Grenzen für Nachrichten außerhalb der Arbeitszeit | Lerne Englisch auf Deutsch

English lesson set in a contemporary everyday setting in the United States: In a remote work discussion, two adults clarify that after-hours messages need urgency labels so focused time is protected..

DE → EN / Stufe: B2

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Über diese Lektion

Mit Grenzen für Nachrichten außerhalb der Arbeitszeit übst du Gesprächsausdrücke, Aussprache, Wortschatz, Grammatik und Quizfragen auf Englisch.

Dialog

A

I noticed several messages coming in after my working hours.

Ai nou-tist sew-rəl mess-idsch-is kamming in äf-ter mai wör-king auerz. Mir ist aufgefallen, dass nach meiner Arbeitszeit mehrere Nachrichten eingegangen sind.
B

I sent them then, but I did not expect an immediate reply.

Ai sent säm ssen, bät ai did nt iks-pekt en imii-djət riplai. Ich habe sie zu dieser Zeit geschickt, aber ich habe keine sofortige Antwort erwartet.
A

That was not clear from the wording of the messages.

Sset wos not kliər from sə wör-ding of sə mess-idsch-is. Das war aus der Formulierung der Nachrichten nicht eindeutig.
B

I should have marked them as non-urgent.

Ai schud əw markt säm es non-ör-dschənt. Ich hätte sie als nicht dringend kennzeichnen sollen.
A

Clear urgency labels would help me protect time for focused work.

Kliər ör-dschən-si läbəlz wud help mi prə-tekt taim for fou-kəst wörk. Klare Dringlichkeitskennzeichnungen würden mir helfen, Zeit für konzentriertes Arbeiten zu schützen.
B

I can add subject tags for action items, background information, and anything that can wait.

Ai kən äd səb-dšekt tägz for äk-schən ai-təmz, bäck-graund infər-mei-schən, änd e-ni-ssing ssät kən weit. Ich kann Betreff-Tags für Aufgaben, Hintergrundinformationen und alles, was warten kann, hinzufügen.
A

That would lower the pressure without slowing collaboration.

Sset wud louər sə preschər wiss-aut slou-ing kəlä-bə-rei-schən. Das würde den Druck verringern, ohne die Zusammenarbeit zu verlangsamen.
B

I will make that my default from now on.

Ai wil meik ssät mai di-folt from nau on. Ich werde das ab jetzt standardmäßig so machen.

Satzerklärungen

  1. I noticed several messages coming in after my working hours.

    Mir ist aufgefallen, dass nach meiner Arbeitszeit mehrere Nachrichten eingegangen sind.

    noticed
    bemerkt
    several
    mehrere
    messages
    Nachrichten
    coming in
    eingehen
    after
    nach
    working hours
    Arbeitszeit
    Ausführliche Erklärung

    noticed ist die Vergangenheitsform von notice („bemerken, wahrnehmen“). Hier bezeichnet die Form eine abgeschlossene Wahrnehmung in der Vergangenheit: I noticed ... = „Mir ist aufgefallen ...“. Auch im Präsens ist notice möglich: I notice a change. = „Ich bemerke eine Veränderung.“ several bezeichnet eine unbestimmte Mehrzahl, ohne eine genaue Anzahl zu nennen. Es steht hier vor dem Pluralnomen messages und bedeutet „mehrere“; eine exakt festgelegte Zahl wird dadurch nicht angegeben. messages ist der Plural von message („Nachricht“). Der Plural zeigt hier, dass mehr als eine Nachricht gemeint ist. Zum Vergleich: one message = „eine Nachricht“, several messages = „mehrere Nachrichten“. coming in gehört zu come in und bedeutet hier „eingehen“ oder „ankommen“. coming ist die -ing-Form von come; zusammen mit in beschreibt die Wortgruppe die Nachrichten als eingehend. Ein wiederverwendbares Beispiel ist I saw emails coming in. = „Ich sah, wie E-Mails eingingen.“ Die Form legt hier keinen zusätzlichen genauen Zeitpunkt außerhalb des beschriebenen Vorgangs fest. after ordnet zwei Zeitabschnitte zeitlich: Der danach genannte Abschnitt liegt später. Hier leitet after den Abschnitt my working hours ein. Ein einfaches Beispiel ist Call me after work. = „Ruf mich nach der Arbeit an.“ working hours bezeichnet die Arbeitszeit beziehungsweise die Arbeitsstunden. hours ist der Plural von hour („Stunde“); working beschreibt hier, wofür diese Stunden stehen, und ist nicht der Träger der Vergangenheitsform. In my working hours zeigt my, dass die Arbeitszeit der sprechenden Person gemeint ist. Zusammengesetzt bedeutet I noticed, dass der sprechenden Person etwas aufgefallen ist: several messages — mehrere Nachrichten — waren coming in, also gingen ein, und zwar after my working hours, nach ihrer Arbeitszeit. Die gesamte Aussage lautet: „Mir ist aufgefallen, dass nach meiner Arbeitszeit mehrere Nachrichten eingegangen sind.“

  2. I sent them then, but I did not expect an immediate reply.

    Ich habe sie zu dieser Zeit geschickt, aber ich habe keine sofortige Antwort erwartet.

    sent
    schickte; sandte
    them
    sie als Objekt
    then
    zu dieser Zeit
    did not
    verneinte Vergangenheit
    expect
    erwarten
    immediate
    sofortig; unmittelbar
    reply
    Antwort
    Ausführliche Erklärung

    sent bedeutet hier „schickte“ oder „sandte“. Die Grundform ist send; die Vergangenheitsform und das Partizip Perfekt lauten beide sent: send – sent – sent. Beispiel: She sent an email. – „Sie schickte eine E-Mail.“ them ist die Objektform des Pronomens. Sie kann sich auf eine oder mehrere Personen oder Sachen beziehen; die konkrete Referenz und die Anzahl werden hier nicht durch die Form selbst festgelegt. In dieser Äußerung wird es als „sie“ wiedergegeben. Als Objekt steht them, nicht they. then bezeichnet hier einen früheren Zeitpunkt, also „zu dieser Zeit“ oder „damals“. Es kann außerdem eine Reihenfolge ausdrücken: First read it, then send it. – „Lies es zuerst, dann schicke es.“ did not verneint zusammen mit dem folgenden Verb eine Handlung in der einfachen Vergangenheit. Nach did not steht die Grundform: did not expect, nicht did not expected. Die Kurzform ist didn't; did trägt die Vergangenheitsmarkierung, während expect in der Grundform bleibt. expect bedeutet hier „erwarten“, also annehmen, dass etwas geschehen wird. In did not expect wird diese Erwartung für die Vergangenheit verneint. Beispiel: I expect a reply tomorrow. – „Ich erwarte morgen eine Antwort.“ immediate ist ein Adjektiv und beschreibt hier reply; es bedeutet „sofortig“ oder „unmittelbar“. Die gebräuchliche Steigerung wird mit more und most gebildet: immediate – more immediate – most immediate. Beispiel: We need an immediate answer. – „Wir brauchen eine sofortige Antwort.“ reply ist hier ein Nomen und bedeutet „Antwort“, besonders als Antwort auf eine Nachricht oder Mitteilung. Als Verb kann reply auch „antworten“ bedeuten; in an immediate reply ist es jedoch ein Nomen. Das vorangestellte an führt eine nicht näher bestimmte Antwort ein, ohne allein eine bestimmte Anzahl von Antworten für den weiteren Kontext festzulegen. Zusammen ergeben die Teile: I sent them then bedeutet „Ich schickte sie zu dieser Zeit“. but verbindet dies mit einem Gegensatz. I did not expect an immediate reply bedeutet „Ich erwartete keine sofortige Antwort“. Die gesamte Äußerung lautet daher: „Ich habe sie zu dieser Zeit geschickt, aber ich habe keine sofortige Antwort erwartet.“

  3. That was not clear from the wording of the messages.

    Das war aus der Formulierung der Nachrichten nicht eindeutig.

    That
    das
    clear
    eindeutig; verständlich
    from
    aus
    wording
    Formulierung
    messages
    Nachrichten
    Ausführliche Erklärung

    That steht hier als Demonstrativpronomen im Subjekt und wird in der festen Übersetzung mit „das“ wiedergegeben. Es verweist auf den zuvor genannten Sachverhalt, ohne dass hier ein bestimmtes einzelnes Substantiv als Referent festgelegt werden muss. Als Demonstrativ kann that auch auf etwas Nicht-Nahes oder bereits Besprochenes zeigen; die Gegenüberstellung dazu ist this für etwas Näheres oder gerade Hervorgehobenes. clear bedeutet hier „eindeutig“ beziehungsweise „verständlich“, nicht „durchsichtig“. Zusammen mit was bezeichnet es einen vergangenen Zustand; was ist die Vergangenheitsform von be bei einem singulären Subjekt. Die Verneinung mit not macht daraus was not clear, also „war nicht eindeutig“. Beispiel: The instructions were clear. – „Die Anweisungen waren eindeutig.“ from leitet hier die Quelle der Einschätzung ein: Aus welchem sprachlichen Material ließ sich die fehlende Eindeutigkeit nicht erkennen? In diesem Muster kann from mit einer Quelle verbunden werden, zum Beispiel from the description – „aus der Beschreibung“. wording ist ein Substantiv und bezeichnet die konkrete Wortwahl oder Formulierung eines Textes. Es ist ein eigenständiges Substantiv; das verwandte Verb ist to word, „formulieren beziehungsweise in Worte fassen“. Im Unterschied zu words hebt wording eher die Art der Formulierung als die einzelnen Wörter hervor. messages ist der Plural von message, also „Nachrichten“. Der Plural zeigt, dass mehrere Nachrichten gemeint sind. Beispiel: I read the messages. – „Ich habe die Nachrichten gelesen.“ Zusammengesetzt bedeutet der Satz: Die Formulierung der Nachrichten lieferte keine eindeutige Grundlage dafür, den gemeinten Sachverhalt klar zu erkennen. Das Muster That was not clear from ... lässt sich wiederverwenden, etwa: That was not clear from the instructions. – „Das war aus den Anweisungen nicht eindeutig.“

  4. I should have marked them as non-urgent.

    Ich hätte sie als nicht dringend kennzeichnen sollen.

    I should have
    ich hätte ... sollen
    marked
    gekennzeichnet
    them
    sie
    non-urgent
    nicht dringend
    Ausführliche Erklärung

    I should have verbindet should mit have und dem Partizip: should have + Partizip bezeichnet eine Handlung, die in der Vergangenheit als richtig oder erwartet beurteilt wird, aber nicht oder nicht richtig ausgeführt wurde. Hier geht es um die rückblickende Pflicht bzw. Empfehlung, etwas zu kennzeichnen; die Form allein behauptet nicht ausdrücklich ein Gefühl des Bedauerns. Zum Vergleich: I should mark it = „Ich sollte es kennzeichnen“ (Gegenwart oder Zukunft), I should have marked it = „Ich hätte es kennzeichnen sollen“ (Vergangenheit). marked ist hier das Partizip von mark, „kennzeichnen“ oder „markieren“. Nach have steht in dieser Konstruktion das Partizip, nicht die einfache Vergangenheitsform als selbstständiges Prädikat. Das Muster mark something as ... bedeutet, etwas ausdrücklich einer Kategorie oder Eigenschaft zuzuordnen. Beispiel: We marked the file as private. – „Wir kennzeichneten die Datei als privat.“ them ist ein Objektpronomen im Plural und steht für die bereits gemeinten Dinge oder Personen; die vorliegenden Sätze legen keine eindeutig benannte konkrete Referenz fest. Als Objekt steht es nach dem Verb: mark them = „sie kennzeichnen“. Im Singular unterscheiden sich die Formen: mark it für eine einzelne Sache oder eine einzelne nicht näher bezeichnete Entität, mark them für mehrere. non-urgent ist ein zusammengesetztes Adjektiv mit Bindestrich und bedeutet „nicht dringend“. urgent bedeutet „dringend“; das Präfix non- verneint diese Eigenschaft. In as non-urgent beschreibt das Adjektiv die Kategorie, unter der die genannten Objekte eingeordnet werden. Beispiel: She marked the request as non-urgent. – „Sie kennzeichnete die Anfrage als nicht dringend.“ Zusammen ergibt I should have marked them as non-urgent die Bedeutung: „Ich hätte sie als nicht dringend kennzeichnen sollen.“ Die Struktur ist also I should have + Partizip + Objekt + as + Kategorie: Die sprechende Person bewertet rückblickend ihre eigene, in der Vergangenheit erwartete Handlung, nämlich die genannten Objekte der Kategorie „nicht dringend“ zuzuordnen.

  5. Clear urgency labels would help me protect time for focused work.

    Klare Dringlichkeitskennzeichnungen würden mir helfen, Zeit für konzentriertes Arbeiten zu schützen.

    Clear
    klar
    urgency
    Dringlichkeit
    labels
    Kennzeichnungen
    would
    würde
    help
    helfen
    me
    mir
    protect
    schützen
    time
    Zeit
    focused
    konzentriert
    work
    Arbeiten
    Ausführliche Erklärung

    Clear bedeutet hier „klar“ bzw. „eindeutig“. Als Adjektiv steht es vor dem Substantiv: clear labels = „klare Kennzeichnungen“. Die Vergleichsformen sind clear, clearer, clearest. urgency ist hier das Substantiv „Dringlichkeit“. Es bestimmt labels näher und steht deshalb davor: urgency labels bedeutet „Dringlichkeitskennzeichnungen“. labels ist der Plural von label („Kennzeichnung“). Der Plural bezeichnet hier mehrere Kennzeichnungen; der Singular ist label. would ist die Vergangenheitsform von will, wird hier aber nicht einfach als vergangene Zeit verwendet. Es markiert eine vorgestellte oder mögliche Folge: Die Kennzeichnungen würden helfen. Ein nützliches Muster ist would + Grundform: This would help. = „Das würde helfen.“ help bedeutet „helfen“. Nach help kann ein Objekt stehen, gefolgt von einem Verb in der Grundform: help me protect time = „mir helfen, Zeit zu schützen“. Auch help me to protect ist möglich; to ist nach help oft optional. me ist die Objektform von I. Hier bezeichnet es die Person, der die Hilfe zugutekommt. Vergleiche: I help („ich helfe“), aber help me („hilf mir“). protect bedeutet „schützen“ oder „bewahren“. Nach help me steht es in der Grundform. Beispiel: Plans help us protect our time. = „Pläne helfen uns, unsere Zeit zu schützen.“ time bedeutet hier „Zeit“, genauer die für eine Tätigkeit verfügbare Zeit. Je nach Zusammenhang kann das Wort auch einen Zeitpunkt oder eine Anzahl von Wiederholungen bezeichnen; diese Bedeutungen sind hier nicht gemeint. protect time for ... ist ein wiederverwendbares Muster für „Zeit für etwas schützen bzw. freihalten“. focused bedeutet hier „konzentriert“ und beschreibt work. Es ist die Form des Verbs focus mit der Endung -ed, wird hier aber als Adjektiv verwendet: focused work = „konzentriertes Arbeiten“. Ein mögliches Gegenstück ist distracted („abgelenkt“). work bedeutet hier „Arbeit“ bzw. „Arbeiten“ und ist in focused work ein nicht zählbares Substantiv. In dieser Bedeutung steht es daher nicht im Plural. focused work bezeichnet konzentriertes Arbeiten als Tätigkeit, nicht eine bestimmte einzelne Aufgabe. Zusammen ergibt Clear urgency labels „klare Dringlichkeitskennzeichnungen“. would help me protect time for focused work bedeutet „würden mir helfen, Zeit für konzentriertes Arbeiten zu schützen bzw. freizuhalten“. Der ganze Satz sagt somit: „Klare Dringlichkeitskennzeichnungen würden mir helfen, Zeit für konzentriertes Arbeiten zu schützen.“

  6. I can add subject tags for action items, background information, and anything that can wait.

    Ich kann Betreff-Tags für Aufgaben, Hintergrundinformationen und alles, was warten kann, hinzufügen.

    I can
    ich kann
    add
    hinzufügen
    subject tags
    Betreff-Tags
    action items
    Aufgaben
    background information
    Hintergrundinformationen
    anything that can wait
    alles, was warten kann
    Ausführliche Erklärung

    I can verbindet das Subjekt I mit dem Modalverb can. Hier bedeutet es, dass die sprechende Person dazu in der Lage ist oder diese Möglichkeit hat. Nach can steht das Vollverb ohne to und in der Grundform: I can add, nicht I can to add und nicht I can adds. Beispiel: She can help. – „Sie kann helfen.“ add bedeutet hier „hinzufügen“: Etwas wird zu bereits vorhandenen Informationen oder einer bestehenden Sammlung hinzugefügt. Die Grundform ist add; nach can bleibt sie unverändert. Ohne Modalverb zeigt die 3. Person Singular Präsens die Form adds: He adds a note. – „Er fügt eine Notiz hinzu.“ subject tags ist eine zusammengesetzte Nominalgruppe. subject beschreibt hier das Thema oder den Betreff, und tags sind kurze Kennzeichnungen. Das Pluralwort tags zeigt, dass es um mehrere solche Kennzeichnungen geht. Das Nomen tag hat den Plural tags; der Plural wird also am Nomen selbst markiert. Beispiel: Add a subject tag to the message. – „Füge der Nachricht ein Betreff-Tag hinzu.“ action items bezeichnet Aufgaben oder konkrete Punkte, die erledigt werden sollen. item ist hier ein einzelner Punkt; items ist sein regelmäßiger Plural. Die Form action items ist eine feste, häufige Verbindung für solche Aufgaben, nicht bloß eine beliebige Aufzählung von Handlungen. Beispiel: We reviewed the action items. – „Wir haben die Aufgabenpunkte überprüft.“ background information bedeutet Hintergrundinformationen, also Informationen, die zum Verständnis eines Themas beitragen. information wird im Englischen normalerweise als nicht zählbares Nomen verwendet und hat in dieser Bedeutung keinen gewöhnlichen Plural informations. Für einzelne Einheiten sagt man zum Beispiel a piece of information: I need more background information. – „Ich brauche mehr Hintergrundinformationen.“ anything that can wait bezeichnet alles, was warten kann beziehungsweise nicht sofort bearbeitet werden muss. anything ist ein unbestimmtes Pronomen für eine beliebige Sache innerhalb des gemeinten Bereichs. that can wait ist ein Relativsatz, der dieses Pronomen näher bestimmt: can drückt hier die Möglichkeit aus, dass etwas warten kann, und wait bleibt nach can in der Grundform. Beispiel: Anything that can wait can go on the list. – „Alles, was warten kann, kann auf die Liste.“ Zusammen ergibt sich: I can add stellt die Fähigkeit oder Möglichkeit der sprechenden Person dar. Danach folgen die drei Bereiche, auf die sich das Hinzufügen bezieht: subject tags für action items, für background information und für anything that can wait. Die Konstruktion bedeutet insgesamt: „Ich kann Betreff-Tags für Aufgaben, Hintergrundinformationen und alles, was warten kann, hinzufügen.“

  7. That would lower the pressure without slowing collaboration.

    Das würde den Druck verringern, ohne die Zusammenarbeit zu verlangsamen.

    That would
    Das würde
    lower
    verringern
    pressure
    Druck
    without
    ohne
    slowing
    verlangsamen
    collaboration
    Zusammenarbeit
    Ausführliche Erklärung

    That would verbindet ein vorausgesetztes oder vorgeschlagenes Szenario mit seiner möglichen Folge: „Das würde …“. That ist hier das Demonstrativpronomen in Subjektfunktion; die genaue Handlung oder Sache, auf die es verweist, wird in diesem Satz nicht näher bezeichnet. Would ist die Vergangenheitsform von will, wird hier aber nicht als vergangene Zeit verwendet, sondern für eine bedingte oder vorsichtig dargestellte Folge. Beispiel: “That would help.” – „Das würde helfen.“ lower bedeutet hier „verringern“ oder „senken“. Das Verb steht nach would in der Grundform: would lower, nicht would lowers. Ohne das Modalverb kann man zum Beispiel sagen: “This lowers the risk.” – „Das verringert das Risiko.“ pressure ist ein nicht zählbares Substantiv für „Druck“, hier im übertragenen Sinn als Belastung oder Anspannung. Bei einer konkreten einzelnen Druckquelle kann je nach Bedeutung auch a pressure vorkommen, aber der feste Satz bezeichnet Druck allgemein und verwendet deshalb keinen unbestimmten Artikel. without leitet eine Bedingung des Ausbleibens ein: Etwas geschieht, und eine andere Folge tritt dabei nicht ein. Vor einem Verb steht danach häufig die -ing-Form: without slowing – „ohne zu verlangsamen“. Beispiel: “She left without saying goodbye.” – „Sie ging, ohne sich zu verabschieden.“ slowing ist hier die -ing-Form von slow und bedeutet „verlangsamen“. In der Verbindung mit without bezeichnet sie die Handlung, die nicht stattfinden soll. Slow kann außerdem als Adjektiv „langsam“ bedeuten; in slowing collaboration ist es jedoch ein Verb und beschreibt die Wirkung auf die Zusammenarbeit. collaboration bedeutet „Zusammenarbeit“. Es ist ein nicht zählbares Substantiv für gemeinsames Arbeiten; im festen Satz steht es ohne Artikel. Als verwandtes, aber nicht vollständig gleiches Wort bezeichnet cooperation ebenfalls Zusammenarbeit, oft mit stärkerem Akzent auf gegenseitiger Unterstützung. Zusammengesetzt ergibt That would lower the pressure „Das würde den Druck verringern“. Without slowing collaboration ergänzt, dass diese Verringerung eintreten würde, ohne die Zusammenarbeit zu verlangsamen. Der ganze Satz lautet daher sinngemäß: „Das würde den Druck verringern, ohne die Zusammenarbeit zu verlangsamen.“

  8. I will make that my default from now on.

    Ich werde das ab jetzt standardmäßig so machen.

    I will
    ich werde
    make
    machen
    that
    das
    my default
    meine Standardeinstellung
    from now on
    ab jetzt
    Ausführliche Erklärung

    I will besteht aus dem Subjekt I und dem Hilfsverb will. Zusammen kündigt es hier eine künftige eigene Entscheidung oder Handlung an: „ich werde“. Will steht vor der Grundform des Verbs: I will make, nicht I will makes. Das Muster ist für alle Personen gleich: I/you/she will make. make bedeutet hier nicht einfach nur „machen“, sondern „etwas zu etwas bestimmen bzw. eine Wahl treffen“. Nach will bleibt das Verb in der Grundform. Ein wiederverwendbares Muster ist: make something my default – „etwas zu meiner Standardeinstellung machen“. Beispiel: I will make email my default. – „Ich werde E-Mail zu meiner Standardeinstellung machen.“ that bedeutet hier „das“ und verweist auf etwas, das im Gespräch bereits gemeint ist, etwa eine zuvor besprochene Vorgehensweise. Die genaue konkrete Referenz wird durch den festen Satz nicht näher benannt. Als Demonstrativpronomen kann that auf eine einzelne Sache, Entscheidung oder Vorgehensweise verweisen; der Kontext bestimmt, worauf genau. my default: default ist hier ein Nomen für die übliche Standardwahl oder Vorgehensweise, die man normalerweise verwendet. my zeigt den Bezug zur sprechenden Person an: Es geht um deren eigene Standardwahl, nicht um eine allgemeine Regel. Das Muster lässt sich mit anderen Nomen verwenden, zum Beispiel my default option – „meine Standardoption“. from now on ist eine feste Zeitangabe und bedeutet „ab jetzt“ oder „von jetzt an“. Sie markiert, dass die angekündigte Vorgehensweise von diesem Zeitpunkt an gelten soll. Beispiel: From now on, I will check the settings first. – „Ab jetzt werde ich zuerst die Einstellungen prüfen.“ Zusammen ergeben die Teile: Die sprechende Person kündigt an, die bereits gemeinte Sache künftig als ihre Standardwahl zu verwenden. Die vollständige Bedeutung ist daher: „Ich werde das ab jetzt standardmäßig so machen.“

Grammatikpunkte

be + past participle

Messages are marked as non-urgent.

Mess-idsch-is ar markt es non-ör-dschənt.

Nachrichten werden als nicht dringend gekennzeichnet.

Die Passivform betont, was mit den Nachrichten geschieht, nicht wer sie kennzeichnet.

from now on + present tense

From now on, we protect focused work.

From nau on, wi prə-tekt fou-kəst wörk.

Ab jetzt schützen wir konzentriertes Arbeiten.

„From now on“ steht am Satzanfang und zeigt, dass eine Regel ab diesem Zeitpunkt gilt.

Englisch Vokabeln

clear Adjektiv
kliər klar; eindeutig

That was not clear from the wording.

come in Phrase
kam in eingehen; ankommen coming in

messages coming in after my working hours

immediate Adjektiv
imii-djət sofortig; unmittelbar

an immediate reply

mark Verb
mark kennzeichnen; markieren marked

I should have marked them as non-urgent.

message Substantiv
mess-idsch Nachricht messages

several messages

non-urgent Adjektiv
non-ör-dschənt nicht dringend

marked them as non-urgent

notice Verb
nou-tis bemerken noticed

I noticed several messages coming in.

reply Substantiv
riplai Antwort

an immediate reply

send Verb
send schicken sent

I sent them then.

urgency Substantiv
ör-dschən-si Dringlichkeit

Clear urgency labels

wording Substantiv
wör-ding Formulierung

the wording of the messages

working hours Phrase
wör-king auerz Arbeitszeit

after my working hours

Quiz

Rechtschreibung

Tippe auf die Buchstaben, um das Wort zu buchstabieren.

Nachricht

Antwort zeigenmessages

Antwort

Antwort zeigenreply

klar; eindeutig

Antwort zeigenclear

sofortig; unmittelbar

Antwort zeigenimmediate