Konstruktives Feedback zu einem Bericht | Lerne Englisch auf Deutsch

English lesson set in a contemporary everyday setting in the United States: In a workplace feedback session, two adults discuss strengthening a report with more evidence before it is shared widely..

DE → EN / Stufe: B2

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Über diese Lektion

Mit Konstruktives Feedback zu einem Bericht übst du Gesprächsausdrücke, Aussprache, Wortschatz, Grammatik und Quizfragen auf Englisch.

Dialog

A

I wanted to discuss the report before it is shared widely.

Ai wontid tu diskass sə riport bifor it iss schehrd waidli. Ich wollte den Bericht besprechen, bevor er einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wird.
B

I suspected some sections might need more evidence.

Ai səspäktid sam sekschns mait niid mor ewidens. Ich hatte vermutet, dass einige Abschnitte mehr Belege brauchen könnten.
A

The argument is strong, but the recommendations feel unsupported.

Dä argument iss strong, bat dä rekomendeischənz fiil ansaportid. Die Argumentation ist überzeugend, aber die Empfehlungen wirken nicht ausreichend belegt.
B

I leaned too heavily on interviews and did not use enough data.

Ai liind tu hewili on interwjuhs änd did nat juus inaff deita. Ich habe mich zu stark auf Interviews gestützt und nicht genügend Daten verwendet.
A

Adding data would make the conclusions harder to dismiss.

Äding deita wud meik dä kənkluhschənz harder tu dismiss. Zusätzliche Daten würden es schwieriger machen, die Schlussfolgerungen abzutun.
B

I can revise that section and flag uncertain points clearly.

Ai kän riwais dät sekschn änd fläg ansörtən points klirli. Ich kann diesen Abschnitt überarbeiten und unsichere Punkte klar kennzeichnen.
A

That would improve credibility without weakening the overall message.

Dät wud impruhw kredəbiləti wisaut wiikən-ing di ouweroll messidsch. Das würde die Glaubwürdigkeit erhöhen, ohne die Gesamtaussage zu schwächen.
B

I'll send you the updated version before it goes to the wider group.

Ail send ju di apdeitid wörschən bifor it gous tu dä waider grup. Ich schicke dir die aktualisierte Version, bevor sie an den größeren Kreis weitergeleitet wird.

Satzerklärungen

  1. I wanted to discuss the report before it is shared widely.

    Ich wollte den Bericht besprechen, bevor er einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wird.

    wanted
    wollte
    discuss
    besprechen
    report
    Bericht
    before
    bevor
    it is shared
    es zugänglich gemacht wird
    widely
    breit; weit verbreitet
    Ausführliche Erklärung

    wanted ist hier die Vergangenheitsform von want („wollen“): want – wanted. Zusammen mit dem folgenden Verb bezeichnet es einen Wunsch oder eine Absicht in der Vergangenheit. Nach want steht häufig to plus Grundform: I wanted to ask a question. – „Ich wollte eine Frage stellen.“ Die Form wanted trägt hier die Zeitform; sie sagt allein nicht, ob der Wunsch erfüllt wurde. discuss steht nach wanted in der Konstruktion want(ed) to + Grundform. Das Verb bedeutet „besprechen“ oder „erörtern“ und bezeichnet hier die beabsichtigte Handlung. Discuss wird im Englischen normalerweise direkt mit dem Gesprächsthema verbunden, ohne about: They discussed the plan. – „Sie besprachen den Plan.“ report ist ein zählbares Substantiv und bedeutet hier „Bericht“. Der bestimmte Artikel the zeigt, dass ein bestimmter, im Kontext identifizierbarer Bericht gemeint ist; er drückt nicht selbst eine Anzahl aus. Der Plural lautet reports: I read the report. – „Ich las den Bericht.“ before leitet hier einen Zeitpunkt oder eine Bedingung ein: Die erste Handlung sollte vor dem Ereignis im folgenden Nebensatz stattfinden. Das Muster ist before + vollständiger Nebensatz: Call me before you leave. – „Ruf mich an, bevor du gehst.“ it is shared ist ein Passivsatz. It nimmt hier gemäß der festen Übersetzung auf den Bericht Bezug. is ist die Präsensform von be für it; shared ist das Partizip von share. Im Aktiv würde man etwa sagen: People share the report widely. – „Die Leute verbreiten den Bericht weit.“ Im Passiv wird der Bericht zum grammatischen Subjekt, während die handelnden Personen nicht genannt werden. Das Präsens in is shared beschreibt das erwartete beziehungsweise vorgesehene Ereignis nach before, nicht die vergangene Form wanted. widely ist ein Adverb zu shared und bedeutet hier „weit verbreitet“ beziehungsweise „für ein breiteres Publikum“. Es beschreibt den Umfang der Weitergabe, nicht die Art des Berichts. Das Adjektiv wide und das Adverb widely sind verwandte Formen, aber widely passt hier, weil es die Handlung shared näher bestimmt. Beispiel: The announcement was widely reported. – „Über die Ankündigung wurde weithin berichtet.“ Zusammen ergeben die Teile: I wanted to discuss the report bedeutet „Ich wollte den Bericht besprechen“. Der Nebensatz before it is shared widely fügt den zeitlichen Bezug hinzu: Diese Besprechung sollte stattfinden, bevor der Bericht weit verbreitet beziehungsweise einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wird. Insgesamt bedeutet der Satz: „Ich wollte den Bericht besprechen, bevor er einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wird.“

  2. I suspected some sections might need more evidence.

    Ich hatte vermutet, dass einige Abschnitte mehr Belege brauchen könnten.

    I
    ich
    suspected
    vermutete
    some
    einige
    sections
    Abschnitte
    might
    könnte
    need
    brauchen
    more
    mehr
    evidence
    Belege
    Ausführliche Erklärung

    I ist hier das Personalpronomen der ersten Person Singular: Die sprechende Person bezeichnet sich selbst. Im Englischen bleibt I unabhängig von seiner grammatischen Funktion gleich; als Subjekt steht es vor dem Verb. Beispiel: I agree. – „Ich stimme zu.“ suspected ist die Vergangenheitsform von suspect und bedeutet hier „vermuten“, also etwas für möglich halten, ohne es als sicher darzustellen. Die Form suspect steht für Gegenwart oder nach einem passenden Hilfsverb für die Grundform; suspected markiert hier die Vergangenheit. Beispiel: They suspected a problem. – „Sie vermuteten ein Problem.“ some bezeichnet eine nicht näher bestimmte Menge. Es behauptet keine genaue Anzahl. Vor einem zählbaren Plural wie sections bedeutet es hier „einige“. Vor einer nicht zählbaren Bezeichnung kann some auch eine unbestimmte Menge bedeuten, zum Beispiel some evidence – „etwas/einige Belege“. sections ist der Plural von section und bedeutet hier „Abschnitte“. Die Endung -s bildet bei diesem regelmäßigen zählbaren Substantiv den Plural. Der Singular bezeichnet einen Abschnitt, der Plural mehrere Abschnitte. Beispiel: This section is clear. – „Dieser Abschnitt ist klar.“ might macht den folgenden Sachverhalt möglich, aber nicht sicher. In might need steht es vor der Grundform need; nach einem Modalverb erhält das folgende Verb also nicht die Endung -s und nicht die Vergangenheitsform. might kann außerdem als vorsichtige Möglichkeit in anderen Zeitbezügen verwendet werden, doch hier gehört es zur vorsichtigen Vermutung über den Bedarf der Abschnitte. need bedeutet hier „brauchen“ oder „benötigen“. Die Grundform steht nach might; ohne Modalverb würde man im Präsens bei einem Subjekt im Plural sections need ... sagen, bei einem Singular dagegen a section needs .... Beispiel: The report needs more evidence. – „Der Bericht braucht mehr Belege.“ more bedeutet hier „mehr“ und steigert die Menge von evidence, ohne eine konkrete Menge zu nennen. Bei zählbaren Substantiven steht es vor einem Plural (more sections); bei nicht zählbaren Substantiven wie evidence steht ebenfalls more (more evidence). Das Gegenstück für eine geringere Menge ist häufig less evidence. evidence bezeichnet Belege oder Beweismaterial. Das Wort wird im Englischen gewöhnlich nicht als zählbares Substantiv verwendet: Man sagt more evidence, nicht normalerweise more evidences, wenn man zusätzliches Beweismaterial meint. Für einzelne Belege kann je nach gemeinter Art beispielsweise a piece of evidence verwendet werden. Beispiel: The evidence is convincing. – „Die Belege sind überzeugend.“ Zusammen ergibt I suspected „ich vermutete“. Danach nennt some sections die nicht näher bestimmte Gruppe von Abschnitten. might need more evidence sagt, dass es möglicherweise mehr Belege brauchte. Die vollständige Bedeutung lautet daher: „Ich hatte vermutet, dass einige Abschnitte mehr Belege brauchen könnten.“ Die Formulierung verbindet eine vergangene Vermutung mit einer unsicheren Möglichkeit und behauptet nicht, dass tatsächlich alle genannten Abschnitte mehr Belege benötigten.

  3. The argument is strong, but the recommendations feel unsupported.

    Die Argumentation ist überzeugend, aber die Empfehlungen wirken nicht ausreichend belegt.

    argument
    Argumentation
    strong
    überzeugend
    recommendations
    Empfehlungen
    feel
    wirken
    unsupported
    nicht ausreichend belegt
    Ausführliche Erklärung

    argument bezeichnet hier eine Argumentation beziehungsweise eine Begründung, nicht einen Streit. Die Singularform ist argument, die Pluralform arguments. Beispiel: “Her argument is clear.” = „Ihre Argumentation ist klar.“ strong bedeutet hier „überzeugend“ oder „stichhaltig“ in Bezug auf eine Argumentation. Das Adjektiv steht nach is und beschreibt so das Subjekt the argument. Die Vergleichsformen sind stronger und the strongest; strong kann aber je nach Zusammenhang auch „kräftig“ oder „stark“ bedeuten. Beispiel: “This is a stronger argument.” = „Das ist eine überzeugendere Argumentation.“ recommendations ist der Plural von recommendation, also „Empfehlungen“. Das Wort bezeichnet Vorschläge oder Ratschläge dazu, was getan werden sollte. Das sichtbare Plural-s zeigt mehrere Empfehlungen an. Beispiel: “The report includes three recommendations.” = „Der Bericht enthält drei Empfehlungen.“ feel bedeutet hier nicht „sich anfühlen“ im körperlichen Sinn, sondern „wirken“ oder „den Eindruck erwecken“. In the recommendations feel unsupported steht es im Präsens; feel hat bei dem Pluralsubjekt the recommendations keine Endung. Bei einem Singularsubjekt lautet die Form feels: “The recommendation feels unclear.” = „Die Empfehlung wirkt unklar.“ unsupported ist ein Adjektiv und bedeutet hier „nicht ausreichend belegt“ beziehungsweise „ohne ausreichende Unterstützung durch Belege“. Es beschreibt the recommendations, nicht feel. Das zugrunde liegende Adjektiv ist supported; das Präfix un- bildet hier den Gegensatz: supported = „belegt/unterstützt“, unsupported = „nicht belegt/nicht unterstützt“. Beispiel: “The conclusion is unsupported by the data.” = „Die Schlussfolgerung ist durch die Daten nicht ausreichend belegt.“ Zusammengenommen bedeutet The argument is strong: Die Argumentation ist überzeugend. but stellt anschließend einen Gegensatz her. In the recommendations feel unsupported wirkt der Plural recommendations als Subjekt, feel verbindet dieses Subjekt mit der Bewertung unsupported, und die Empfehlungen erscheinen dadurch nicht ausreichend belegt. Die vollständige Aussage lautet: „Die Argumentation ist überzeugend, aber die Empfehlungen wirken nicht ausreichend belegt.“

  4. I leaned too heavily on interviews and did not use enough data.

    Ich habe mich zu stark auf Interviews gestützt und nicht genügend Daten verwendet.

    leaned … on
    sich stützen auf
    too heavily
    zu stark
    interviews
    Interviews
    did not
    nicht in der Vergangenheit
    use
    verwenden
    enough
    genügend
    data
    Daten
    Ausführliche Erklärung

    leaned ... on bildet hier die feste Konstruktion lean on something: sich auf etwas stützen oder etwas als Grundlage verwenden. leaned ist die Vergangenheitsform von lean; in dieser Konstruktion steht danach typischerweise on plus die Grundlage. Beispiel: “We lean on evidence.” – „Wir stützen uns auf Belege.“ Die beiden Teile stehen im Satz nicht direkt nebeneinander, deshalb wird die Konstruktion durch die getrennten Textstellen leaned und on gezeigt. too heavily verstärkt die Aussage: Die Stützung auf Interviews war nicht nur stark, sondern stärker, als angemessen oder hilfreich war. too bedeutet hier „zu“, und heavily ist das Adverb zu heavy; es beschreibt, wie stark man sich auf etwas stützt. Vergleich: heavily – „stark“, too heavily – „zu stark“. interviews bezeichnet hier Interviews als verwendete Informationsquelle. Die Singularform ist interview, die Pluralform interviews. Beispiel: “The report is based on three interviews.” – „Der Bericht basiert auf drei Interviews.“ did not ist die verneinte Vergangenheitsform mit dem Hilfsverb do: did + not. Nach did not steht das folgende Vollverb in der Grundform, daher heißt es did not use und nicht did not used. Die Verneinung bezieht sich hier auf die vergangene Verwendung von Daten. use bedeutet hier „verwenden“ oder „nutzen“. Die Form ist die Grundform, weil sie nach dem Vergangenheits-Hilfsverb did steht. Ohne dieses Hilfsverb trägt das Vollverb die Zeitform, zum Beispiel: “They used the data.” – „Sie verwendeten die Daten.“ enough bedeutet „genügend“ beziehungsweise „ausreichend“. In enough data steht es vor dem Substantiv und bezeichnet eine ausreichende Menge; es behauptet dabei nicht automatisch eine bestimmte Zahl. Beispiel: “We have enough evidence.” – „Wir haben genügend Belege.“ data bezeichnet die Daten, die für die Analyse oder Begründung verwendet werden könnten. Im heutigen Englischen wird data häufig wie ein nicht zählbares Substantiv verwendet, besonders bei einer allgemeinen Datenmenge; in anderen fachlichen Kontexten kann es auch als Plural behandelt werden. Hier steht es ohne Artikel und mit enough, also als nicht näher bestimmte Menge. Zusammen ergeben die Teile: Die sprechende Person sagt rückblickend, dass sie sich zu stark auf Interviews gestützt und nicht genügend Daten verwendet hat. Die beiden vergangenen Handlungen sind mit and verbunden; did not use enough data bildet dabei die verneinte zweite Handlung.

  5. Adding data would make the conclusions harder to dismiss.

    Zusätzliche Daten würden es schwieriger machen, die Schlussfolgerungen abzutun.

    Adding
    Hinzufügen
    data
    Daten
    would
    würde
    make
    machen
    harder
    schwieriger
    the conclusions
    die Schlussfolgerungen
    to dismiss
    abtun
    Ausführliche Erklärung

    Adding ist hier die -ing-Form von add („hinzufügen“). Sie steht nicht als Teil einer Verlaufsform, sondern bildet mit data eine Handlung als Satzsubjekt: „Daten hinzufügen …“. Beispiel: Adding a chart can help. – „Das Hinzufügen eines Diagramms kann helfen.“ data bedeutet hier „Daten“ und ist das, was hinzugefügt wird. Das Wort steht ohne Artikel, weil allgemein von Daten als Material oder Informationsmenge die Rede ist. Beispiel: We need more data. – „Wir brauchen mehr Daten.“ would bildet zusammen mit dem folgenden Verb eine zurückhaltend-hypothetische Folge: Unter dieser Bedingung würde etwas eintreten. Es ist die Vergangenheitsform von will, wird hier aber nicht einfach als vergangene Zeit verstanden. Beispiel: More evidence would help. – „Mehr Belege würden helfen.“ make bedeutet hier „bewirken, dass“ oder „machen“. In der Konstruktion make + Objekt + Adjektiv beschreibt es, welchen Zustand die Handlung hervorruft. Das Objekt ist the conclusions; harder beschreibt den dadurch entstehenden Grad. Beispiel: This explanation makes the rule clearer. – „Diese Erklärung macht die Regel klarer.“ harder ist die Steigerungsform von hard („schwierig“): hard – harder – the hardest. Nach make bezeichnet harder den Vergleichsgrad: Das Abtun wird schwieriger als zuvor oder als unter einer Vergleichsbedingung. Beispiel: The extra detail made the report harder to read. – „Das zusätzliche Detail machte den Bericht schwieriger zu lesen.“ the conclusions bedeutet „die Schlussfolgerungen“. conclusions ist der Plural von conclusion; the bezeichnet dabei bestimmte Schlussfolgerungen, nicht Schlussfolgerungen im Allgemeinen. Beispiel: The conclusions are consistent with the data. – „Die Schlussfolgerungen stimmen mit den Daten überein.“ to dismiss bedeutet hier „abtun“, also etwas als nicht überzeugend oder nicht beachtenswert zurückweisen. Die to-Infinitivgruppe erklärt, welche Handlung schwieriger wird; sie ist kein Teil der Steigerung von harder. Beispiel: It is easy to dismiss a weak argument. – „Es ist leicht, ein schwaches Argument abzutun.“ Zusammengesetzt ist Adding data das Subjekt: Das Hinzufügen von Daten bildet die Bedingung. would make the conclusions harder to dismiss sagt, welche Wirkung diese Handlung hätte: Sie würde die bestimmten Schlussfolgerungen schwieriger abzutun machen. Die vollständige Bedeutung lautet daher: „Zusätzliche Daten würden es schwieriger machen, die Schlussfolgerungen abzutun.“

  6. I can revise that section and flag uncertain points clearly.

    Ich kann diesen Abschnitt überarbeiten und unsichere Punkte klar kennzeichnen.

    I can
    ich kann
    revise
    überarbeiten
    that
    dieser/diese/dieses
    section
    Abschnitt
    flag
    kennzeichnen
    uncertain
    unsicher
    points
    Punkte
    clearly
    klar
    Ausführliche Erklärung

    I can eröffnet eine Aussage über Fähigkeit oder Möglichkeit: can steht hier als Modalverb und bezieht sich auf I. Nach can folgt das Verb ohne to, also can revise, nicht can to revise. Das Subjekt bleibt auch beim zweiten Verb gleich: I can revise ... and flag .... Beispiel: I can help. – „Ich kann helfen.“ revise bedeutet hier, einen bereits vorhandenen Abschnitt zu überarbeiten. Das Verb bleibt nach can in der Grundform; eine Zeitform- oder Personenendung steht hier nicht. Beispiel: She revised the report. – „Sie überarbeitete den Bericht.“ that ist hier ein hinweisendes Begleitwort vor section und bezeichnet den gemeinten einzelnen Abschnitt: „diesen“. Als Demonstrativbegleiter steht es vor einem Singularnomen. Für mehrere bezeichnete Dinge verwendet man those, zum Beispiel those sections – „diese Abschnitte“. section ist ein zählbares Nomen für einen abgegrenzten Teil eines Textes oder Dokuments. Die Pluralform ist sections. Beispiel: This section needs revision. – „Dieser Abschnitt muss überarbeitet werden.“ flag ist hier ein Verb und bedeutet, etwas deutlich kenntlich zu machen oder auf etwas hinzuweisen. Es ist mit revise durch and verbunden und steht deshalb ebenfalls nach can in der Grundform. In diesem Satz ist flag nicht das Nomen für eine Fahne. Beispiel: Please flag any errors. – „Bitte kennzeichnen Sie alle Fehler.“ uncertain beschreibt die Punkte als nicht sicher oder nicht eindeutig. Es ist ein Adjektiv und steht vor dem Nomen points. Sein gebräuchliches Gegenstück ist certain: certain points bedeutet „sichere oder eindeutige Punkte“, während uncertain points „unsichere Punkte“ bedeutet. points ist hier die Pluralform von point und bezeichnet einzelne Punkte oder Aspekte, die gekennzeichnet werden sollen. Der Singular lautet point, der Plural points. Beispiel: This point is unclear. – „Dieser Punkt ist unklar.“ clearly ist ein Adverb und beschreibt, wie das Kennzeichnen erfolgt: klar bzw. eindeutig. Es gehört inhaltlich zu flag, nicht zu points. Das Adjektiv dazu ist clear; clearly macht daraus eine Angabe zur Art der Handlung. Beispiel: Label the changes clearly. – „Kennzeichne die Änderungen klar.“ Zusammen ergibt sich: Die sprechende Person sagt, dass sie den bezeichneten Abschnitt überarbeiten und darin unsichere Punkte klar kennzeichnen kann. I can setzt den Rahmen der Möglichkeit oder Fähigkeit; danach folgen die beiden gleichrangigen Handlungen revise ... und flag ..., wobei and sie verbindet. Die Übersetzung lautet entsprechend: „Ich kann diesen Abschnitt überarbeiten und unsichere Punkte klar kennzeichnen.“

  7. That would improve credibility without weakening the overall message.

    Das würde die Glaubwürdigkeit erhöhen, ohne die Gesamtaussage zu schwächen.

    That
    das
    would
    würde
    improve
    verbessern
    credibility
    Glaubwürdigkeit
    without
    ohne
    weakening
    schwächen
    overall
    gesamt
    message
    Aussage
    Ausführliche Erklärung

    That steht hier als hinweisendes Pronomen und bezieht sich auf die zuvor genannte Maßnahme bzw. den vorgeschlagenen Bearbeitungsschritt. Es kann auch auf eine Sache oder einen ganzen Sachverhalt verweisen. Beispiel: “That is helpful.” – „Das ist hilfreich.“ would macht die Aussage hypothetisch oder stellt ihre Folge vorsichtig dar: Unter dieser Bedingung würde etwas geschehen. Es ist die Vergangenheitsform von will, wird hier aber nicht einfach als vergangene Zeit verwendet. Beispiel: “That would help.” – „Das würde helfen.“ improve ist die Grundform des Verbs; nach would steht sie ohne to: would improve. Die Formen sind improve – improved – improved; in der dritten Person Singular Präsens steht improves. Beispiel: “Clear evidence improves credibility.” – „Klare Belege erhöhen die Glaubwürdigkeit.“ credibility ist ein nicht zählbares Substantiv für den Eindruck, dass jemand oder etwas glaubwürdig und verlässlich ist. Das verwandte Adjektiv ist credible („glaubwürdig“), aber credibility bezeichnet die Eigenschaft selbst. Beispiel: “The source has credibility.” – „Die Quelle ist glaubwürdig.“ without leitet eine Bedingung des Ausbleibens ein und bedeutet „ohne“. Vor einem Verb steht häufig die -ing-Form: without weakening. Beispiel: “She left without answering.” – „Sie ging, ohne zu antworten.“ weakening ist hier die -ing-Form von weaken und bezeichnet den Vorgang des Schwächens. Das Grundverb ist weaken, nicht weak; weak ist das Adjektiv „schwach“. Nach without beschreibt die Form, was nicht geschehen soll. Beispiel: “They clarified the point without weakening it.” – „Sie stellten den Punkt klar, ohne ihn zu schwächen.“ overall ist ein Adjektiv mit der Bedeutung „gesamt“ oder „insgesamt“. Es bezieht sich hier auf die Botschaft als Ganzes, nicht auf einen einzelnen Teil. Beispiel: “The overall result was positive.” – „Das Gesamtergebnis war positiv.“ message bezeichnet hier die vermittelte Aussage oder Botschaft. Je nach Kontext kann es auch eine konkrete Nachricht sein; in diesem Satz ist die inhaltliche Gesamtaussage gemeint. Beispiel: “The message is clear.” – „Die Botschaft ist klar.“ Zusammengesetzt ergibt That would improve credibility die vorsichtige Aussage „Das würde die Glaubwürdigkeit erhöhen“. without weakening the overall message fügt hinzu, dass dies geschehen könnte, ohne die Gesamtaussage zu schwächen. Der ganze Satz bedeutet daher: „Das würde die Glaubwürdigkeit erhöhen, ohne die Gesamtaussage zu schwächen.“

  8. I'll send you the updated version before it goes to the wider group.

    Ich schicke dir die aktualisierte Version, bevor sie an den größeren Kreis weitergeleitet wird.

    I'll
    ich werde / ich …
    send
    schicken
    you
    dir / dich
    updated
    aktualisiert
    version
    Version
    before
    bevor
    it
    sie / es
    goes
    geht
    wider
    größer / weiter gefasst
    group
    Gruppe / Kreis
    Ausführliche Erklärung

    I'll ist die Kurzform von I will: I bezeichnet den Sprecher, will markiert hier eine zukünftige Handlung. Die Kurzform ist im Gespräch und in vielen normalen schriftlichen Situationen üblich. Beispiel: I'll call you tomorrow. – „Ich rufe dich morgen an.“ send bedeutet hier, etwas an eine andere Person oder Stelle zu schicken. Nach will steht die Grundform: I will send, nicht eine gebeugte Präsensform. Beispiel: I send the file by email. – „Ich schicke die Datei per E-Mail.“ you bezeichnet hier den Empfänger der Handlung, also die angesprochene Person. Nach send steht es als Objekt: send you = „dir schicken“. Die Form you wird im Englischen für Singular und Plural sowie für Subjekt und Objekt verwendet; die genaue Anzahl ist hier nicht ausdrücklich festgelegt. Beispiel: She sent you a message. – „Sie hat dir eine Nachricht geschickt.“ updated beschreibt die Version als eine Version, die aktualisiert wurde oder auf dem neuesten Stand ist. Es ist die Form des Verbs update, die hier als Adjektiv vor version verwendet wird. Beispiel: Please read the updated document. – „Bitte lies das aktualisierte Dokument.“ version bezeichnet hier eine bestimmte Fassung eines Dokuments, Textes oder ähnlichen Inhalts. Das Wort hat die regelmäßige Pluralform versions. Beispiel: This is the final version. – „Das ist die endgültige Version.“ before leitet eine Zeitbeziehung ein: Die Handlung im Hauptsatz geschieht früher als das Ereignis im folgenden Nebensatz. Das Muster ist before + Satz, hier also before it goes .... Beispiel: Check the address before you send the letter. – „Überprüfe die Adresse, bevor du den Brief schickst.“ it ist hier ein unbetontes Pronomen der dritten Person Singular und bezieht sich auf die version; die Übersetzung verwendet deshalb „sie“. Es steht als Subjekt von goes. Das Pronomen richtet sich hier nicht nach dem deutschen Genus, sondern nach der englischen grammatischen Kategorie: version ist im Englischen sächlich, daher it. Beispiel: The package is ready. It goes out today. – „Das Paket ist bereit. Es geht heute raus.“ goes ist die Präsensform der dritten Person Singular von go; die Grundform ist go. Nach it erhält das Verb im einfachen Präsens die Endung -es. Im Ausdruck go to bezeichnet go hier das Weitergehen oder Weitergeleitetwerden an eine Stelle; durch den Kontext ist die Version gemeint, die an den größeren Kreis weitergeleitet wird. Beispiel: The report goes to the manager. – „Der Bericht geht an die Führungskraft.“ wider ist die Vergleichsform von wide und bedeutet hier „größer“ oder „weiter gefasst“. Die Vergleichsreihe lautet wide – wider – widest; wider beschreibt also einen größeren Umfang, nicht eine größere Anzahl von Personen. Beispiel: We need a wider audience. – „Wir brauchen ein größeres Publikum.“ group bezeichnet eine Gruppe oder einen Kreis von Personen. Die regelmäßige Pluralform ist groups. Zusammen mit the wider group meint es hier den größeren Kreis, an den die Version weitergeleitet werden soll. Beispiel: The group received the report. – „Die Gruppe erhielt den Bericht.“ Zusammen ergibt I'll send you the updated version die Aussage „Ich schicke dir die aktualisierte Version“. before it goes to the wider group fügt hinzu, dass dies geschieht, bevor diese Version an den größeren Kreis weitergeleitet wird. Der Zeitnebensatz verwendet nach before das einfache Präsens goes, obwohl das Ereignis aus Sicht des Hauptsatzes in der Zukunft liegt. Insgesamt kündigt der Sprecher an, der angesprochenen Person die aktualisierte Version zuerst zu schicken, bevor sie an den größeren Kreis geht.

Grammatikpunkte

lean too heavily on + noun

The report leaned too heavily on interviews.

Dä riport liind tu hewili on interwjuhs.

Der Bericht stützte sich zu stark auf Interviews.

„Lean on“ bedeutet „sich auf etwas stützen“. „Too heavily“ verstärkt die Aussage und steht zwischen Verb und Präposition.

Englisch Vokabeln

argument Substantiv
argjument Argumentation; Argument
data Substantiv
deita Daten
discuss Verb
diskass besprechen
evidence Substantiv
ewidens Belege; Beweise
interview Substantiv
interwjuh Interview interviews
lean on Phrase
liin on sich stützen auf leaned too heavily on
recommendation Substantiv
rekomendeischən Empfehlung recommendations
report Substantiv
riport Bericht
section Substantiv
sekschn Abschnitt sections
suspect Verb
saspäkt vermuten suspected
unsupported Adjektiv
ansaportid nicht ausreichend belegt
widely Adverb
waidli weit verbreitet; in großem Umfang

Quiz

Rechtschreibung

Tippe auf die Buchstaben, um das Wort zu buchstabieren.

besprechen

Antwort zeigendiscuss

Bericht

Antwort zeigenreport

Abschnitt

Antwort zeigensections

Argumentation; Argument

Antwort zeigenargument