Um Privatsphäre an der Klinikrezeption bitten | Lerne Englisch auf Deutsch

English lesson set in a contemporary everyday setting in the United States: At a clinic reception, one adult asks to discuss sensitive details privately and to share most background information on written forms..

DE → EN / Stufe: B2

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Über diese Lektion

Mit Um Privatsphäre an der Klinikrezeption bitten übst du Gesprächsausdrücke, Aussprache, Wortschatz, Grammatik und Quizfragen auf Englisch.

Dialog

A

I am not comfortable discussing sensitive details at the reception desk.

Ai äm not KAMF-ta-bl di-SKAS-ing SENS-i-tiw DII-teils ät se ri-SEPSCH'n desk. Ich fühle mich nicht wohl dabei, an der Rezeption über sensible Details zu sprechen.
B

We can move to a private area for anything personal.

Wi kən muuw tu ə PRAI-wət E-ri-a fər EN-i-sing PÖR-sənəl. Wir können für persönliche Angelegenheiten in einen privaten Bereich gehen.
A

That would help, because the waiting room is very close.

Sät wud help, bi-KOS se UEI-ting rum iz WERI klous. Das würde mir helfen, weil der Warteraum sehr nah ist.
B

Your privacy matters, and those details should not be discussed in public.

Jor PRAI-wa-si MÄ-terz, änd sous DII-teils schud not bi di-SKASST in PAB-lik. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig, und solche Details sollten nicht in der Öffentlichkeit besprochen werden.
A

Could I put most of the background on the written forms instead?

Kud ai put moust əv se BÄK-graund on se RIT-n formz in-STED? Könnte ich den größten Teil der Hintergrundinformationen stattdessen auf den schriftlichen Formularen angeben?
B

You can, although the clinician may still ask questions in private.

Ju kən, ol-SOU se kli-NI-schen mei stil äsk KWESCH-nz in PRAI-wət. Das können Sie, obwohl die medizinische Fachkraft Ihnen möglicherweise trotzdem unter vier Augen Fragen stellen wird.
A

That would make the conversation much easier for me.

Sät wud meik se kon-ver-SEI-schen mats II-si-er for mi. Das würde das Gespräch für mich viel einfacher machen.
B

I will note your preference before you are called.

Ai wil nout jor PREF-rens bi-FOR ju ar KOLD. Ich werde Ihre Präferenz notieren, bevor Sie aufgerufen werden.

Satzerklärungen

  1. I am not comfortable discussing sensitive details at the reception desk.

    Ich fühle mich nicht wohl dabei, an der Rezeption über sensible Details zu sprechen.

    comfortable
    wohl; behaglich
    discussing
    besprechen; über etwas sprechen
    sensitive
    sensibel
    details
    Einzelheiten; Details
    reception desk
    Rezeption; Empfangstresen
    Ausführliche Erklärung

    comfortable bedeutet hier, dass sich die sprechende Person bei einer Tätigkeit oder Situation wohl und sicher fühlt. Das Wort ist ein Adjektiv; die Verneinung steht im festen Satz bei am not, nicht im Adjektiv selbst. Beispiel: “I am comfortable here.” – „Ich fühle mich hier wohl.“ discussing ist die -ing-Form von discuss („besprechen“, „erörtern“). Nach comfortable beschreibt sie die Tätigkeit, bei der sich die Person nicht wohlfühlt: comfortable discussing .... Discuss kann ein direktes Objekt haben: “They discussed the problem.” – „Sie besprachen das Problem.“ Discuss wird dabei normalerweise nicht mit about verbunden; bei einem Nomen sagt man also discuss the problem, nicht discuss about the problem. sensitive ist ein beschreibendes Adjektiv und bedeutet hier, dass die folgenden Informationen besonders vertraulich oder heikel sind. Es steht vor dem Nomen details. Beispiel: “This is a sensitive topic.” – „Das ist ein heikles Thema.“ Je nach Kontext kann sensitive auch „empfindlich“ bedeuten, etwa bei einem empfindlichen Gerät; hier ist jedoch die Bedeutung „heikel/vertraulich“ gemeint. details ist der Plural von detail und bezeichnet einzelne Informationen oder Einzelheiten. Der Plural zeigt hier, dass von mehreren Einzelheiten die Rede ist, ohne eine genaue Anzahl zu nennen. Vergleich: a detail – „eine Einzelheit“, several details – „mehrere Einzelheiten“. Beispiel: “Please check the details.” – „Bitte überprüfe die Einzelheiten.“ reception desk ist eine feste Nominalgruppe für den Empfangs- oder Rezeptionstresen. desk bezeichnet hier den Ort bzw. Tresen, an dem der Empfang organisiert wird; die Gruppe meint nicht einfach irgendeinen Schreibtisch. In at the reception desk markiert at den Ort, an dem die Person sich befindet. Beispiel: “Please ask at the reception desk.” – „Bitte frag am Empfangstresen nach.“ Zusammen ergeben die Teile: I am not comfortable = „Ich fühle mich nicht wohl“, discussing sensitive details = „über sensible/heikle Einzelheiten zu sprechen“, und at the reception desk = „an der Rezeption“. Die -ing-Form verbindet die Tätigkeit mit dem Adjektiv comfortable, während at den Ort angibt. Der vollständige Sinn lautet daher: „Ich fühle mich nicht wohl dabei, an der Rezeption über sensible Details zu sprechen.“ Die Formulierung ist höflich und zurückhaltend; sie beschreibt das eigene Unwohlsein, ohne die andere Person ausdrücklich zu beschuldigen.

  2. We can move to a private area for anything personal.

    Wir können für persönliche Angelegenheiten in einen privaten Bereich gehen.

    We can
    wir können
    move
    gehen
    private
    privat
    area
    Bereich
    anything
    alles, was
    personal
    persönlich
    Ausführliche Erklärung

    We can besteht aus dem Subjekt we („wir“) und dem Modalverb can („können“). Can steht hier mit der Grundform des folgenden Verbs und drückt eine mögliche Handlung aus; aus dem Satz allein muss man nicht zwischen Fähigkeit, Möglichkeit und Erlaubnis wählen. Das Muster ist: We can + Grundform. Beispiel: We can talk outside. – „Wir können draußen sprechen.“ move steht nach can in der Grundform. In move to a private area bedeutet es hier nicht „umziehen“, sondern „sich zu einem Ort begeben“ beziehungsweise im Deutschen passend „gehen“. Die Ortsangabe folgt mit to: move to + Ort. Beispiel: They moved to another room. – „Sie gingen in einen anderen Raum.“ private beschreibt area und bedeutet hier, dass der Bereich nicht öffentlich beziehungsweise für ein persönlicheres Gespräch geeignet ist. Das Adjektiv steht im Englischen vor dem Nomen: a private area. Als Gegenüberstellung kann public „öffentlich“ bedeuten; das ist ein allgemeiner Kontrast, nicht eine zusätzliche Aussage über einen bestimmten Bereich außerhalb des Satzes. area ist ein Nomen für einen abgegrenzten oder bestimmten Bereich. In a private area bezeichnet es den möglichen Zielort, ohne festzulegen, welcher konkrete Bereich gemeint ist. Das Muster an area for + Zweck kann ebenfalls nützlich sein, zum Beispiel: an area for quiet work – „ein Bereich für ruhiges Arbeiten“. anything ist ein unbestimmtes Pronomen und bedeutet in dieser bejahenden Form ungefähr „alles, was“ oder „beliebige Dinge“. Zusammen mit personal bezieht es sich hier auf persönliche Angelegenheiten, ohne eine bestimmte Anzahl oder einzelne konkrete Angelegenheit festzulegen. In Fragen und Verneinungen hat anything oft die Bedeutung „etwas“ beziehungsweise „irgendetwas“, aber diese anderen Verwendungen sind nicht die Bedeutung in diesem Satz. personal ist ein Adjektiv zu anything und grenzt den Bereich auf persönliche Angelegenheiten ein. Die Stellung ist hier charakteristisch für unbestimmte Pronomen wie anything: anything personal bedeutet „alles Persönliche“ beziehungsweise „alles, was persönlich ist“. Das Adjektiv hat hier nicht die Bedeutung „privat“ als Ortsbeschreibung; diese Funktion übernimmt private bei area. Zusammengenommen bildet We can move to a private area den Vorschlag oder die Möglichkeit, sich in einen privaten Bereich zu begeben. for anything personal nennt den Zweck dieses Ortswechsels: Dort können persönliche Angelegenheiten besprochen oder behandelt werden. Der ganze Satz bedeutet daher: „Wir können für persönliche Angelegenheiten in einen privaten Bereich gehen.“

  3. That would help, because the waiting room is very close.

    Das würde mir helfen, weil der Warteraum sehr nah ist.

    That
    das
    would
    würde
    help
    helfen
    because
    weil
    waiting room
    Warteraum
    very
    sehr
    close
    nah
    Ausführliche Erklärung

    That steht hier als selbstständiges hinweisendes Pronomen und bedeutet „das“ beziehungsweise „das Genannte“. Es verweist in diesem Satz auf die zuvor angesprochene Möglichkeit bzw. Handlung. Als Demonstrativpronomen kann that auch auf etwas Nicht-Nahes oder bereits Erwähntes zeigen. Im Englischen unterscheidet sich that von those nach der Zahl: that steht für etwas Einzelnes, those für mehrere Dinge; ein Unterschied nach grammatischem Geschlecht besteht hier nicht. would macht die Aussage hypothetisch oder vorsichtig: „würde“. Es ist die Vergangenheitsform von will in bestimmten Verwendungen, steht hier aber nicht einfach für vergangene Zeit. Zusammen mit dem folgenden Verb bildet es das Muster would + Grundform: would help = „würde helfen“. Zum Vergleich: will help bezeichnet eher eine erwartete oder angekündigte Hilfe, would help eine vorgestellte oder höflich zurückhaltend formulierte Möglichkeit. help ist hier die Grundform des Verbs „helfen“. Nach would steht diese Grundform ohne to und ohne eine Endung: would help. In anderen Zusammenhängen kann help auch ein Nomen sein, aber hier bezeichnet es die Handlung des Helfens. Beispiel: This information would help. – „Diese Information würde helfen.“ because leitet den Grund ein und bedeutet „weil“. Es verbindet den Hauptsatz mit einem Nebensatz, der erklärt, warum etwas hilfreich wäre. Im Englischen bleibt die Wortstellung im because-Satz grundsätzlich wie in einem Aussagesatz: because + Subjekt + Verb. waiting room ist ein zusammengesetztes Nomen und bedeutet „Warteraum“. waiting beschreibt hier die Funktion des Raums, nicht eine eigenständige Handlung der im Satz genannten Person. Das Nomen ist zählbar; ein einzelner solcher Raum kann zum Beispiel mit a waiting room bezeichnet werden. Beispiel: The waiting room is quiet. – „Der Warteraum ist ruhig.“ very ist ein Verstärkungsadverb und bedeutet „sehr“. Es verstärkt hier das Adjektiv close, nicht das Nomen waiting room. Das Muster very + Adjektiv findet sich auch in very important = „sehr wichtig“. close ist hier ein prädikatives Adjektiv und bedeutet „nah“. Es steht nach is und beschreibt die Lage des Warteraums. close kann außerdem „geschlossen“ bedeuten, doch diese Lesart passt hier nicht zur Ortsangabe. Für räumliche Nähe ist auch near gebräuchlich; beide Wörter können in diesem Kontext „nah“ bedeuten. Zusammen ergibt That would help die vorsichtige oder hypothetische Aussage „Das würde helfen“. Der mit because eingeleitete Grund lautet the waiting room is very close: Der Warteraum ist sehr nah. Die vollständige Bedeutung ist daher: „Das würde mir helfen, weil der Warteraum sehr nah ist.“ Das mir ist in der festen deutschen Übersetzung ausdrücklich mitgemeint; im englischen Satz ist der Empfänger der Hilfe nicht als eigenes Pronomen ausgedrückt.

  4. Your privacy matters, and those details should not be discussed in public.

    Ihre Privatsphäre ist uns wichtig, und solche Details sollten nicht in der Öffentlichkeit besprochen werden.

    privacy
    Privatsphäre
    matters
    ist wichtig
    those
    solche
    details
    Details
    should not be discussed
    sollten nicht besprochen werden
    in public
    in der Öffentlichkeit
    Ausführliche Erklärung

    privacy bezeichnet hier den Schutz persönlicher Informationen und des persönlichen Lebensbereichs. Das Wort ist meist ein nicht zählbares Substantiv: privacy steht also normalerweise nicht mit einem unbestimmten Artikel. Beispiel: Privacy is important online. – „Privatsphäre ist online wichtig.“ matters ist hier die 3. Person Singular Präsens von matter im Sinn von „wichtig sein“ oder „eine Bedeutung haben“. Das -s steht an matter, weil das Subjekt Your privacy singularisch ist. Vergleich: These details matter. – „Diese Details sind wichtig.“ Bei these details steht kein -s am Verb, weil das Subjekt pluralisch ist. those ist ein Demonstrativwort für etwas, das als von der sprechenden Person entfernt, bereits bekannt oder gerade nicht unmittelbar vorliegend dargestellt wird. In those details bestimmt es das pluralische Substantiv details; es trägt hier selbst keine Information darüber, auf welche konkreten Details verwiesen wird. Singular und Plural bilden den nützlichen Kontrast that detail / those details. Beispiel: Please review those documents. – „Bitte prüfen Sie diese Dokumente.“ details ist der Plural von detail, also „Einzelheiten“ oder „Details“. Der Plural passt hier zu those und zu should; er bezeichnet mehrere Informationspunkte. Singular: one detail; Plural: several details. Beispiel: I need one more detail. – „Ich brauche noch eine Einzelheit.“ should not be discussed ist eine passive Konstruktion mit dem Modalverb should: should + not + be + Partizip Perfekt. Sie drückt hier aus, dass etwas nicht besprochen werden sollte. Das Passiv stellt those details als betroffenen Gegenstand dar; wer sie nicht besprechen soll, wird nicht genannt. discuss bedeutet „besprechen“ und nimmt normalerweise direkt ein Objekt: They discussed the plan. – „Sie besprachen den Plan.“ Im Passiv wird daraus The plan was discussed. – „Der Plan wurde besprochen.“ in public bedeutet „in der Öffentlichkeit“ beziehungsweise „öffentlich“. Die Wortgruppe beschreibt den Ort oder Rahmen, in dem etwas geschieht. Sie ist nicht dasselbe wie publicly in jeder grammatischen Umgebung: in public ist eine Präpositionalgruppe, publicly ein Adverb. Beispiel: They avoid arguing in public. – „Sie vermeiden es, in der Öffentlichkeit zu streiten.“ Zusammen ergibt Your privacy matters die Aussage, dass die Privatsphäre der angesprochenen Person wichtig ist. and verbindet diese Aussage mit der zweiten: those details should not be discussed in public bedeutet, dass die betreffenden Details nicht öffentlich besprochen werden sollten. Die vollständige Bedeutung lautet: „Ihre Privatsphäre ist uns wichtig, und solche Details sollten nicht in der Öffentlichkeit besprochen werden.“

  5. Could I put most of the background on the written forms instead?

    Könnte ich den größten Teil der Hintergrundinformationen stattdessen auf den schriftlichen Formularen angeben?

    Could I
    Könnte ich …?
    put
    angeben
    most of
    der größte Teil von
    background
    Hintergrundinformationen
    written
    schriftlich
    forms
    Formulare
    instead
    stattdessen
    Ausführliche Erklärung

    Could I eröffnet eine höfliche Frage nach Erlaubnis. could ist hier nicht einfach eine Aussage über vergangene Fähigkeit, sondern eine zurückhaltende Form von can für eine Bitte. Das Muster ist Could I + Grundform des Verbs ...?, zum Beispiel: “Could I sit here?” – „Könnte ich hier sitzen?“ Nach could steht hier die unveränderte Grundform put. put bedeutet in diesem Satz „schreiben bzw. angeben“, nicht nur „legen“. Das Verb hat in der Gegenwart, bei could und in der Vergangenheit dieselbe sichtbare Form: put – put – put. Welche Bedeutung passt, hängt vom folgenden Inhalt ab. In “put the address on the form” bedeutet es etwa „die Adresse auf das Formular schreiben“. most of bezeichnet den größten Teil einer bestimmten Menge. Danach steht hier the, weil ein bestimmter Gesamtbereich gemeint ist: most of the .... Das ist nicht dasselbe wie all of the ... („alles von ...“); most lässt einen kleineren Teil außerhalb des Gesagten. background ist hier ein nicht näher aufgeschlüsselter Bereich an Hintergrundinformationen. Als Substantiv kann es je nach Kontext auch den persönlichen oder sachlichen Hintergrund einer Person oder Sache bezeichnen. In diesem Satz wird es als nicht zählbare Informationsmenge verwendet, daher steht kein Plural. written ist die Form des Verbs write als Partizip und steht hier vor dem Substantiv als beschreibendes Adjektiv: write – written. Es bedeutet „schriftlich“ beziehungsweise „durch Schreiben erstellt“. Das ist nicht writing in der Bedeutung „gerade schreibend“; zum Beispiel bedeutet “written instructions” „schriftliche Anweisungen“. forms ist der Plural von form und bedeutet hier „Formulare“. Der Singular ist form, der Plural forms. Das Wort kann in anderen Zusammenhängen auch „Form“ oder „Gestalt“ bedeuten; written und der Kontext machen hier die Bedeutung „Formulare“ passend. instead bedeutet „stattdessen“ und zeigt eine Alternative zu einer zuvor naheliegenden Möglichkeit an. Es bezieht sich hier auf das Angeben der Informationen auf den schriftlichen Formularen anstelle dieser anderen Möglichkeit. Als einzelnes Adverb kann es auch an anderer Stelle stehen, zum Beispiel: “Instead, write it down.” – „Schreib es stattdessen auf.“ Zusammen ergibt put most of the background on the written forms die Bedeutung, den größten Teil der Hintergrundinformationen auf den schriftlichen Formularen anzugeben. on verbindet die Information mit dem Träger, auf den sie geschrieben wird. Die vollständige Frage Could I put most of the background on the written forms instead? lautet daher: „Könnte ich den größten Teil der Hintergrundinformationen stattdessen auf den schriftlichen Formularen angeben?“

  6. You can, although the clinician may still ask questions in private.

    Das können Sie, obwohl die medizinische Fachkraft Ihnen möglicherweise trotzdem unter vier Augen Fragen stellen wird.

    You can
    Das können Sie
    although
    obwohl
    the clinician
    die medizinische Fachkraft
    may
    möglicherweise
    still
    trotzdem
    ask
    fragen
    questions
    Fragen
    in private
    unter vier Augen
    Ausführliche Erklärung

    You can enthält das Subjekt you und das Modalverb can. Hier bedeutet es im gegebenen Zusammenhang, dass die angesprochene Person etwas tun darf oder dazu in der Lage ist; die genaue Nuance ergibt sich aus dem Kontext. Nach can steht das Verb in der Grundform: You can answer. – „Sie können antworten.“ Can bleibt dabei für verschiedene Personen unverändert. although leitet einen eingeräumten Gegensatz ein. Der folgende Teil wird also als zusätzliche, möglicherweise unerwartete Information dargestellt, ohne dass der erste Teil dadurch aufgehoben wird. Das Muster ist X, although Y: I will go, although it is late. – „Ich werde gehen, obwohl es spät ist.“ the clinician bezeichnet hier die medizinische Fachkraft. Clinician ist ein Nomen für eine Person, die klinisch beziehungsweise medizinisch mit Patientinnen oder Patienten arbeitet. Der bestimmte Artikel the zeigt eine im Zusammenhang bestimmte Fachkraft an; er bedeutet nicht „eine“ im Sinn einer angegebenen Anzahl. may steht vor dem Verb und drückt hier eine Möglichkeit aus: Es ist möglich, dass die Fachkraft Fragen stellt, aber dies wird nicht als sicher dargestellt. Als Modalverb bleibt may unverändert, und danach folgt die Grundform: The clinician may call. – „Die medizinische Fachkraft ruft möglicherweise an.“ still bedeutet hier „trotzdem“ beziehungsweise „dennoch“. Es markiert, dass die im Nebensatz genannte Handlung trotz der vorher eingeräumten Möglichkeit weiterhin möglich bleibt. Still kann auch „immer noch“ bedeuten; in diesem Satz passt die Folgerungsbedeutung „trotzdem“ zur deutschen Übersetzung. ask bedeutet „fragen“. Mit einem Fragegegenstand kann ask im Deutschen je nach Konstruktion auch mit „Fragen stellen“ wiedergegeben werden. Die Form ask ist hier die Grundform nach dem Modalverb may; sie trägt nicht selbst die Zeit- oder Personenmarkierung. Zum Vergleich: She asks a question. – „Sie stellt eine Frage.“ questions ist der Plural von question, „Frage“. Die Pluralendung -s zeigt mehrere Fragen an; der Satz legt keine bestimmte Anzahl fest. Als Nomen kann question auch im Singular stehen: The clinician asks a question. – „Die medizinische Fachkraft stellt eine Frage.“ in private ist eine feste adverbiale Verbindung und bedeutet „unter vier Augen“ beziehungsweise „privat“. Sie beschreibt die Umstände des Fragens: Das Fragen soll nicht öffentlich oder vor anderen stattfinden. Das ist keine Aussage darüber, wer genau anwesend ist, sondern nur darüber, dass die Situation privat ist. Zusammengenommen bedeutet der Satz: „Das können Sie, obwohl die medizinische Fachkraft Ihnen möglicherweise trotzdem unter vier Augen Fragen stellen wird.“ You can bestätigt zunächst die Möglichkeit oder Erlaubnis. Although fügt dann den Gegensatz hinzu: Trotz dieser Bestätigung besteht weiterhin die Möglichkeit, dass die Fachkraft privat Fragen stellt. Das Futurverständnis von will ist in der deutschen Übersetzung enthalten; im englischen Ausgangssatz steht hier jedoch kein eigenes will, sondern may verbindet die Möglichkeit mit ask.

  7. That would make the conversation much easier for me.

    Das würde das Gespräch für mich viel einfacher machen.

    That
    Das
    would make
    würde machen
    conversation
    Gespräch
    much
    viel
    easier
    einfacher
    for me
    für mich
    Ausführliche Erklärung

    That steht hier als Demonstrativpronomen am Satzanfang. Es verweist auf einen zuvor genannten Sachverhalt oder Vorschlag; aus den vorliegenden Sätzen lässt sich kein bestimmter einzelner Referent eindeutig festlegen. Im Deutschen entspricht es hier das. would make verbindet would mit dem Grundformverb make. Would bezeichnet hier ein hypothetisches oder erwartetes Ergebnis, nicht einfach die Vergangenheit von will. Das Muster would make + etwas + Adjektiv bedeutet: Etwas würde bewirken, dass etwas in einen bestimmten Zustand gelangt. Beispiel: This would make the task easier. – „Das würde die Aufgabe einfacher machen.“ conversation ist ein zählbares Substantiv für ein Gespräch oder eine Unterhaltung. Der Plural ist conversations. Im gegebenen Satz bezeichnet es das Gespräch als Ganzes, nicht die einzelnen Fragen oder Äußerungen darin. much verstärkt hier den Komparativ easier und bedeutet „viel“ beziehungsweise „in deutlich stärkerem Maß“. Bei einem Komparativ ist much eine gebräuchliche Verstärkung: much better bedeutet „viel besser“. easier ist der Komparativ von easy: easy – easier – easiest („einfach – einfacher – am einfachsten“). Die Form vergleicht den erwarteten Zustand des Gesprächs mit seinem bisherigen oder einer anderen möglichen Situation. Die Endung -er gehört zum Adjektiv easy, nicht zum Substantiv conversation. for me bezeichnet die Person, für die die Veränderung vorteilhaft oder relevant wäre. Me ist die Objektform des Personalpronomens I: I als Subjekt, me nach einer Präposition wie for. Beispiel: This is easier for me. – „Das ist für mich einfacher.“ Zusammen ergibt That would make the conversation much easier for me die Bedeutung: „Das würde das Gespräch für mich viel einfacher machen.“ That bezeichnet den angesprochenen oder zuvor erwähnten Sachverhalt; dieser würde durch would make bewirken, dass the conversation für die sprechende Person much easier wird. Die Konstruktion ist als wiederverwendbares Muster nützlich: That would make [etwas] [Komparativ] for me – „Das würde [etwas] für mich [Komparativ] machen.“

  8. I will note your preference before you are called.

    Ich werde Ihre Präferenz notieren, bevor Sie aufgerufen werden.

    I will
    ich werde
    note
    notieren
    preference
    Präferenz
    before
    bevor
    are called
    aufgerufen werden
    Ausführliche Erklärung

    I will verbindet das Pronomen I mit will und bezeichnet hier eine Handlung, die die sprechende Person künftig ausführen wird. Das Muster ist I will + Grundform: I will call you. – „Ich werde Sie anrufen.“ Will steht dabei nicht für die Grundform des Verbs, sondern ist ein Hilfsverb; das folgende Verb bleibt note. note bedeutet hier „notieren“ oder „sich schriftlich merken“. Die Grundform ist note; nach will wird keine Personenendung verwendet: I will note, she will note. Ohne will kann die Gegenwartsform je nach Satz anders aussehen: I note your preference. – „Ich notiere Ihre Präferenz.“ preference bezeichnet hier eine Präferenz, also eine bevorzugte Möglichkeit oder Auswahl. Das Wort ist ein zählbares Substantiv: a preference kann eine einzelne Präferenz bezeichnen, während preferences mehrere Präferenzen bezeichnet. Beispiel: Please state your preference. – „Bitte nennen Sie Ihre Präferenz.“ before leitet hier einen Zeitpunkt ein und bedeutet „bevor“. Das Muster ist before + Satz: before you leave – „bevor Sie gehen“. Bei einer zukünftigen Handlung steht im englischen Zeitnebensatz häufig die Gegenwartsform: I will call you before you leave. – „Ich werde Sie anrufen, bevor Sie gehen.“ are called ist eine Passivform von call. Die Grundform lautet call, die Partizipform lautet called; are ist die Form von be, die mit you verwendet wird. Im Aktiv würde jemand you anrufen oder aufrufen; im Passiv steht you als betroffene Person im Vordergrund: You are called. – „Sie werden aufgerufen.“ Das englische you unterscheidet dabei nicht zwischen einer einzelnen höflich angesprochenen Person und mehreren Personen; die feste Übersetzung verwendet hier „Sie“. Zusammen ergibt I will note your preference die Aussage „Ich werde Ihre Präferenz notieren“. before you are called grenzt den Zeitpunkt ein: Das Notieren geschieht vor dem Aufgerufenwerden der angesprochenen Person. Die vollständige Bedeutung lautet daher: „Ich werde Ihre Präferenz notieren, bevor Sie aufgerufen werden.“

Grammatikpunkte

although + clause

Although privacy matters in public, move to a private area instead.

Ol-SOU PRAI-wa-si MÄ-terz in PAB-lik, muuw tu ə PRAI-wət E-ri-a in-STED.

Obwohl Privatsphäre in der Öffentlichkeit wichtig ist, gehen Sie stattdessen in einen privaten Bereich.

„Although“ leitet einen Gegensatz ein. Im Englischen folgt danach ein vollständiger Satz mit Subjekt und Verb.

Englisch Vokabeln

background Substantiv
BÄK-graund Hintergrundinformationen

most of the background

comfortable Adjektiv
KAMF-ta-bl wohl; sich wohlfühlen

I am not comfortable discussing sensitive details.

discussing Verb
di-SKAS-ing Besprechen

I am not comfortable discussing sensitive details.

in public Phrase
in PAB-lik in der Öffentlichkeit

should not be discussed in public

matter Verb
MÄ-ter wichtig sein; eine Rolle spielen

Your privacy matters.

move to Phrase
muuw tu sich zu etwas begeben; zu etwas wechseln

We can move to a private area.

personal Adjektiv
PÖR-sənəl persönlich

for anything personal

privacy Substantiv
PRAI-wa-si Privatsphäre

Your privacy matters.

private area Phrase
PRAI-wət E-ri-a privater Bereich

We can move to a private area for anything personal.

reception desk Phrase
ri-SEPSCH'n desk Rezeptionstresen

at the reception desk

sensitive details Phrase
SENS-i-tiw DII-teils sensible Details

I am not comfortable discussing sensitive details at the reception desk.

waiting room Phrase
UEI-ting rum Warteraum

the waiting room is very close

Quiz

Rechtschreibung

Tippe auf die Buchstaben, um das Wort zu buchstabieren.

persönlich

Antwort zeigenpersonal

Besprechen

Antwort zeigendiscussing

Privatsphäre

Antwort zeigenprivacy

wohl; sich wohlfühlen

Antwort zeigencomfortable