmus gemeint sein muss. Ein ähnliches Muster ist language practice – „Sprachübung“. practice bedeutet hier „Üben“ beziehungsweise „Übung“ als Tätigkeit. Es ist in rhythm practice ein Nomen, nicht das Verb „üben“. Als Verb steht es zum Beispiel in I practice every day. – „Ich übe jeden Tag.“ Im britischen Englisch wird das Verb gewöhnlich practise geschrieben, während das Nomen practice lautet; im amerikanischen Englisch wird practice für beide Funktionen verwendet. Zusammen verbindet I enjoy learning guitar die Person I mit einer Tätigkeit, die ihr Freude macht: „Ich lerne gern Gitarre.“ but stellt danach einen Gegensatz her. I get frustrated with rhythm practice bedeutet, dass dieselbe Person beim Rhythmusüben frustriert wird. Der ganze Satz lautet daher: „Ich lerne gerne Gitarre, aber das Üben von Rhythmen frustriert mich.“
That is normal. Your sense of rhythm often improves slowly at first.
Das ist normal. Dein Rhythmusgefühl verbessert sich am Anfang oft nur langsam.
- That is
- Das ist
- normal
- normal
- sense
- Gefühl
- rhythm
- Rhythmus
- improves
- verbessert sich
- often
- oft
- slowly
- langsam
- at first
- am Anfang
Ausführliche Erklärung
That is verbindet das Demonstrativpronomen That mit der Form is von be. Hier verweist That auf die zuvor genannte Situation, nicht auf eine ausdrücklich benannte Person. Das Muster That is + ... eignet sich für eine kurze Feststellung. Beispiel: That is useful. – „Das ist nützlich.“ normal bedeutet hier „normal“ oder „nicht ungewöhnlich“. Es beschreibt die mit That is bezeichnete Situation. Als Adjektiv steht es nach be. Beispiel: This is normal. – „Das ist normal.“ sense bedeutet hier „Gefühl“ beziehungsweise „Wahrnehmung“. In your sense of rhythm bezeichnet es die Fähigkeit, Rhythmus wahrzunehmen und zu verfolgen. Das Muster a sense of + Nomen kann allgemein eine Wahrnehmung oder ein Verständnis von etwas ausdrücken. Beispiel: She has a good sense of direction. – „Sie hat einen guten Orientierungssinn.“ rhythm bedeutet „Rhythmus“. In sense of rhythm steht es nach of und bezeichnet, worauf sich das Gefühl oder Verständnis richtet. Beispiel: The song has a strong rhythm. – „Das Lied hat einen starken Rhythmus.“ improves ist die Präsensform von improve für die dritte Person Singular. Das Subjekt ist hier your sense of rhythm, nicht your; deshalb steht improves und nicht improve. improve bedeutet „sich verbessern“ oder „besser werden“. Beispiel: Her timing improves with practice. – „Ihr Timing verbessert sich durch Übung.“ often bedeutet „oft“ und beschreibt die Häufigkeit der Verbesserung. Es steht hier vor dem Vollverb improves. Beispiel: Skills often improve with practice. – „Fähigkeiten verbessern sich durch Übung oft.“ slowly bedeutet „langsam“ und beschreibt, wie die Verbesserung abläuft. Es ist die Adverbform zu slow; es beschreibt hier also nicht direkt den Rhythmus, sondern die Geschwindigkeit des Besserwerdens. Beispiel: The process moves slowly. – „Der Prozess geht langsam voran.“ at first bedeutet „am Anfang“ oder „zunächst“. Die Wortgruppe grenzt die Aussage zeitlich auf die frühe Phase ein. Sie ist nicht dasselbe wie first in einer Reihenfolge. Beispiel: At first, the exercise feels difficult. – „Am Anfang fühlt sich die Übung schwierig an.“ Zusammen ergibt Your sense of rhythm often improves slowly at first die Aussage, dass sich das Rhythmusgefühl der angesprochenen Person in der Anfangsphase häufig nur langsam verbessert. That is normal bewertet diese Entwicklung als normal. Die vollständige Bedeutung lautet daher: „Das ist normal. Dein Rhythmusgefühl verbessert sich am Anfang oft nur langsam.“
I practice songs, but I skip exercises because they feel boring.
Ich übe Lieder, aber ich lasse Übungen aus, weil sie langweilig wirken.
- practice
- üben
- songs
- Lieder
- skip
- auslassen
- exercises
- Übungen
- feel
- wirken
- boring
- langweilig
Ausführliche Erklärung
practice bedeutet hier „üben“ und ist die Grundform des Verbs. Im Präsens steht nach I diese Form: I practice. Bei he/she/it lautet die Form practices. Beispiel: They practice every day. – „Sie üben jeden Tag.“ songs ist der Plural von song („Lied“). Der Plural bezeichnet hier mehrere Lieder, die geübt werden. Beispiel: She sings two songs. – „Sie singt zwei Lieder.“ skip bedeutet hier „auslassen“, also etwas nicht zu tun oder zu überspringen. Es ist die Grundform nach dem Subjekt I: I skip. Die dritte Person Singular hat die Form skips: He skips the warm-up. – „Er lässt das Aufwärmen aus.“ exercises ist der Plural von exercise („Übung“). Zusammen mit skip bezeichnet es Übungen, die die sprechende Person auslässt. Beispiel: We do the exercises later. – „Wir machen die Übungen später.“ feel bedeutet hier nicht „fühlen“ im Sinn einer bewussten körperlichen Empfindung, sondern „wirken“ oder „sich anfühlen“. In they feel boring ist they das Subjekt; gemäß der festen Übersetzung bezieht es sich hier auf die Übungen. Nach dem Pluralsubjekt they steht die Grundform feel; bei it oder he/she wäre es feels. Beispiel: The lesson feels long. – „Die Unterrichtsstunde wirkt lang.“ boring ist ein beschreibendes Adjektiv und bedeutet „langweilig“, also dass etwas Langeweile verursacht. Es ist die Form nach feel: feel boring. Das verwandte, aber anders verwendete Wort bored beschreibt dagegen die Person, die sich langweilt: I am bored. – „Mir ist langweilig.“ Die Struktur I practice songs verbindet das Subjekt I mit dem Verb practice und dem Pluralobjekt songs: Die sprechende Person übt Lieder. but leitet den Gegensatz ein. In I skip exercises wird ausgedrückt, dass dieselbe Person Übungen auslässt. because leitet den Grund ein: they feel boring erklärt, dass die Übungen langweilig wirken. Zusammengenommen bedeutet der ganze Satz: „Ich übe Lieder, aber ich lasse Übungen aus, weil sie langweilig wirken.“
A short practice routine can balance fun and progress.
Eine kurze Übungsroutine kann Spaß und Fortschritt miteinander verbinden.
- short
- kurz
- practice routine
- Übungsroutine
- balance
- miteinander verbinden; ausgleichen
- fun
- Spaß
- progress
- Fortschritt
Ausführliche Erklärung
short beschreibt hier practice routine: Die Routine ist kurz beziehungsweise nimmt wenig Zeit in Anspruch. Das Adjektiv steht im Englischen vor dem Nomen und hat hier keine eigene Form für Genus oder Zahl. Zum Vergleich: a short exercise und short exercises. practice routine bezeichnet eine regelmäßig ausgeführte Übungsabfolge oder -gewohnheit. practice steht hier attributiv vor routine und präzisiert deren Zweck; es ist nicht das Verb in der Form „üben“. Beispiel: I have a morning practice routine. – „Ich habe eine morgendliche Übungsroutine.“ balance ist hier ein Verb im Grundformmuster can + Verb: can balance. Es bedeutet, zwei Ziele oder Aspekte in ein gutes Gleichgewicht zu bringen, nicht bloß, sie zu erwähnen. Ohne das Modalverb würde das Verb zum Beispiel in The routine balances fun and progress als balances erscheinen; nach can bleibt es balance. fun ist hier ein Nomen für Freude oder Vergnügen. In dieser Bedeutung wird es gewöhnlich nicht als zählbares Einzelstück verwendet: The activity is fun bedeutet „Die Aktivität macht Spaß“. In der festen Aussage ist fun einer der beiden Aspekte, die die Routine in ein ausgewogenes Verhältnis bringen soll. progress bedeutet hier Fortschritt beim Lernen oder Üben. Auch dieses Nomen wird in dieser allgemeinen Bedeutung oft nicht mit einem unbestimmten Artikel gezählt. Beispiel: Small steps lead to progress. – „Kleine Schritte führen zu Fortschritt.“ A führt eine nicht näher bestimmte Routine als Satzgegenstand ein; die konkrete Anzahl der Übungen innerhalb der Routine wird dadurch nicht festgelegt. can balance drückt eine mögliche Fähigkeit oder Wirkung aus. Zusammen bilden fun and progress die zwei Dinge, zwischen denen die Routine ein Gleichgewicht herstellen kann. Der gesamte Satz bedeutet: „Eine kurze Übungsroutine kann Spaß und Fortschritt miteinander verbinden.“ Er stellt damit eine kurze Übungsabfolge als mögliche Lösung dar, die Freude am Üben und den erzielten Fortschritt gemeinsam berücksichtigt.
Maybe a short rhythm exercise before playing songs would help.
Vielleicht würde eine kurze Rhythmusübung vor dem Spielen von Liedern helfen.
- Maybe
- vielleicht
- short
- kurz
- rhythm
- Rhythmus
- exercise
- Übung
- before
- vor; bevor
- playing
- spielen
- songs
- Lieder
- would help
- würde helfen
Ausführliche Erklärung
Maybe macht die Aussage vorsichtig: Es wird eine Möglichkeit vorgeschlagen, nicht als sichere Tatsache behauptet. Beispiel: Maybe this exercise will help. – „Vielleicht wird diese Übung helfen.“ short beschreibt hier die Dauer oder den Umfang der Übung. Das Adjektiv steht vor dem Substantiv; die Grundform ist short, die Vergleichsformen sind shorter und the shortest. Beispiel: We need a shorter exercise. – „Wir brauchen eine kürzere Übung.“ rhythm bezeichnet den Rhythmus, also das zeitliche Muster von Schlägen oder Tönen. In rhythm exercise bestimmt es näher, welche Art von Übung gemeint ist. Das Nomen kann auch ohne exercise stehen: The rhythm is steady. – „Der Rhythmus ist gleichmäßig.“ exercise bedeutet hier eine gezielte Übung und nicht körperliche Bewegung. Als Nomen kann es zählbar sein: Do one exercise first. – „Mach zuerst eine Übung.“ In der festen Verbindung rhythm exercise steht es im Singular, weil hier eine einzelne zählbare Übung als mögliche Maßnahme bezeichnet wird. Der unbestimmte Artikel a markiert dabei die zählbare Singularform; er ist nicht allein als ausdrückliche Mengenangabe zu verstehen. before ordnet ein Ereignis zeitlich vor ein anderes ein. Vor einem Verb in der -ing-Form ist das Muster before + Verb-ing: before playing. Als vollständige Nebensatzverbindung ist auch before + Subjekt + Verb möglich, zum Beispiel: Warm up before you play. – „Wärme dich auf, bevor du spielst.“ playing ist hier die -ing-Form von play. Nach before funktioniert sie als verkürzte Form für eine Tätigkeit: before playing songs bedeutet „bevor man Lieder spielt“ beziehungsweise „vor dem Spielen von Liedern“. Play kann je nach Zusammenhang unter anderem „spielen“ bei einem Instrument oder „spielen“ bei einem Spiel bedeuten; der folgende Ausdruck songs legt hier die musikalische Tätigkeit fest. songs ist der Plural von song, also „Lieder“. Das Plural-s zeigt mehrere Lieder an. Beispiel: They play songs together. – „Sie spielen gemeinsam Lieder.“ Das Nomen steht hier nach playing und bezeichnet, was gespielt wird. would help besteht aus would und der Grundform help. Would stellt die Hilfe als vorsichtige, vorgeschlagene oder gedachte Folge dar; es ist hier nicht einfach die sichere Gegenwartsform helps. Help bedeutet „helfen“ beziehungsweise „nützlich sein“. Beispiel: A short warm-up would help. – „Eine kurze Aufwärmübung würde helfen.“ Zusammen ergibt a short rhythm exercise das Subjekt: eine kurze Übung zum Rhythmus. before playing songs legt fest, dass sie zeitlich vor dem Spielen von Liedern stattfinden soll. Mit Maybe und would help wird die gesamte Aussage vorsichtig formuliert: Vielleicht würde eine kurze Rhythmusübung vor dem Spielen von Liedern helfen. Die Person, der sie helfen würde, wird im englischen Satz nicht ausdrücklich genannt.
Recording yourself can also help you notice improvement.
Wenn du dich aufnimmst, kannst du Verbesserungen auch leichter bemerken.
- Recording
- Aufnehmen
- yourself
- dich selbst
- can
- können
- also
- auch
- help
- helfen
- notice
- bemerken
- improvement
- Verbesserung
Ausführliche Erklärung
Recording ist hier die -ing-Form von record und steht am Satzanfang als Handlung, die das Subjekt des Satzes bildet: „Das Aufnehmen …“. Diese Form kann also wie ein Nomen eine Tätigkeit bezeichnen. Beispiel: Reading helps me relax. – „Lesen hilft mir, mich zu entspannen.“ Als Verbform kann recording je nach Satz auch Teil einer fortlaufenden Verbform sein; hier ist es die benannte Tätigkeit. yourself ist das Reflexivpronomen zu you. Es zeigt, dass die aufnehmende Person und die aufgenommene Person dieselbe Person sind: record yourself bedeutet „dich selbst aufnehmen“. Die Form yourself wird bei einer einzelnen angesprochenen Person verwendet; bei mehreren angesprochenen Personen steht yourselves. Beispiel: She taught herself. – „Sie brachte es sich selbst bei.“ can ist ein Modalverb. In diesem Satz bezeichnet es eine mögliche hilfreiche Wirkung: Das Aufnehmen kann dazu beitragen, dass du eine Verbesserung bemerkst. Nach can steht das Verb ohne to und in der Grundform: can help, nicht can helps oder can to help. Can kann in anderen Sätzen auch Fähigkeit ausdrücken, aber hier ist die Möglichkeit bzw. der mögliche Nutzen gemeint. also bedeutet „auch“ und fügt diese Möglichkeit zu einer anderen Möglichkeit hinzu. Es steht hier vor dem Vollverb help: can also help. Beispiel: This method can also save time. – „Diese Methode kann auch Zeit sparen.“ help bedeutet hier „helfen“ im Sinn von „dazu beitragen, dass etwas geschieht“. Nach help kann ein Personenobjekt stehen, gefolgt von einem Verb in der Grundform: help you notice. Das you ist die angesprochene Person, die die Verbesserung bemerkt. Beispiel: The notes help me remember. – „Die Notizen helfen mir, mich zu erinnern.“ notice bedeutet „bemerken“ oder „wahrnehmen“: etwas wird der Person bewusst. Nach help you steht die Grundform notice; das vorherige can bestimmt nicht nur help, sondern die ganze Verbgruppe can also help you notice. Beispiel: I noticed a change. – „Ich bemerkte eine Veränderung.“ improvement bezeichnet hier eine Verbesserung beziehungsweise einen Fortschritt. Das Wort ist von improve „sich verbessern/verbessern“ abgeleitet; als Nomen kann es den Vorgang oder das erkennbare Ergebnis einer Verbesserung bezeichnen. In notice improvement wird keine bestimmte einzelne Verbesserung genannt, daher steht das Nomen hier ohne Artikel. Beispiel: We can see improvement. – „Wir können eine Verbesserung/einen Fortschritt sehen.“ Zusammen ergeben die Teile: Recording yourself benennt die Tätigkeit „sich selbst aufnehmen“. can also help sagt, dass diese Tätigkeit zusätzlich hilfreich sein kann, und you notice improvement nennt den Nutzen: Du kannst dadurch eine Verbesserung leichter wahrnehmen. Die vollständige Bedeutung ist: „Wenn du dich aufnimmst, kannst du Verbesserungen auch leichter bemerken.“
I need to be more patient instead of expecting quick results.
Ich muss geduldiger sein, statt schnelle Ergebnisse zu erwarten.
- I need
- ich muss
- more patient
- geduldiger
- instead of
- statt
- expecting
- zu erwarten
- quick
- schnell
- results
- Ergebnisse
Ausführliche Erklärung
I need drückt hier eine persönliche Notwendigkeit aus: Die sprechende Person sieht etwas als erforderlich an. need ist die Grundform; bei anderen Subjekten lautet die Gegenwartsform zum Beispiel she needs. Mit einem Verb folgt typischerweise need to + Verb: I need to rest. – „Ich muss mich ausruhen.“ Die folgende Form to be gehört zu diesem Muster. more patient bedeutet hier, dass die sprechende Person einen höheren Grad an Geduld anstrebt. patient ist das Adjektiv „geduldig“, und more patient ist seine Vergleichsform; die Form wird mit more gebildet, nicht durch eine Endung am Adjektiv. Der Vergleich bezieht sich auf einen nicht ausdrücklich genannten früheren oder erwarteten Grad. Die Grund- und Steigerungsreihe lautet patient – more patient – the most patient. Beispiel: I am more patient now. – „Ich bin jetzt geduldiger.“ instead of leitet eine Alternative ein: Etwas soll geschehen anstelle einer anderen Handlung. Danach kann ein Verb mit -ing stehen, wie hier bei expecting. Das ist nicht dasselbe wie das Muster instead of to expect; nach dieser Präposition ist hier die -ing-Form passend. Beispiel: She walked instead of taking the bus. – „Sie ging zu Fuß, statt den Bus zu nehmen.“ expecting bedeutet in diesem Satz „erwarten“ beziehungsweise „mit etwas rechnen“. Die Grundform ist expect; expecting ist die -ing-Form. In instead of expecting wird die erwartende Handlung als die vermiedene Alternative dargestellt; ihr gedachtes Subjekt ist dasselbe wie bei der umgebenden Aussage. Beispiel: Try again without expecting perfection. – „Versuch es noch einmal, ohne Perfektion zu erwarten.“ quick beschreibt results als schnell eintretend oder schnell sichtbar. Es ist hier ein Adjektiv vor einem Nomen. Das ähnliche Adjektiv quick bezeichnet eher Schnelligkeit; quickly ist dagegen ein Adverb, zum Beispiel in The results came quickly. – „Die Ergebnisse kamen schnell.“ results bezeichnet erreichte oder beobachtbare Ergebnisse. Die Grundform im Singular ist result, der Plural lautet results; die Endung -s zeigt hier mehrere Ergebnisse an. Beispiel: Small results can encourage you. – „Kleine Ergebnisse können dich motivieren.“ Zusammen ergibt die Aussage: Die sprechende Person hält es für nötig, geduldiger zu sein, anstatt schnelle Ergebnisse zu erwarten. Das Muster ist wiederverwendbar: I need to be more + Adjektiv instead of + -ing-Form – „Ich muss mehr … sein, statt … zu tun.“
Seeing small progress regularly is what keeps motivation steady.
Regelmäßig kleine Fortschritte zu sehen, hält die Motivation stabil.
- Seeing
- sehen
- small
- klein
- progress
- Fortschritt
- regularly
- regelmäßig
- is what
- ist das, was
- keeps
- hält
- motivation
- Motivation
- steady
- stabil
Ausführliche Erklärung
Seeing ist hier die -ing-Form von see und bildet zusammen mit dem folgenden Ausdruck den Subjektausdruck: „kleine Fortschritte zu sehen“. Eine -ing-Form kann im Englischen wie ein Nomen eine Tätigkeit bezeichnen. Grundform und wichtige Formen: see – saw – seen; seeing bezeichnet hier nicht einfach einen gerade ablaufenden Vorgang, sondern die Tätigkeit als allgemeine Erfahrung. small beschreibt progress näher und bedeutet hier „gering“ oder „klein“ im Umfang. Die Steigerung lautet small – smaller – smallest. Vor einem Nomen steht das Adjektiv normalerweise davor: small progress. progress bedeutet hier „Fortschritt“, also eine Verbesserung auf dem Weg zu einem Ziel. Das Wort wird im Englischen meist als nicht zählbares Nomen gebraucht: make progress, nicht normalerweise make progresses. Für einzelne sichtbare Schritte kann man zum Beispiel small steps sagen. Beispiel: We are making progress. – „Wir machen Fortschritte.“ regularly ist ein Adverb zu regular und bedeutet „regelmäßig“. Es beschreibt hier, wie oft das Sehen kleiner Fortschritte stattfindet. Adverbien dieser Art können die Häufigkeit oder Regelmäßigkeit einer Handlung angeben: I exercise regularly. – „Ich treibe regelmäßig Sport.“ is what verbindet das Subjekt mit einer näheren Erklärung dessen, was eine Wirkung hervorruft. In diesem Satz bedeutet what „das, was“ und leitet den Teil ein, der die entscheidende Wirkung beschreibt. Das Muster ist: X is what Y = „X ist das, was Y …“; dabei steht X hier für die Tätigkeit Seeing small progress regularly. keeps ist die dritte Person Singular von keep; die Grundform ist keep. Das -s steht hier, weil das Subjekt what sich auf den einzelnen Sachverhalt „regelmäßig kleine Fortschritte zu sehen“ bezieht. In der Konstruktion keep + Objekt + Adjektiv bewirkt keep, dass etwas in einem Zustand bleibt: Music keeps me calm. – „Musik hält mich ruhig.“ motivation bedeutet „Motivation“ oder „Antrieb“. Es ist hier das Objekt von keeps, also das, was in einem bestimmten Zustand gehalten wird. Das Wort wird häufig nicht zählbar verwendet: I need motivation. – „Ich brauche Motivation.“ steady ist ein Adjektiv und bedeutet hier „stabil“ oder „gleichmäßig anhaltend“. Es beschreibt den Zustand, in dem motivation bleibt. Zusammen mit keep ergibt sich keep motivation steady: „die Motivation stabil halten“. Das ist eine andere Struktur als stay steady, bei der das Subjekt selbst in diesem Zustand bleibt. Zusammen ergeben die Teile: Seeing small progress regularly bezeichnet das regelmäßige Wahrnehmen kleiner Fortschritte. is what keeps motivation steady sagt, dass genau diese Erfahrung die Motivation stabil hält. Die vollständige Bedeutung lautet daher: „Regelmäßig kleine Fortschritte zu sehen, hält die Motivation stabil.“
Choosing one simple song and focusing on timing sounds more manageable.
Ein einfaches Lied auszuwählen und sich auf das Timing zu konzentrieren, klingt machbarer.
- Choosing
- auswählen
- one
- ein
- simple
- einfach
- song
- Lied
- focusing
- sich konzentrieren
- timing
- Timing
- sounds
- klingt
- more manageable
- machbarer
Ausführliche Erklärung
Choosing ist hier die -ing-Form von choose und steht als gerundiale Form am Anfang eines Satzteils, der insgesamt als Subjekt fungiert. choose – chose – chosen zeigt die wichtigsten Formen des Verbs. Beispiel: Choosing a quiet place helps. – „Einen ruhigen Ort auszuwählen, hilft.“ one bezeichnet hier ausdrücklich genau ein einzelnes Lied. Es ist mehr als ein bloß unbestimmter Artikel: one song hebt die Anzahl eins hervor. One kann auch als selbstständiges Pronomen stehen, etwa in I chose one. – „Ich habe eines ausgewählt.“ simple beschreibt in simple song das Substantiv song; es bedeutet hier „einfach“ beziehungsweise nicht komplex. Das Adjektiv bleibt in dieser Form unverändert: a simple song, simple songs. Song ist ein zählbares Substantiv für ein Lied. Nach one steht es im Singular: one song; ohne diese einzelne Zahl ist auch der Plural songs möglich. focusing ist ebenfalls eine -ing-Form und stammt vom Verb focus. In focusing on bezeichnet es die Tätigkeit, die Aufmerksamkeit auf etwas zu richten. Die Präposition on gehört zu diesem Muster: focus on the rhythm – „sich auf den Rhythmus konzentrieren.“ Zusammen mit Choosing ... bildet dieser zweite -ing-Satzteil ein koordiniertes Subjekt. Timing bezeichnet hier das richtige zeitliche Platzieren beziehungsweise die zeitliche Abstimmung beim Singen oder Spielen. Das Wort steht nach on als das, worauf die Konzentration gerichtet ist. Beispiel: Good timing makes the song clearer. – „Gutes Timing macht das Lied klarer.“ Sounds ist die dritte Person Singular Präsens von sound. In diesem Satz bedeutet sound nicht einfach ein Geräusch, sondern „wirken“ oder „klingen“ nach einer Einschätzung. Die Form sounds passt zum gesamten koordinierten Subjekt Choosing ... and focusing ..., das hier als eine zusammengefasste Maßnahme behandelt wird. Beispiel: That plan sounds useful. – „Dieser Plan klingt nützlich.“ More manageable ist der Komparativ von manageable: manageable – more manageable – most manageable. Manageable bedeutet „gut zu bewältigen“; more manageable bedeutet, dass etwas im Vergleich zu einer anderen Möglichkeit oder zu einer gedachten Ausgangslage leichter zu bewältigen wirkt. More gehört dabei zum Adjektiv manageable, nicht zum Substantiv song. Insgesamt ist Choosing one simple song and focusing on timing das Subjekt von sounds. Die beiden Tätigkeiten werden mit and verbunden: ein einzelnes einfaches Lied auswählen und sich auf das Timing konzentrieren. sounds more manageable bewertet diese Kombination als besser beziehungsweise leichter zu bewältigen als eine nicht ausdrücklich genannte Vergleichsmöglichkeit. Die vollständige Bedeutung lautet daher: „Ein einfaches Lied auszuwählen und sich auf das Timing zu konzentrieren, klingt machbarer.“
Clear goals make practice feel less random.
Klare Ziele lassen das Üben weniger zufällig wirken.
- Clear
- klar
- goals
- Ziele
- make
- bewirken
- practice
- das Üben; Übung
- feel
- sich anfühlen; wirken
- less random
- weniger zufällig
Ausführliche Erklärung
Clear bedeutet hier „klar“ beziehungsweise „eindeutig“ und beschreibt goals. Die Vergleichsformen sind clear, clearer, clearest. Beispiel: The instructions are clear. – „Die Anweisungen sind klar.“ goals ist der Plural von goal („Ziel“). Ein goal ist ein gewünschtes Ergebnis oder ein Vorhaben; goals bezeichnet mehrere Ziele. Der Plural wird regelmäßig mit -s gebildet. Beispiel: She has two goals. – „Sie hat zwei Ziele.“ make bedeutet hier „bewirken“. In der Konstruktion make + object + verb folgt auf das Objekt ein Verb in der Grundform ohne to: Clear goals make practice feel .... Das Subjekt Clear goals ist pluralisch, daher steht hier make; bei einem einzelnen Subjekt lautet die Form makes. Beispiel: This song makes me smile. – „Dieses Lied bringt mich zum Lächeln.“ practice ist hier ein Nomen und bedeutet „das Üben“ beziehungsweise „Übung“ als Tätigkeit. Das Wort kann auch ein Verb sein: to practice bedeutet „üben“. Beispiel: Practice helps. – „Üben hilft.“ feel bedeutet hier „sich anfühlen“ oder „wirken“. In make practice feel ... steht es in der Grundform, weil make nach seinem Objekt ein Verb ohne to verlangt. practice ist dabei das Objekt von make und zugleich das inhaltliche Subjekt von feel: Das Üben wirkt auf eine bestimmte Weise. Beispiel: The plan makes the process feel safer. – „Der Plan lässt den Prozess sicherer wirken.“ less random bedeutet „weniger zufällig“. Less zeigt hier einen geringeren Grad der Eigenschaft random an; es geht nicht um eine zählbare oder nicht zählbare Menge. Das Gegenstück ist more random („zufälliger“). Beispiel: A plan makes the process less random. – „Ein Plan lässt den Prozess weniger zufällig wirken.“ Zusammen ergibt die Struktur Clear goals make practice feel less random: Klare Ziele bewirken, dass das Üben weniger zufällig wirkt. Clear goals ist das Subjekt, make bezeichnet die verursachte Wirkung, und practice feel less random beschreibt, wie das Üben infolge dieser Wirkung erscheint.
Grammatikpunkte
instead of + verb-ing
Instead of expecting quick results, practice regularly.
Insted av ekspekting kwik risalts, präktiss regjulärli.Statt schnelle Ergebnisse zu erwarten, übe regelmäßig.
Nach „instead of“ steht häufig die -ing-Form, wenn eine Handlung als Alternative genannt wird.
verb-ing as the subject
Recording yourself can help you notice improvement.
Rikording jorself ken help ju noutiss impruuwment.Sich selbst aufzunehmen kann dir helfen, eine Verbesserung zu bemerken.
Die -ing-Form kann am Satzanfang als Subjekt stehen und eine Handlung allgemein beschreiben.
Englisch Vokabeln
Quiz
Rechtschreibung
Tippe auf die Buchstaben, um das Wort zu buchstabieren.
Übung
Antwort zeigen
exercisesauslassen
Antwort zeigen
skipgenießen
Antwort zeigen
enjoysich verbessern