Präsentationsangst durch Struktur bewältigen | Lerne Englisch auf Deutsch

English lesson set in a contemporary everyday setting in the United States: During an academic tutoring session, a student and tutor discuss using notes, rehearsal, and flexible signposts to manage presentation anxiety..

DE → EN / Stufe: B2

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Über diese Lektion

Mit Präsentationsangst durch Struktur bewältigen übst du Gesprächsausdrücke, Aussprache, Wortschatz, Grammatik und Quizfragen auf Englisch.

Dialog

A

I know the material, but presenting makes my thinking scattered.

Ai nou dhə mə-TI-ri-əl, bət pri-SEN-ting meiks mai THING-king SKÄ-tərd. Ich kenne den Stoff, aber beim Präsentieren verliere ich den roten Faden.
B

Anxiety can disrupt the structure of a presentation, even when you are well prepared.

ÄNG-ZAI-ə-ti kən dis-RAPT dhə STRACK-tscher əv ə präzən-TEI-schən, I-vən wen ju ar wel pri-PÄRD. Angst kann die Struktur einer Präsentation stören, selbst wenn du gut vorbereitet bist.
A

I tend to rush through complex transitions.

Ai tend tə RASH thru KOM-pleks trän-SI-schənz. Ich neige dazu, komplexe Übergänge zu schnell zu durchlaufen.
B

Highlighting transitions in your notes may help.

HAI-lai-ting trän-SI-schənz in jor NOUTS mei help. Es könnte helfen, die Übergänge in deinen Notizen hervorzuheben.
A

I could also rehearse only the difficult sections.

Ai kəd OL-so ri-HÖRS OUN-li dhə DI-fi-kəlt SEK-schənz. Ich könnte auch nur die schwierigen Abschnitte proben.
B

That is efficient, since not every part needs equal practice.

Dhät is i-FI-schənt, sins not EV-ri paart niids II-kwəl PRÄK-tis. Das ist effizient, weil nicht jeder Teil gleich viel Übung braucht.
A

I want to sound prepared without seeming memorized.

Ai want tə saund pri-PÄRD wi-DAUT SI-ming MEM-ə-raizd. Ich möchte vorbereitet klingen, ohne auswendig gelernt zu wirken.
B

Aim for flexible signposts rather than fixed sentences.

EIM fər FLEK-sə-bəl SAIN-pousts RÄ-dhər dhän fikst SEN-tən-siz. Verwende lieber flexible Überleitungssignale als festgelegte Sätze.

Satzerklärungen

  1. I know the material, but presenting makes my thinking scattered.

    Ich kenne den Stoff, aber beim Präsentieren verliere ich den roten Faden.

    know
    kennen; wissen
    material
    Stoff; Lernmaterial
    presenting
    Präsentieren; Vortragen
    makes
    macht; bewirkt
    thinking
    Denken; Gedankengang
    scattered
    zerstreut; ungeordnet
    Ausführliche Erklärung

    know bedeutet hier, dass die sprechende Person den Stoff beherrscht bzw. mit ihm vertraut ist. Das Grundwort ist know; wichtige Formen sind know – knew – known. Bei Personen oder vertrauten Dingen entspricht es oft dem deutschen kennen, bei Tatsachen oder Informationen eher wissen: I know the answer. – „Ich weiß die Antwort.“ material ist hier ein nicht zählbares Substantiv für Lern- oder Prüfungsstoff. Es kann je nach Zusammenhang auch „Material“ im engeren Sinn bedeuten. Ein passendes Beispiel: The material is difficult. – „Der Stoff ist schwierig.“ presenting bezeichnet hier die Tätigkeit des Präsentierens oder Vortragens. Die Form gehört zum Verb present; die Endung -ing macht daraus hier eine Tätigkeit, die als Satzglied verwendet wird. Vergleich: Presenting takes practice. – „Präsentieren braucht Übung.“ makes ist die dritte Person Singular im Präsens von make. In diesem Muster bedeutet make + Objekt + Adjektiv, dass etwas das Objekt in einen bestimmten Zustand versetzt oder diesen Zustand hervorruft: Noise makes me nervous. – „Lärm macht mich nervös.“ Das -s gehört zu make, weil das Subjekt hier presenting ist, also eine einzelne Tätigkeit. thinking bezeichnet hier den eigenen Gedankengang beziehungsweise die Fähigkeit, Gedanken geordnet zu halten. Das zugrunde liegende Verb ist think; thinking kann je nach Satz entweder eine Tätigkeit oder, wie hier, den Bereich des Denkens beziehungsweise die Gedankenführung bezeichnen. Das Possessivwort my zeigt, dass dieses Denken der sprechenden Person zugeordnet wird. scattered ist das Adjektiv „zerstreut“ oder „ungeordnet“. Es steht nach makes und beschreibt den Zustand von my thinking; make verbindet also die Tätigkeit des Präsentierens mit der Wirkung auf den Gedankengang. Das Adjektiv gehört zum Grundwort scatter und beschreibt hier keinen räumlich zerstreuten Gegenstand, sondern einen nicht gut gebündelten Gedankengang. Beispiel: My thoughts are scattered today. – „Meine Gedanken sind heute ungeordnet.“ Zusammengenommen bildet I know the material die Aussage, dass die sprechende Person den Stoff kennt oder beherrscht. but stellt danach einen Gegensatz her. presenting makes my thinking scattered sagt, dass das Präsentieren den eigenen Gedankengang ungeordnet werden lässt. Die feste Gesamtbedeutung lautet daher: „Ich kenne den Stoff, aber beim Präsentieren verliere ich den roten Faden.“

  2. Anxiety can disrupt the structure of a presentation, even when you are well prepared.

    Angst kann die Struktur einer Präsentation stören, selbst wenn du gut vorbereitet bist.

    Anxiety
    Angst
    disrupt
    stören
    structure
    Struktur
    presentation
    Präsentation
    even when
    selbst wenn
    well prepared
    gut vorbereitet
    Ausführliche Erklärung

    Anxiety bezeichnet hier Angst oder starke Nervosität als allgemeines Gefühl. Das Wort ist meist nicht zählbar, wenn man über diesen Zustand spricht. Beispiel: “Anxiety affects my concentration.” – „Angst beeinträchtigt meine Konzentration.“ can disrupt: can zeigt hier eine mögliche Wirkung; danach steht das Verb in der Grundform disrupt, nicht disrupts. disrupt bedeutet, einen Ablauf, eine Ordnung oder Funktion zu stören. Beispiel: “Noise can disrupt a meeting.” – „Lärm kann eine Besprechung stören.“ the structure: structure ist die innere Ordnung oder der Aufbau von etwas. Das bestimmte Begleitwort the zeigt, dass der gemeinte Aufbau durch den Zusammenhang bestimmt ist; es behauptet keine bestimmte Anzahl. Beispiel: “The structure of the report is clear.” – „Die Struktur des Berichts ist klar.“ of a presentation: presentation bezeichnet hier eine Präsentation als Vortrag oder dargestellten Inhalt. of verbindet den Aufbau mit dem, wozu er gehört: „die Struktur einer Präsentation“. Das unbestimmte a führt eine nicht näher bestimmte Präsentation ein; es ist hier keine zusätzliche Mengenangabe. Beispiel: “She gave a presentation.” – „Sie hielt eine Präsentation.“ even when: Diese Verbindung leitet eine Bedingung oder einen Zeitpunkt ein, bei dem die Aussage trotz dieser Umstände gilt. even verstärkt den Gegensatz: Die Vorbereitung verhindert die mögliche Störung nicht unbedingt. Beispiel: “I make mistakes even when I am careful.” – „Ich mache Fehler, selbst wenn ich vorsichtig bin.“ you are well prepared: you ist hier die Anredeform für die einzelne angesprochene Person; die feste deutsche Übersetzung „du“ bestätigt diese Lesart. are ist die Form von be für you, und prepared ist hier ein Adjektiv beziehungsweise ein Partizip in der Verbindung be prepared („vorbereitet sein“). well verstärkt prepared und bedeutet hier „gut“. Beispiel: “You are well prepared for the exam.” – „Du bist gut auf die Prüfung vorbereitet.“ Zusammengesetzt bedeutet der Satz: „Angst kann die Struktur einer Präsentation stören, selbst wenn du gut vorbereitet bist.“ Der Hauptsatz beschreibt die mögliche Wirkung von Angst. Der mit even when eingeleitete Nebensatz nennt die Bedingung, unter der diese Wirkung trotzdem möglich bleibt. Im gegebenen Zusammenhang passt das zu Schwierigkeiten beim Präsentieren, ohne zu behaupten, dass die Präsentation tatsächlich immer gestört wird.

  3. I tend to rush through complex transitions.

    Ich neige dazu, komplexe Übergänge zu schnell zu durchlaufen.

    tend to
    dazu neigen, etwas zu tun
    rush through
    etwas hastig durchgehen
    complex
    komplex
    transitions
    Übergänge
    Ausführliche Erklärung

    tend to beschreibt hier eine wiederkehrende Neigung: Die sprechende Person macht etwas typischerweise so, nicht unbedingt jedes einzelne Mal. Das Muster tend to + Verbgrundform ist wiederverwendbar: I tend to worry. – „Ich neige dazu, mir Sorgen zu machen.“ tend steht hier im Präsens; bei he/she/it lautet die Form tends to. rush through bedeutet hier, etwas hastig und mit zu wenig Ruhe oder Aufmerksamkeit durchzugehen. rush ist die Grundform; in der festen Verbindung rush through + Objekt bezeichnet through den Verlauf durch den gesamten Inhalt oder Vorgang. Beispiel: She rushed through the instructions. – „Sie ging die Anweisungen hastig durch.“ Das ist etwas anderes als take your time – „sich Zeit lassen“. complex beschreibt die Übergänge als nicht einfach oder aus mehreren miteinander verbundenen Teilen bestehend. Das Adjektiv bleibt im Englischen unabhängig von Zahl und grammatischem Geschlecht unverändert. Für Vergleiche gilt: complex, more complex, the most complex – „komplex“, „komplexer“, „am komplexesten/der komplexeste“. Beispiel: This is a more complex problem. – „Das ist ein komplexeres Problem.“ transitions bezeichnet hier Übergänge zwischen Teilen einer Präsentation oder eines vergleichbaren Ablaufs. Die Singularform ist transition, die Pluralform transitions; die Endung -s markiert hier die Mehrzahl. Beispiel: The transition between these sections is smooth. – „Der Übergang zwischen diesen Abschnitten ist fließend.“ Zusammen ergibt sich: I tend to stellt die typische Neigung der sprechenden Person dar, rush through bezeichnet das hastige Durchgehen, und complex transitions nennt die Übergänge als Objekt. Die vollständige Bedeutung lautet daher: „Ich neige dazu, komplexe Übergänge zu schnell durchzulaufen.“

  4. Highlighting transitions in your notes may help.

    Es könnte helfen, die Übergänge in deinen Notizen hervorzuheben.

    Highlighting
    Hervorheben
    transitions
    Übergänge
    notes
    Notizen
    may
    könnte; möglicherweise
    help
    helfen
    Ausführliche Erklärung

    Highlighting ist hier die -ing-Form von highlight und steht am Anfang als Tätigkeit: „hervorheben“. Zusammen mit dem folgenden Objekt bildet sie die einleitende -ing-Konstruktion Highlighting transitions in your notes („Übergänge in deinen Notizen hervorzuheben“). Solche Konstruktionen können eine Tätigkeit allgemein als Thema oder mögliche Maßnahme darstellen, ohne ein eigenes ausgedrücktes Subjekt zu haben. Beispiel: Reading slowly may help. – „Langsames Lesen könnte helfen.“ transitions ist der Plural von transition und bezeichnet hier Übergänge. Der Plural passt dazu, dass von Übergängen allgemein die Rede ist, nicht von einem einzelnen Übergang. Beispiel: The transitions are clear. – „Die Übergänge sind klar.“ your notes bedeutet „deine Notizen“. your kennzeichnet den Bezug zur angesprochenen Person; die Form bleibt bei Singular und Plural des Besitzers gleich. notes ist der Plural von note; a note bedeutet „eine Notiz“, notes „Notizen“. Beispiel: Your notes are useful. – „Deine Notizen sind nützlich.“ may drückt hier eine vorsichtig dargestellte Möglichkeit aus: Etwas könnte helfen, aber der Satz stellt den Erfolg nicht als sicher dar. Es bezieht sich auf die gesamte einleitende Tätigkeit und steht vor dem Verb in der Grundform. Zum Vergleich: may help = „könnte helfen“, während will help eine deutlich sicherere Erwartung ausdrückt. Beispiel: This may help. – „Das könnte helfen.“ help bedeutet hier „helfen“ und steht nach dem Modalverb may in der Grundform. Nach may verwendet man also nicht helps und nicht to help: may help. Ohne Modalverb kann die Form sich ändern, etwa It helps („Es hilft“) oder It helped („Es half / hat geholfen“). Insgesamt stellt Highlighting transitions in your notes das Hervorheben der Übergänge in den Notizen als mögliche hilfreiche Maßnahme dar. may help macht daraus die vorsichtige Aussage: „Das Hervorheben der Übergänge in deinen Notizen könnte helfen.“

  5. I could also rehearse only the difficult sections.

    Ich könnte auch nur die schwierigen Abschnitte proben.

    I could
    ich könnte
    also
    auch
    rehearse
    proben
    only
    nur
    difficult
    schwierig
    sections
    Abschnitte
    Ausführliche Erklärung

    I could bedeutet hier „ich könnte“ und drückt eine mögliche Option aus, nicht notwendig eine Fähigkeit in der Vergangenheit. Nach could steht das Verb in der Grundform: I could rehearse = „Ich könnte proben“. Für eine Möglichkeit in der Gegenwart oder Zukunft kann auch I might ... stehen, während I was able to ... eher eine tatsächlich vorhandene Fähigkeit oder ein erfolgreiches Ergebnis bezeichnet. also bedeutet „auch“ und fügt diese Möglichkeit zu einer anderen hinzu. Beispiel: I could also listen again. – „Ich könnte auch noch einmal zuhören.“ Die Stellung direkt nach dem Subjekt und vor dem Modalverb ist möglich; I could also ... ist eine gut wiederverwendbare Struktur. rehearse bedeutet hier „proben“, besonders das wiederholte Üben eines Vortrags, einer Aufführung oder einzelner Teile davon. Das Verb bleibt nach could unverändert: could rehearse, nicht could rehearses oder could rehearsed. Beispiel: They rehearse the presentation. – „Sie proben die Präsentation.“ only bedeutet „nur“ und schränkt hier die anschließend genannte Auswahl ein: Es sollen ausschließlich die schwierigen Abschnitte geprobt werden. Seine genaue Reichweite ergibt sich aus der Stellung vor the difficult sections. Beispiel: I will practice only this part. – „Ich werde nur diesen Teil üben.“ difficult bedeutet „schwierig“ oder „anspruchsvoll“ und beschreibt hier die Abschnitte. Als Adjektiv steht es vor dem Substantiv: difficult sections. Die Grundform ist difficult; eine mögliche Vergleichsreihe lautet difficult – more difficult – most difficult („schwierig – schwieriger – am schwierigsten“). Beispiel: This exercise is more difficult. – „Diese Übung ist schwieriger.“ sections bedeutet „Abschnitte“ oder „Teile“ und ist die Pluralform von section („Abschnitt“). Der Plural wird hier durch -s gebildet. section kann je nach Zusammenhang einen Teil eines Textes, einer Präsentation oder einer anderen gegliederten Einheit bezeichnen. Beispiel: The final section is short. – „Der letzte Abschnitt ist kurz.“ Zusammen ergeben die Teile: I could also („Ich könnte auch“) + rehearse („proben“) + only („nur“) + the difficult sections („die schwierigen Abschnitte“). Die vollständige Bedeutung lautet daher: „Ich könnte auch nur die schwierigen Abschnitte proben.“ Die Äußerung stellt dies als mögliche Vorgehensweise dar und sagt nicht, dass diese Abschnitte tatsächlich bereits geprobt wurden.

  6. That is efficient, since not every part needs equal practice.

    Das ist effizient, weil nicht jeder Teil gleich viel Übung braucht.

    That
    Das
    efficient
    effizient
    since
    weil / da
    not every
    nicht jeder
    part
    Teil
    needs
    braucht
    equal
    gleich
    practice
    Übung
    Ausführliche Erklärung

    That bedeutet hier „das“ und verweist auf den zuvor genannten Gedanken oder die beschriebene Vorgehensweise. Als Demonstrativpronomen steht es selbstständig; es ist nicht einfach der bestimmte Artikel vor einem Nomen. Beispiel: That is useful. – „Das ist nützlich.“ efficient beschreibt hier, dass etwas mit angemessenem Aufwand wirksam oder zeitsparend ist. Das Wort kann sowohl vor einem Nomen als auch nach be stehen: an efficient method – „eine effiziente Methode“; The method is efficient. – „Die Methode ist effizient.“ since leitet hier den Grund ein und entspricht „weil“ oder „da“. In diesem Satz gibt es den Grund dafür an, warum die Vorgehensweise effizient ist. Beispiel: I left early since the trip was long. – „Ich bin früh losgegangen, weil die Reise lang war.“ not every schränkt die Aussage auf weniger als alle einzelnen Fälle ein: „nicht jeder“. Every betrachtet die Mitglieder einzeln und steht mit einem Singularnomen, hier part statt parts. Not every part needs practice. bedeutet „Nicht jeder Teil braucht Übung“; das sagt nicht, dass kein Teil Übung braucht. part bedeutet hier „Teil“, also eine einzelne Einheit innerhalb eines größeren Ganzen. Der Plural ist parts: one part, two parts – „ein Teil“, „zwei Teile“. needs ist die dritte Person Singular von need im Präsens: need → needs. Die Form richtet sich hier nach dem Singularausdruck every part, nicht nach einer möglicherweise größeren Gesamtmenge von Teilen. Bei I, you, we und they steht need: They need more time. – „Sie brauchen mehr Zeit.“ equal bedeutet hier „gleich“ im Sinn von gleich bemessen. Es beschreibt practice in der Verbindung equal practice, also Übung in gleichem Maß; in der festen Übersetzung dieses Satzes entspricht das „gleich viel Übung“. Das Adjektiv equal ist nicht die Form equally: equal time – „gleich viel Zeit“ beziehungsweise „gleich lange Zeit“ je nach Kontext. practice ist hier das Nomen „Übung“, genauer das wiederholte Trainieren einer Fähigkeit. Im Englischen ist es in dieser Bedeutung gewöhnlich nicht zählbar: more practice bedeutet „mehr Übung“, nicht normalerweise „mehr Übungen“. Das Verb practice bedeutet dagegen „üben“: I practice every day. – „Ich übe jeden Tag.“ Zusammen ergibt That is efficient die Aussage „Das ist effizient“. Der mit since eingeleitete Grund lautet not every part needs equal practice: Nicht jeder Teil braucht gleich viel Übung. Die vollständige Bedeutung ist daher: „Das ist effizient, weil nicht jeder Teil gleich viel Übung braucht.“

  7. I want to sound prepared without seeming memorized.

    Ich möchte vorbereitet klingen, ohne auswendig gelernt zu wirken.

    want
    möchten; wollen
    sound
    klingen
    prepared
    vorbereitet
    without
    ohne
    seeming
    wirken
    memorized
    auswendig gelernt
    Ausführliche Erklärung

    want steht hier in want to + Verb: Es bezeichnet einen Wunsch oder ein Ziel, gefolgt von to sound. Die Form want ist die Grundform im Präsens; bei he/she/it lautet sie wants. Beispiel: They want to improve. – „Sie möchten sich verbessern.“ sound bedeutet hier nicht „ein Geräusch machen“, sondern „einen bestimmten Eindruck machen“, besonders durch die Stimme oder die Äußerung. Nach Verben wie sound, seem und look kann ein Adjektiv stehen: sound prepared – „vorbereitet klingen“. Beispiel: You sound confident. – „Du klingst selbstsicher.“ prepared ist das Adjektiv „vorbereitet“. Es gehört zu prepare, „vorbereiten“, und bezeichnet hier den Eindruck, den die sprechende Person vermitteln möchte. Die Endung -ed macht diese Form nicht zu einer Zeitform von sound; prepared beschreibt den Zustand oder Eindruck. Beispiel: We are prepared for the meeting. – „Wir sind auf das Treffen vorbereitet.“ without leitet hier eine Ergänzung mit einer -ing-Form ein. Das Muster without + Verb-ing bedeutet „ohne etwas zu tun“ oder „ohne dabei ... zu wirken“. Das Subjekt der Ergänzung wird in diesem Satz aus dem Zusammenhang als dieselbe Person wie bei I want verstanden. Beispiel: She left without saying goodbye. – „Sie ging, ohne sich zu verabschieden.“ seeming ist die -ing-Form von seem, „scheinen“ oder „wirken“. Nach without beschreibt sie die Handlung beziehungsweise den Eindruck, der vermieden werden soll. seem kann wie sound mit einem Adjektiv verbunden werden: seem tired – „müde wirken“. Beispiel: He answered without seeming nervous. – „Er antwortete, ohne nervös zu wirken.“ memorized bedeutet hier „auswendig gelernt“ und beschreibt, wie etwas wirkt oder klingt. Die Form kommt von memorize, „auswendig lernen“, und ist hier ein Partizip als Adjektiv; sie bedeutet nicht, dass im Satz eine eigene vergangene Handlung berichtet wird. seem memorized heißt daher „auswendig gelernt wirken“. Beispiel: The speech sounded memorized. – „Die Rede klang auswendig gelernt.“ Zusammen ergibt I want to sound prepared den Wunsch, vorbereitet zu klingen oder diesen Eindruck zu vermitteln. without seeming memorized ergänzt, dass dieser Eindruck entstehen soll, ohne dass die Äußerung auswendig gelernt wirkt. Die gesamte Aussage lautet daher: „Ich möchte vorbereitet klingen, ohne auswendig gelernt zu wirken.“

  8. Aim for flexible signposts rather than fixed sentences.

    Verwende lieber flexible Überleitungssignale als festgelegte Sätze.

    Aim for
    zielen auf; anstreben
    flexible
    flexibel
    signposts
    Hinweise; Orientierungssignale
    rather than
    statt; eher als
    fixed
    festgelegt; fixiert
    sentences
    Sätze
    Ausführliche Erklärung

    Aim for ist hier eine direkte Aufforderung: Strebe etwas an. Das Verb aim steht in der Grundform, weil englische Aufforderungen normalerweise ohne ausdrücklich genanntes Subjekt gebildet werden. Das Muster Aim for + Nomen ist wiederverwendbar, zum Beispiel: “Aim for clarity.” – „Strebe Klarheit an.“ Mit aim to + Verb wird dagegen ein Ziel als Handlung ausgedrückt: “Aim to finish early.” – „Versuche, früh fertig zu werden.“ flexible beschreibt hier etwas, das an verschiedene Situationen angepasst werden kann. Das Adjektiv bleibt in dieser Form; es zeigt im Englischen weder Zahl noch grammatisches Geschlecht an. Ein nützlicher Gegensatz ist fixed: flexible plans sind anpassbare Pläne, fixed plans festgelegte Pläne. signposts ist der Plural von signpost. In diesem Satz sind damit Orientierungssignale oder sprachliche Hinweise gemeint, die den Aufbau oder die Richtung einer Aussage erkennen lassen. Der Singular bezeichnet ein einzelnes Signal, der Plural mehrere: one signpost, aber several signposts. Das Wort kann auch wörtlich einen Wegweiser bezeichnen; hier ist die übertragene Bedeutung gemeint. rather than stellt zwei Möglichkeiten gegenüber und bedeutet hier „statt“ oder „eher als“. Das Muster A rather than B lenkt die Wahl auf A und nicht auf B: “Use examples rather than definitions.” – „Verwende Beispiele statt Definitionen.“ Die Konstruktion verbindet in diesem Satz flexible signposts mit fixed sentences. fixed ist das Adjektiv zu fixed sentences und bedeutet hier „festgelegt“ oder „nicht veränderbar“. Es steht nicht für eine grammatische Form des Nomens, sondern beschreibt dessen Art. Der Gegensatz flexible zeigt die konkrete Auswahl: Die empfohlenen Signale sollen anpassbar sein, die nicht bevorzugten Sätze sind als vorgegebene Formulierungen gedacht. sentences ist der Plural von sentence, also „Sätze“. Der Plural wird durch die Endung -s gebildet: one sentence, two sentences. Das Nomen bezeichnet hier vollständige oder fest formulierte sprachliche Einheiten, nicht bloß einzelne Wörter. Zusammen ergibt der Satz: Aim for flexible signposts rather than fixed sentences. – „Verwende lieber flexible Überleitungssignale als festgelegte Sätze.“ Die Aufforderung empfiehlt also anpassbare sprachliche Orientierungshilfen anstelle von vollständig auswendig festgelegten Formulierungen.

Grammatikpunkte

tend to + verb

We tend to rush through complex sections.

Wi TEND tə RASH thru KOM-pleks SEK-schənz.

Wir neigen dazu, komplexe Abschnitte hastig durchzugehen.

Nach „tend to“ folgt der Infinitiv mit „to“. Die Wendung beschreibt eine typische oder wiederholte Neigung.

rather than + -ing

Rather than rushing through the material, aim for equal sections.

RÄ-dhər dhän RASH-ing thru dhə mə-TI-ri-əl, EIM fər II-kwəl SEK-schənz.

Gehe das Material lieber nicht hastig durch, sondern strebe gleich große Abschnitte an.

Nach „rather than“ kann die -ing-Form stehen, wenn zwei Handlungen miteinander verglichen werden.

Englisch Vokabeln

anxiety Substantiv
ÄNG-ZAI-ə-ti Angst; Nervosität

Anxiety can disrupt the structure

complex Adjektiv
KOM-pleks komplex; schwierig

complex transitions

disrupt Verb
dis-RAPT stören; beeinträchtigen

Anxiety can disrupt the structure

material Substantiv
mə-TI-ri-əl Stoff; Material

I know the material.

prepared Adjektiv
pri-PÄRD vorbereitet

you are well prepared

present Verb
pri-SENT präsentieren; vortragen presenting

presenting makes my thinking scattered

presentation Substantiv
präzən-TEI-schən Präsentation; Vortrag

the structure of a presentation

rush through Phrase
RASH thru etwas hastig durchgehen

rush through complex transitions

scattered Adjektiv
SKÄ-tərd zerstreut; ungeordnet

my thinking scattered

structure Substantiv
STRACK-tscher Struktur; Aufbau

the structure of a presentation

tend to Phrase
TEND tə dazu neigen, etwas zu tun

I tend to rush through complex transitions

thinking Substantiv
THING-king Denken; Gedanken

my thinking

Quiz

Rechtschreibung

Tippe auf die Buchstaben, um das Wort zu buchstabieren.

Struktur; Aufbau

Antwort zeigenstructure

Präsentation; Vortrag

Antwort zeigenpresentation

Denken; Gedanken

Antwort zeigenthinking

Stoff; Material

Antwort zeigenmaterial