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Über diese Lektion
Mit Mitarbeitende für Richtlinienänderungen gewinnen übst du Gesprächsausdrücke, Aussprache, Wortschatz, Grammatik und Quizfragen auf Englisch.
Dialog
Policies tend to fail when employees feel changes are being imposed on them.
Palləsis tend tə feil wen emplo-iis fiil tscheindschis ar bi-ing im-poust on säm. Richtlinien scheitern oft, wenn Mitarbeitende das Gefühl haben, dass ihnen Veränderungen aufgezwungen werden.People are more likely to adjust when they have a real say in the process.
Piipl ar mor laikli tə ə-dschäst wen dhei häv ə riil sei in dhə prosess. Menschen passen sich eher an, wenn sie in diesem Prozess wirklich mitentscheiden können.We could invite suggestions before we finalize the plan.
Wi kud invait sə-dschestschens bifor wi fainəlaiz dhə plän. Wir könnten Vorschläge einholen, bevor wir den Plan endgültig festlegen.That would bring up practical issues we might not see from here.
Dhät wud bring ap präktikəl ischus wi mait not sii from hir. Das würde praktische Probleme zur Sprache bringen, die wir von hier aus vielleicht nicht erkennen würden.It also gives people more reason to care about the outcome.
It olsou givz piipl mor riisən tə ker əbaut dhi autkam. Das gibt den Menschen auch mehr Grund, sich für das Ergebnis zu interessieren.A workable plan still needs people to feel invested.
Ə wörkəbəl plän stil niids piipl tə fiil invesstid. Auch ein umsetzbarer Plan braucht Menschen, die sich mit ihm identifizieren.The hard part is keeping the discussion constructive and specific.
Dhə haard part iz kiiping dhə diskaschən kən-straktiv änd spəsifik. Der schwierige Teil besteht darin, die Diskussion konstruktiv und konkret zu halten.Then we should ask focused questions instead of making a broad feedback request.
Dhen wi schud ask foukəst kwestschens insted əv meiking ə brood fiidbäk rikwest. Dann sollten wir gezielte Fragen stellen, statt allgemein um Rückmeldungen zu bitten.Satzerklärungen
Policies tend to fail when employees feel changes are being imposed on them.
Richtlinien scheitern oft, wenn Mitarbeitende das Gefühl haben, dass ihnen Veränderungen aufgezwungen werden.
- Policies
- Richtlinien
- tend to
- dazu neigen
- fail
- scheitern
- when
- wenn
- employees
- Mitarbeitende
- feel
- das Gefühl haben
- changes
- Veränderungen
- are being imposed on them
- ihnen aufgezwungen werden
Ausführliche Erklärung
Policies ist hier der Plural von policy und bedeutet „Richtlinien“ oder „Leitlinien“. Der Plural steht, weil von Richtlinien im Allgemeinen die Rede ist. Beispiel: The policy is clear. – „Die Richtlinie ist klar.“ tend to steht vor einem Verb im Infinitiv mit to und bezeichnet eine typische oder wiederkehrende Tendenz, keine absolute Aussage: tend to + Verb. Policies tend to fail bedeutet daher, dass Richtlinien unter der genannten Bedingung häufig scheitern. Die 3. Person Plural von tend lautet ebenfalls tend; bei Singular heißt es tends: A policy tends to fail. – „Eine Richtlinie scheitert tendenziell.“ fail bedeutet hier „scheitern“ oder „nicht funktionieren“. Das Verb steht nach to in der Grundform. Je nach Zusammenhang kann fail auch „etwas nicht schaffen“ bedeuten, aber hier geht es um das Funktionieren von Richtlinien. when leitet einen Zeitpunkt oder eine Bedingung ein und entspricht hier „wenn“. Die when-Klausel erklärt, unter welcher Bedingung Richtlinien scheitern. Beispiel: People adjust when they can participate. – „Menschen passen sich an, wenn sie mitwirken können.“ employees ist der Plural von employee, „Mitarbeitende“ beziehungsweise „Beschäftigte“. Das Wort bezeichnet Personen, die bei einer Organisation oder einem Unternehmen arbeiten. Im Satz ist employees das Subjekt von feel. feel bedeutet hier nicht bloß eine körperliche Empfindung, sondern „das Gefühl haben“ oder „empfinden“, dass etwas der Fall ist. Danach folgt die inhaltliche Ergänzung changes are being imposed on them. In der 3. Person Plural lautet die Form feel; bei Singular heißt es feels: An employee feels ... – „Ein Mitarbeitender hat das Gefühl ...“ changes ist der Plural von change und bedeutet hier „Veränderungen“. Als Nomen kann change eine einzelne Veränderung oder allgemein Veränderung bedeuten; die Form mit -s bezeichnet hier mehrere Veränderungen. Das Wort ist nicht das Verb der passiven Konstruktion, sondern ihr grammatisches Subjekt. are being imposed on them ist eine passive Verlaufsform. impose bedeutet „aufzwingen“ oder „auferlegen“; die Form are being imposed besteht aus are + being + Partizip imposed und zeigt, dass die Veränderungen gerade oder in diesem Prozess aufgezwungen werden. Im Aktiv wäre die Perspektive anders: Someone is imposing changes on employees. – „Jemand zwingt Mitarbeitenden Veränderungen auf.“ on them nennt die Personen, denen die Veränderungen aufgezwungen werden; them ist ein Pluralpronomen und bezieht sich in der festgelegten Bedeutung auf die Mitarbeitenden. Zusammengesetzt bedeutet der Satz: „Richtlinien scheitern oft, wenn Mitarbeitende das Gefühl haben, dass ihnen Veränderungen aufgezwungen werden.“ Das Muster ist: X tend(s) to fail when Y feel(s) that Z is/are being imposed on them – eine Aussage darüber, dass etwas unter einer bestimmten Wahrnehmung oder Bedingung typischerweise nicht funktioniert.
People are more likely to adjust when they have a real say in the process.
Menschen passen sich eher an, wenn sie in diesem Prozess wirklich mitentscheiden können.
- People
- Menschen
- are more likely to
- eher dazu neigen, … zu
- adjust
- sich anpassen
- when they have
- wenn sie … haben
- real
- wirklich; tatsächlich
- say
- Mitspracherecht; Einfluss
- process
- Prozess
Ausführliche Erklärung
People ist die Pluralform von person und bezeichnet hier Menschen allgemein, nicht ausdrücklich eine festgelegte Gruppe. Deshalb steht dazu are statt der Singularform is. Beispiel: People learn in different ways. – „Menschen lernen auf unterschiedliche Weise.“ are more likely to bedeutet, dass etwas eher oder wahrscheinlicher geschieht als eine Vergleichsmöglichkeit. likely bedeutet „wahrscheinlich“; more likely ist die Vergleichsform und steht hier mit to plus Grundform: more likely to adjust. Der Gegensatz ist less likely to. Beispiel: People are more likely to help when the task is clear. – „Menschen helfen eher, wenn die Aufgabe klar ist.“ adjust ist hier ein eigenständiges Verb und bedeutet, sich an eine Situation anzupassen. Nach to steht die Grundform adjust; diese Form zeigt hier keine eigene Zeit- oder Personenmarkierung. Beispiel: The team adjusted to the new schedule. – „Das Team passte sich an den neuen Zeitplan an.“ when they have leitet hier die Bedingung ein, unter der die Anpassung eher erfolgt. they bezieht sich hier auf People, und have ist im Präsens die Form zu diesem Pluralsubjekt. Beispiel: They work better when they have enough time. – „Sie arbeiten besser, wenn sie genug Zeit haben.“ real bedeutet hier „wirklich“ oder „tatsächlich“ und verstärkt say: Es geht nicht nur um eine scheinbare Möglichkeit zur Einflussnahme. say ist hier ein Substantiv in der festen Konstruktion have a say; es bezeichnet darin Einfluss oder ein Mitspracherecht, nicht bloß ein gesprochenes Wort. Das Verb say hat dagegen die Bedeutung „sagen“. Beispiel: Employees should have a say in the decision. – „Mitarbeitende sollten bei der Entscheidung mitreden können.“ process ist ein zählbares Substantiv für einen Ablauf oder ein Verfahren. In der vollständigen Wortgruppe steht davor der bestimmte Artikel: in the process. the bezeichnet dort den konkret gemeinten beziehungsweise im Zusammenhang eingegrenzten Prozess. Beispiel: We changed the process. – „Wir haben den Ablauf geändert.“ Zusammengesetzt bedeutet People are more likely to adjust, dass Menschen sich eher anpassen. when they have a real say in the process nennt die Bedingung: Das ist eher der Fall, wenn sie in dem betreffenden Prozess tatsächlich mitentscheiden können. Die ganze Aussage lautet daher: „Menschen passen sich eher an, wenn sie in diesem Prozess wirklich mitentscheiden können.“
We could invite suggestions before we finalize the plan.
Wir könnten Vorschläge einholen, bevor wir den Plan endgültig festlegen.
- We could
- Wir könnten
- invite
- einholen oder erbitten
- suggestions
- Vorschläge
- before
- bevor
- finalize
- endgültig festlegen
- plan
- Plan
Ausführliche Erklärung
We could: could ist formal die Vergangenheitsform von can, bezeichnet hier aber keine vergangene Zeit. Zusammen mit we drückt es eine mögliche oder vorsichtig vorgeschlagene Handlung aus: „Wir könnten …“. Das Subjekt we bezeichnet die handelnde Gruppe. Beispiel: We could wait. – „Wir könnten warten.“ invite: In dieser Verbindung bedeutet invite suggestions, Vorschläge aktiv einzuholen oder zu erbitten; es bedeutet hier nicht, Personen einzuladen. Mit einem Personenobjekt kann invite dagegen „einladen“ heißen: They invited us. – „Sie luden uns ein.“ suggestions: Das Nomen suggestion bedeutet „Vorschlag“; suggestions ist seine Pluralform. Der Plural verweist auf mehrere Vorschläge, ohne eine genaue Anzahl festzulegen. Beispiel: Her suggestion was useful. – „Ihr Vorschlag war nützlich.“ before: Als Konjunktion leitet before einen Zeitpunkt oder eine Handlung ein, die früher liegt als die Handlung im Hauptsatz. Das Muster before + Subjekt + Verb verbindet hier zwei vollständige Teilsätze. Beispiel: Call me before you leave. – „Ruf mich an, bevor du gehst.“ finalize: finalize bedeutet „endgültig festlegen“ oder „abschließen“. Es ist ein regelmäßiges Verb: finalize – finalized – finalized. Nach dem Modalverb could steht die Grundform finalize, nicht finalizes oder finalized. Beispiel: We finalized the details yesterday. – „Wir haben die Einzelheiten gestern endgültig festgelegt.“ plan: Das Nomen plan bezeichnet hier den Plan, der endgültig festgelegt werden soll. the macht ihn zu einem bestimmten, im Zusammenhang identifizierten Plan. Beispiel: The plan is ready. – „Der Plan ist fertig.“ Zusammen ergibt We could invite suggestions den vorsichtigen Vorschlag, dass die Gruppe Vorschläge einholen könnte. before we finalize the plan legt fest, dass dies zeitlich vor dem endgültigen Festlegen des Plans geschehen soll. Die ganze Äußerung bedeutet daher: „Wir könnten Vorschläge einholen, bevor wir den Plan endgültig festlegen.“
That would bring up practical issues we might not see from here.
Das würde praktische Probleme zur Sprache bringen, die wir von hier aus vielleicht nicht erkennen würden.
- That
- Das
- would
- würde
- bring up
- zur Sprache bringen
- practical
- praktisch
- issues
- Probleme
- we
- wir
- might
- vielleicht könnten
- not
- nicht
- see
- erkennen
- from here
- von hier aus
Ausführliche Erklärung
That ist hier ein Demonstrativpronomen in Subjektposition. Es bedeutet in der Übersetzung „das“; welches konkrete vorherige Ereignis oder welcher Vorschlag gemeint ist, wird im festen Satz nicht genauer festgelegt. Als selbstständiges Pronomen steht es für etwas, während that vor einem Substantiv auch als Begleiter vorkommen kann. would ist die Vergangenheitsform von will, wird hier aber nicht für vergangene Zeit verwendet. Zusammen mit bring up bildet es eine vorsichtige oder hypothetische Aussage: „würde ... zur Sprache bringen“. Zum Vergleich: will bring up wäre eine unmittelbarere Zukunfts- oder Erwartungsaussage. Beispiel: That would help. – „Das würde helfen.“ bring up ist ein trennbares phrasal verb mit der Grundform bring up; hier bedeutet es „ein Thema ansprechen“ oder „ein Problem zur Sprache bringen“. Die Bedeutung ist daher nicht das konkrete körperliche „nach oben bringen“. In anderen Sätzen kann bring up je nach Kontext auch „aufziehen“ bedeuten, etwa bei Kindern; hier ist eindeutig das Ansprechen von Themen gemeint. practical ist ein beschreibendes Adjektiv mit der Grundform practical. Es bezeichnet hier Probleme, die sich in der tatsächlichen Umsetzung ergeben können, also „praktische“ im Gegensatz zu etwa rein theoretischen Fragen. Die Steigerung lautet more practical und the most practical; das Adjektiv selbst erhält dabei keine Endung. issues ist der Plural von issue und bedeutet hier „Probleme“ oder „Fragen“, die behandelt werden müssen. Der Singular an issue bezeichnet ein einzelnes solches Problem oder Thema; issues bezeichnet mehrere. Im festen Satz ist der Plural durch die Mehrzahl der angesprochenen praktischen Problemstellungen gegeben. we ist ein Personalpronomen der ersten Person Plural und bedeutet „wir“. Es ist hier das Subjekt von might ... see; die Form bleibt für diese Subjektfunktion gleich, unabhängig davon, ob die Gruppe aus zwei oder mehr Personen besteht. Beispiel: We see the problem. – „Wir erkennen das Problem.“ might ist ein Modalverb und drückt hier eine Möglichkeit aus: Die Personen könnten die Probleme von ihrem gegenwärtigen Standort aus möglicherweise nicht erkennen. Es ist nicht einfach die Vergangenheitsform von may im zeitlichen Sinn. Nach might steht das Verb in der Grundform: might see, nicht might sees oder might to see. not verneint hier see, nicht might als selbstständige Einheit. might not see bedeutet daher „möglicherweise nicht erkennen“ beziehungsweise „vielleicht nicht sehen“. Die Verneinung steht bei diesem Modalverb direkt nach might. see steht nach might in der unveränderten Grundform. In diesem Zusammenhang bedeutet es nicht bloß optisches Sehen, sondern „erkennen“ oder „bemerken“. Ohne Modalverb würde die dritte Person Singular im Präsens sees lauten, während nach might immer see folgt. Beispiel: They might see the difference. – „Sie erkennen den Unterschied vielleicht.“ from here ist eine Orts- und Ausgangspunktangabe: „von hier aus“. from bezeichnet den Ausgangspunkt, und here verweist auf den aktuellen oder im Gespräch festgelegten Ort. Die Wortgruppe sagt nicht, welcher konkrete Ort gemeint ist; sie markiert nur die Perspektive, von der aus etwas erkannt werden könnte. Zusammengesetzt bezeichnet That would bring up practical issues eine hypothetische Folge: Das zuvor mit That bezeichnete Vorhaben oder Ereignis würde praktische Probleme zur Sprache bringen. Der Relativsatz we might not see from here schränkt issues ein: Es handelt sich um Probleme, die wir von unserem gegenwärtigen Ausgangspunkt aus vielleicht nicht erkennen würden. Die vollständige Bedeutung lautet deshalb: „Das würde praktische Probleme zur Sprache bringen, die wir von hier aus vielleicht nicht erkennen würden.“
It also gives people more reason to care about the outcome.
Das gibt den Menschen auch mehr Grund, sich für das Ergebnis zu interessieren.
- It
- das
- also
- auch
- gives
- gibt
- people
- Menschen
- more
- mehr
- reason
- Grund
- to care about
- sich für etwas interessieren
- outcome
- Ergebnis
Ausführliche Erklärung
It steht hier als Subjekt und wird im Deutschen passend mit „das“ wiedergegeben. Aus dem festen Satz geht nicht eindeutig hervor, welcher konkrete Sachverhalt damit bezeichnet wird. Das Pronomen selbst trägt keine Pluralmarkierung. also bedeutet „auch“ und fügt diese Aussage zu einer weiteren Aussage hinzu. Es verändert nicht die Handlung, sondern markiert den zusätzlichen Aspekt. gives ist die Präsensform von give. Bei it steht im Simple Present die Form mit -s: I/you/we/they give, aber he/she/it gives. Hier bedeutet das Verb „geben“ im Sinn von „jemandem etwas verschaffen“. Beispiel: This gives us time. – „Das verschafft uns Zeit.“ people ist ein Pluralnomen und bedeutet „Menschen“ oder „Personen“. Die Singularform ist person; people ist die übliche Pluralform. Hier bezeichnet es die Personen, denen etwas verschafft wird. more bedeutet „mehr“ und erweitert hier die Menge oder das Ausmaß von reason. Es bezeichnet nicht die Anzahl der Personen. reason bedeutet hier „Grund“, also eine Ursache oder Motivation für eine Handlung oder Haltung. In more reason steht das Nomen ohne unbestimmten Artikel und bezeichnet mehr Grund beziehungsweise einen größeren Anlass. Der Plural reasons ist möglich, wenn mehrere einzelne Gründe gemeint sind; der vorliegende Satz behauptet keine bestimmte Anzahl. to care about bezeichnet hier, dass einem etwas wichtig ist oder dass man sich dafür interessiert. care allein kann auch „sich kümmern“ bedeuten; mit about richtet sich die Anteilnahme auf etwas. Nach reason zeigt die to-Infinitivkonstruktion, worauf sich der Grund bezieht: a reason to care about ... – „ein Grund, sich für ... zu interessieren“. outcome bedeutet „Ergebnis“ oder „Ausgang“, besonders als Resultat eines Vorgangs. Der Plural ist outcomes. In care about the outcome bezeichnet the ein im jeweiligen Zusammenhang bestimmtes Ergebnis. Zusammen ergibt It also gives people more reason to care about the outcome die Struktur: Subjekt It + also + Verb gives + people als Empfänger + more reason als vergrößerten Anlass + to care about the outcome als Inhalt dieses Anlasses. Die ganze Aussage lautet: „Das gibt den Menschen auch mehr Grund, sich für das Ergebnis zu interessieren.“
A workable plan still needs people to feel invested.
Auch ein umsetzbarer Plan braucht Menschen, die sich mit ihm identifizieren.
- workable
- umsetzbar
- plan
- Plan
- still
- weiterhin
- needs
- braucht
- people
- Menschen
- feel invested
- sich damit verbunden fühlen
Ausführliche Erklärung
workable bedeutet hier „umsetzbar“ oder „praktikabel“: Der Plan kann in der Praxis durchgeführt werden. Das Adjektiv ist mit work („arbeiten; funktionieren“) und dem Suffix -able verbunden. Es ist nicht dasselbe wie working („funktionierend“ beziehungsweise „arbeitend“). Beispiel: We need a workable solution. – „Wir brauchen eine umsetzbare Lösung.“ plan bezeichnet hier einen Plan oder eine Vorgehensplanung. Das Wort kann als Substantiv und als Verb verwendet werden: a plan – „ein Plan“, to plan – „planen“. In A workable plan steht der unbestimmte Artikel a; er führt einen nicht näher bestimmten Plan ein, ohne die Aussage als bloße Zählangabe zu glossieren. still bedeutet in diesem Satz „weiterhin“ oder „nach wie vor“. Es zeigt, dass die genannte Notwendigkeit fortbesteht: Der umsetzbare Plan braucht weiterhin Menschen, die sich mit ihm verbunden fühlen. In anderen Zusammenhängen kann still auch „still“ im Sinn von „geräuschlos“ bedeuten; diese Bedeutung passt hier nicht. Beispiel: She still supports the idea. – „Sie unterstützt die Idee weiterhin.“ needs ist die Form von need für die dritte Person Singular im Präsens. Das Subjekt ist A workable plan, daher steht need mit der Endung -s: The plan needs support. – „Der Plan braucht Unterstützung.“ Nach need folgt hier die Konstruktion people to feel ...: Der Plan braucht Menschen, bei denen die anschließend genannte Haltung vorhanden ist. people ist der Plural von person und bedeutet hier „Menschen“. Nach needs bezeichnet es die Personen, die die im Satz genannte Haltung haben sollen. person ist die Singularform. Beispiel: People need clear goals. – „Menschen brauchen klare Ziele.“ feel invested beschreibt hier, dass sich Menschen innerlich mit einer Sache verbunden oder für sie engagiert fühlen. feel ist in people to feel die Grundform nach to; bei einem Subjekt in der dritten Person Singular lautet die entsprechende Präsensform feels. invested ist hier ein Adjektiv beziehungsweise Partizip mit der Bedeutung „innerlich beteiligt“ oder „engagiert“, nicht notwendig „finanziell investiert“. Beispiel: The team feels invested in the project. – „Das Team fühlt sich dem Projekt verbunden.“ Die Struktur lässt sich als A + Adjektiv + Substantiv + still needs + Personen + to feel + Adjektiv verallgemeinern. A workable plan ist das Subjekt, still needs sagt, dass die Notwendigkeit weiterhin besteht, und people to feel invested benennt die benötigten Personen und ihre Haltung. Zusammen bedeutet der Satz: „Auch ein umsetzbarer Plan braucht Menschen, die sich mit ihm identifizieren.“ Das ihm der Übersetzung nimmt den Plan auf; die englische Formulierung drückt diese Beziehung durch invested und den Kontext aus.
The hard part is keeping the discussion constructive and specific.
Der schwierige Teil besteht darin, die Diskussion konstruktiv und konkret zu halten.
- hard
- schwierig
- part
- Teil
- keeping
- etwas in einem bestimmten Zustand halten
- discussion
- Diskussion
- constructive
- konstruktiv
- specific
- konkret
Ausführliche Erklärung
hard bedeutet hier „schwierig“, nicht „hart“ im Sinn von fest oder widerstandsfähig. Das Adjektiv beschreibt part: hard – harder – the hardest. Beispiel: “This exercise is hard.” – „Diese Übung ist schwierig.“ part bezeichnet hier einen Teil oder Aspekt einer Aufgabe oder Situation. Das Wort kann auch einen räumlichen oder funktionalen Teil bezeichnen. Beispiel: “The best part is the ending.” – „Der beste Teil ist das Ende.“ keeping ist die -ing-Form von keep. In diesem Satz steht sie als Bezeichnung für eine Tätigkeit: „etwas in einem bestimmten Zustand halten“. In der wiederverwendbaren Struktur keep + Objekt + Adjektiv beschreibt das Adjektiv den Zustand des Objekts. Beispiel: “Keep the door open.” – „Halte die Tür offen.“ discussion bedeutet „Diskussion“ oder „Gespräch über ein Thema“. Das Wort ist ein Substantiv; das Verb dazu ist discuss („diskutieren“). Beispiel: “We had a useful discussion.” – „Wir hatten eine nützliche Diskussion.“ constructive beschreibt etwas, das zur Verbesserung oder zur Lösung eines Problems beiträgt. Das passende Gegenwort ist häufig destructive („destruktiv“). Beispiel: “Her feedback was constructive.” – „Ihr Feedback war konstruktiv.“ specific bedeutet hier „konkret“ oder „genau auf bestimmte Punkte bezogen“. Es steht neben constructive und beschreibt ebenfalls den gewünschten Zustand der Diskussion. Als nützlicher Gegensatz kann general oder in diesem Kontext broad („allgemein“, „breit gefasst“) dienen. Beispiel: “Please give specific examples.” – „Bitte gib konkrete Beispiele.“ Zusammen setzt sich der Satz so zusammen: The hard part ist „der schwierige Teil“. is keeping führt die Tätigkeit ein, die diesen Teil ausmacht, und the discussion constructive and specific bedeutet, die Diskussion konstruktiv und konkret zu halten. Die vollständige Bedeutung lautet daher: „Der schwierige Teil besteht darin, die Diskussion konstruktiv und konkret zu halten.“
Then we should ask focused questions instead of making a broad feedback request.
Dann sollten wir gezielte Fragen stellen, statt allgemein um Rückmeldungen zu bitten.
- Then
- dann
- we should
- wir sollten
- ask
- fragen
- focused
- gezielt
- questions
- Fragen
- instead of
- statt … zu
- making
- machen; stellen
- broad
- allgemein; umfassend
- feedback
- Rückmeldung
- request
- Anfrage; Bitte
Ausführliche Erklärung
Then steht hier am Satzanfang als Verknüpfung mit dem vorherigen Gedankengang und bedeutet „dann“ beziehungsweise „in diesem Fall“. Es bezeichnet hier keine konkrete Uhrzeit. Beispiel: Then we can begin. – „Dann können wir beginnen.“ we should verbindet das Pronomen we mit should. we bezeichnet die sprechende Person zusammen mit mindestens einer weiteren Person; should drückt hier eine Empfehlung oder einen sinnvollen nächsten Schritt aus, nicht eine sichere Zukunft. Nach should steht das Verb in der Grundform: we should ask, nicht we should asks. Beispiel: We should wait. – „Wir sollten warten.“ ask bedeutet hier „fragen“ und hat die Grundform ask. Nach should bleibt diese Form unverändert. Das Verb kann auch eine erfragte Information als Ergänzung haben: ask a question bedeutet „eine Frage stellen“, während ask someone „jemanden fragen“ bedeutet. Beispiel: We should ask the team. – „Wir sollten das Team fragen.“ focused beschreibt die Fragen als auf ein klares Ziel oder Thema ausgerichtet. Es ist hier die Form des Adjektivs focused; das Wort ist nicht das Verb focus in dieser Satzfunktion. Beispiel: They need focused questions. – „Sie brauchen gezielte Fragen.“ questions ist der Plural von question, also „Fragen“. Der Singular lautet question, der Plural questions. Im Englischen steht die Pluralform hier ohne unbestimmten Artikel, weil von Fragen im Allgemeinen oder von mehreren konkreten Fragen die Rede ist. Beispiel: One question is enough. – „Eine Frage ist genug.“ instead of leitet eine Alternative ein: „statt“ oder „anstatt“. Darauf folgt hier die -ing-Form making, weil die Alternative als Tätigkeit formuliert ist. Das Muster ist instead of + -ing: instead of waiting – „statt zu warten“. making ist hier die -ing-Form von make, „machen“ beziehungsweise in der Verbindung make a request „eine Anfrage stellen“. Zusammen mit a ... request bezeichnet es das Formulieren oder Stellen einer Anfrage. Die Form making folgt hier auf instead of; sie ist nicht die finite Verbform des Hauptsatzes. Beispiel: They asked directly instead of making a long request. – „Sie fragten direkt, statt eine lange Anfrage zu stellen.“ broad bedeutet hier „allgemein“ oder „umfassend“ und beschreibt request. Es signalisiert, dass die Anfrage nicht eng auf bestimmte Punkte begrenzt ist. Sein Gegenpol in diesem Zusammenhang ist focused: a focused question ist auf ein klares Ziel gerichtet, a broad request bleibt weit gefasst. feedback bezeichnet „Rückmeldung“ oder „Rückmeldungen“. In dieser Verwendung ist es ein nicht zählbares Substantiv; deshalb steht nach a nicht feedback selbst als zählbare Einheit, sondern request ist das zählbare Substantiv: a feedback request. Beispiel: We need feedback. – „Wir brauchen Rückmeldung.“ request bedeutet hier „Anfrage“ beziehungsweise „Bitte“. Es ist ein zählbares Substantiv, daher steht davor der unbestimmte Artikel a: a request. In a broad feedback request ist feedback die Art beziehungsweise das Thema der Anfrage, während request der Kopf der Nominalgruppe ist. Beispiel: She made a clear request. – „Sie stellte eine klare Bitte.“ Zusammengesetzt bedeutet we should ask focused questions, dass die Gruppe gezielte Fragen stellen sollte. instead of making a broad feedback request stellt dem eine alternative Handlung gegenüber: Statt eine weit gefasste Anfrage nach Rückmeldungen zu formulieren, soll sie gezielte Fragen stellen. Then verbindet diesen Vorschlag mit dem vorherigen Gedankengang. Der ganze Satz bedeutet daher: „Dann sollten wir gezielte Fragen stellen, statt allgemein um Rückmeldungen zu bitten.“
Grammatikpunkte
tend to + infinitive
Employees tend to fail when policies are imposed.
Emplo-iis tend tə feil wen Palləsis ar im-poust.Mitarbeitende neigen dazu zu scheitern, wenn Richtlinien aufgezwungen werden.
Nach „tend to“ steht der Infinitiv mit „to“, nicht die -ing-Form.
have a say in + noun
Employees should have a real say in policies.
Emplo-iis schud häv ə riil sei in Palləsis.Mitarbeitende sollten bei Richtlinien wirklich mitentscheiden können.
„Have a say in“ bedeutet, bei einer Entscheidung mitreden oder mitentscheiden zu können.
Englisch Vokabeln
People are more likely to adjust.
That would bring up practical issues.
to care about the outcome
when employees feel changes are being imposed on them
before we finalize the plan
they have a real say in the process
changes are being imposed on them
We could invite suggestions.
care about the outcome
Policies tend to fail.
practical issues
Policies tend to fail.
Quiz
Rechtschreibung
Tippe auf die Buchstaben, um das Wort zu buchstabieren.
endgültig festlegen
Antwort zeigen
finalizeRichtlinien
Antwort zeigen
policiessich anpassen
Antwort zeigen
adjustMitarbeitende